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Weisheiten für das digitale Leben

Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.

Freundinnen & Freunde der Weisheit! Ob gesünder essen, regelmässig Sport treiben oder die Nutzung sozialer Medien reduzieren – viele unserer Vorhaben scheitern, weil wir uns zu stark auf Motivation verlassen.

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Firmin-Girard: Les sirènes

Christopher Nolan hat Homers Odyssee ins Kino gebracht. Ein Stoff, dessen schriftliche Fassung rund 2700 Jahre alt ist, funktioniert 2026 noch immer als grosses kulturelles Ereignis. Die interessantere Frage ist allerdings eine andere. Warum beschäftigt uns eine Geschichte weiterhin, deren Welt von Göttern, Zyklopen, Sirenen und Zauberinnen bevölkert ist? Warum erscheint uns Odysseus trotz dieser gewaltigen historischen Distanz nicht völlig fremd?

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Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.

Freundinnen & Freunde der Weisheit! Neugier ist nicht gleich Neugier. Die Forschung unterscheidet mindestens drei verschiedene Varianten. Welche das sind und wie diese unser Lernen und uns alle beeinflussen, lest ihr in der heutigen Ausgabe.

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Gauermann: Beim Hufschmied

Ich habe den Sommer unter anderem dazu genutzt, verschiedene aktuelle Entwicklungen in der Berufsbildung und beruflichen Weiterbildung genauer zu verfolgen. Besonders auffällig war für mich, dass sehr unterschiedliche Initiativen auf ein ähnliches Problem reagieren: Berufliche Kompetenz lässt sich unter Bedingungen schnellen technologischen Wandels immer weniger in einzelnen Kursen oder punktuellen Qualifikationen organisieren. Europäische Initiativen, Projekte des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und aktuelle OECD-Arbeiten weisen vielmehr in Richtung eines kontinuierlichen Systems der Kompetenzentwicklung. Künstliche Intelligenz ist dabei nicht das einzige Thema, aber ein wichtiger Beschleuniger.

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Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.

Freundinnen & Freunde der Weisheit! Die Angst vor Zurückweisung hält viele Menschen davon ab, ihre Ziele zu verfolgen. Doch eine neue Herangehensweise zeigt: Wer bewusst nach Ablehnung sucht, kann nicht nur Resilienz aufbauen, sondern auch überraschend oft ein „Ja“ erhalten.

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Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.

Freundinnen & Freunde der Weisheit! Ein neues Hobby zu beginnen oder ein altes wieder aufleben zu lassen, ist eine einfache und wirkungsvolle Möglichkeit, die mentale Gesundheit zu stärken. In einem oft hektischen und anspruchsvollen Alltag bieten Hobbys eine willkommene Auszeit, um zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu schöpfen. Die positiven Effekte auf das psychische Wohlbefinden sind wissenschaftlich belegt und gehen weit über blosses Vergnügen hinaus.

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Lego-Skulptur auf dem Legocampus in Billund

Eine wacklige Lego-Brücke steht am Anfang einer Reihe psychologischer Experimente. Der Ingenieur Leidy Klotz baute sie gemeinsam mit seinem dreijährigen Sohn. Einer der beiden Pfeiler war zu kurz, die Brücke deshalb instabil. Klotz griff in die Kiste, um einen passenden Stein zu suchen. Sein Sohn löste das Problem anders: Er nahm einen Stein vom längeren Pfeiler weg. Die Brücke war nun stabil, obwohl sie aus weniger Teilen bestand. Oder genauer: weil sie aus weniger Teilen bestand.

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Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.

Freundinnen & Freunde der Weisheit! Entscheidungen zu treffen ist nicht immer einfach. Oft stellt sich im Nachhinein heraus, dass wir uns geirrt haben. Solche eigenen Fehlentscheidungen nehmen wir jedoch weniger schlimm wahr als solche, die wir aufgrund schlechter Ratschläge von aussen treffen. Wie können wir also „besser” entscheiden?

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von Schadow: Hölle

Meine Steuererklärung scheitert selten daran, dass ich keine Zeit dafür hätte. Meist scheitert sie zunächst daran, dass ich keine Lust verspüre, mich einer Aufgabe zu unterwerfen, deren unmittelbaren Nutzen ich nicht erkenne. Ähnlich geht es mir bei Behördenschreiben oder administrativen Pflichten, die von aussen an mich herangetragen werden.

Mein Verhaltensmuster ist ziemlich zuverlässig: Ich verweigere zunächst den Beginn und erledige stattdessen demonstrativ etwas anderes. Natürlich handelt es sich dabei nicht um irgendeine Ablenkung, sondern um etwas vermeintlich Wichtiges. Ich beantworte E-Mails, ordne Unterlagen oder erledige eine Aufgabe, die ebenfalls schon länger auf meiner Liste steht. So kann ich mir einreden, produktiv zu sein. Erst wenn die Frist näher rückt und der äussere Druck gross genug wird, widme ich mich der ursprünglichen Aufgabe.

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Freundinnen & Freunde der Weisheit! Vor rund 2'500 Jahren prägte der Stadtstaat Sparta ein Ideal von Disziplin, Standhaftigkeit und innerer Stärke. Die Erziehung junger Männer im sogenannten Agoge-System zielte darauf, physisch wie mental unerschütterlich zu werden. Viele der Prinzipien, die damals im militärischen Kontext galten, lassen sich heute auf persönliche Entwicklung und psychische Widerstandskraft übertragen. Wer mentale Resilienz aufbauen will, kann von diesen überlieferten Gewohnheiten profitieren.

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