EpicMind

Weisheiten für das digitale Leben

 Rustici: Wisdom and Prudence

Generative KI kann Analysen verfassen, Konzepte ausarbeiten und Software entwickeln. Ob die rasch verfügbaren Ergebnisse fachlich stimmen und zum Problem passen, ist eine andere Frage. Ethan Mollick, Professor an der Wharton School, nennt im Harvard Business Review IdeaCast vier Fähigkeiten für die Arbeit mit KI: Deep Knowledge, Wide Knowledge, Taste und Agency [1]. Keine davon ist neu. Doch ihre Bedeutung verändert sich, wenn immer mehr Aufgaben an KI delegiert werden.

Weiterlesen...

Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.

Freundinnen & Freunde der Weisheit! Lange galt kognitiver Abbau als fast unvermeidlicher Teil des Älterwerdens. Heute blickt die Forschung aber differenzierter auf das Thema.

Weiterlesen...

Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.

Freundinnen & Freunde der Weisheit! Die Frage, ob unsere Persönlichkeit eher durch Gene oder durch Umwelt geprägt wird, beschäftigt die Forschung seit Jahrzehnten. Mittlerweile hat die Forschung einen komplexeren Blick auf die Thematik.

Weiterlesen...

Liebermann:  Die Gartenbank

„Obwohl sich die Sicherheit vor den Menschen bis zu einem gewissen Grad durch wohlgefestigte Macht und Reichtum ergibt, so entsteht doch die reinste Sicherheit aus der Ruhe und dem Rückzug vor der Masse.“ (KD 14) [1]

Wer sich heute zurückzieht, versieht die Abwesenheit oft gleich mit einer Funktion. Eine Woche ohne Smartphone soll den Kopf freimachen, das Retreat neue Energie liefern, das Sabbatical Abstand schaffen. Danach geht es weiter. Der Rückzug wird zum Unterbruch, der die Rückkehr in dieselben Anforderungen erleichtert.

Epikurs Garten führt zu einer anderen Vorstellung. Auch sein Rückzug verfolgt einen Zweck: Sicherheit, Seelenruhe und ein gutes Leben. Dieses gute Leben beginnt jedoch bereits im Rückzug. Der Garten ist kein „Wartungsintervall“ für eine spätere Rückkehr in den Wettbewerb. Er gehört zu einer Lebensweise, die den Wert dieses Wettbewerbs selbst prüft.

Weiterlesen...

Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.

Freundinnen & Freunde der Weisheit! Wer als Erwachsener neue Fähigkeiten aufbauen will, stösst schnell an die Grenzen alter Schulweisheiten. Wie effektives Lernen im Berufsleben tatsächlich funktioniert, zeigt ein Blick auf aktuelle Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis.

Weiterlesen...

Kars:  Čtenářka

Lesen lebt vom Rückzug. Ein Buch, möglichst wenig Ablenkung, für eine Weile Abstand von Nachrichten, Benachrichtigungen und anderen Reizen. Gerade diese Konzentration gehört für mich zu den grossen Qualitäten des Lesens. Später kann derselbe Text allerdings zum Ausgangspunkt einer ausgesprochen sozialen Tätigkeit werden. Zwei Menschen haben dieselben Seiten vor sich und stellen im Gespräch fest, dass beim Lesen keineswegs dasselbe entstanden ist.

Weiterlesen...

Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.

Freundinnen & Freunde der Weisheit! Dummheit ist nicht zwingend eine Frage mangelnder Intelligenz. Carlo Cipolla schlägt stattdessen vor, sie daran zu erkennen, welche Folgen das eigene Handeln für andere und für einen selbst hat.

Weiterlesen...

Valadon: Bol de fruits

„The good life is a process, not a state of being. It is a direction, not a destination.“

Carl Rogers formuliert diesen Satz in On Becoming a Person. Das gute Leben ist für ihn kein Zustand, den wir eines Tages erreichen und anschliessend besitzen. Es ist ein Prozess des Werdens, geprägt von wachsender Offenheit für die eigene Erfahrung und zunehmendem Vertrauen in die eigene Wahrnehmung [1]. Der Psychologe Stephen Joseph fasst diesen Gedanken treffend so zusammen: Entscheidend ist nicht, das Glück als späteren Zustand anzustreben, sondern die Art, wie wir uns zu unserem Leben verhalten [2].

Weiterlesen...

Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.

Freundinnen & Freunde der Weisheit! Warum wirken manche Menschen trotz Stress, Verantwortung und Krisen erstaunlich ausgeglichen? Der amerikanische Glücksforscher und Harvard-Professor Arthur C. Brooks ist überzeugt: Glück entsteht weniger durch äussere Umstände als durch bewusst gepflegte Gewohnheiten.

Weiterlesen...

Lachowski: The Conversation

Vier Personen sitzen beim Abendessen. Einer erzählt ausführlich von einem Erlebnis, eine Zweite wartet sichtbar darauf, eine eigene Geschichte anzuschliessen, der Dritte greift einen Nebensatz auf, um das Thema zu wechseln. Alle sprechen, kaum jemand hört wirklich zu. Solche Situationen sind alltäglich. Gespräche scheitern selten daran, dass niemand etwas zu sagen hätte. Eher daran, dass jeder seinen Platz im Gespräch behaupten will.

Weiterlesen...

Enter your email to subscribe to updates.