Zeitmanagement ist eine ewige Baustelle. Trotz bester Absichten verliert man sich im ständigen Wechsel zwischen Aufgaben, wird von Unterbrechungen aus dem Konzept gebracht oder verzettelt sich in unwichtigen Details. In den letzten Wochen habe ich einen Selbstversuch unternommen: Kann das gezielte Bündeln von ähnlichen Aufgaben – sogenanntes Task Batching – dabei helfen, produktiver zu arbeiten? Die Idee klingt einleuchtend, doch wie praxistauglich ist sie wirklich?
Warum schieben wir Dinge auf, obwohl wir wissen, dass es uns schadet? #Prokrastination ist kein neues Phänomen, sondern ein Verhaltensmuster, das wir alle kennen. Es kostet uns nicht nur wertvolle Zeit, sondern führt oft zu unnötigem Stress und Frustration. Doch wie lässt sich dieses Aufschieben überwinden?
In unserer digitalisierten Welt werden wir zunehmend von Metriken begleitet. Egal ob es die Anzahl gelesener Seiten, die Schritte auf dem Fitness-Tracker oder die Schlafstatistik sind – Zahlen und Daten sind allgegenwärtig. Metriken können uns helfen, Fortschritte zu sehen und Orientierung zu schaffen. Doch sie bergen auch Risiken, die häufig übersehen werden. Sobald eine Kennzahl selbst zum Ziel wird, entfaltet sie oft nicht mehr die ursprünglich beabsichtigte Wirkung.
Benannt nach dem englischen Philosophen Wilhelm von Ockham (engl. William of Occam), der mit seinem berühmten „Rasiermesser“ die Grundlage für eine elegante Wissenschaftsregel legte, ist „Ockhams Besen“ eine humorvolle und nachdenklich machende Ergänzung: anstatt die einfachste Erklärung zu wählen, werden hier störende Details beiseitegefegt. Dieser Ansatz erlaubt, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und die ungelösten Fragen – zumindest vorläufig – aus dem Blick zu räumen.
Vor kurzem ertappte ich mich wieder dabei: Ich starrte auf meine To-do-Liste, randvoll gefüllt mit Aufgaben, die dringend schienen. Eine E-Mail hier, eine Chatnachricht dort – viele kleine Dinge, die „sofort“ erledigt werden mussten. Ohne darüber nachzudenken, begann ich zu arbeiten, setzte Häkchen hinter die Aufgaben, die ich schnell abarbeiten konnte. Doch am Ende des Tages blieb das Gefühl, dass ich zwar viel „getan“ hatte, aber nichts wirklich Relevantes erreicht worden war. Kennst Du das auch?
Die Arbeitswelt steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Digitalisierung, Automatisierung und der zunehmende Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) stellen sowohl Unternehmen als auch uns als Arbeitnehmende vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig erleben wir einen demografischen Wandel: Die Menschen werden älter, arbeiten länger und treffen auf eine jüngere Generation, die mit digitalem Know-how aufwächst und vermehrt Führungspositionen übernimmt.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Kompetenzen in Zukunft entscheidend sein werden. Reicht das Wissen, das heute durch Technologie und das Internet leicht zugänglich ist, aus? Oder brauchen wir etwas Tiefergehendes, das uns und unsere Unternehmen langfristig erfolgreich macht?
In meiner Auseinandersetzung mit dem Thema bin ich auf einen Artikel von Chip Conley im Harvard Business Manager gestossen. Conley stellt darin den Ansatz der „Weisheitsarbeit“ vor – ein Konzept, das spannende Antworten auf diese Frage liefert. Weisheitsarbeit könnte der Schlüssel sein, um die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt zu meistern. Was genau dahinter steckt, versuche ich in diesem Beitrag aufzuzeigen.
Kennst du das? Du hast eine Woche Zeit für ein Projekt, und trotzdem findest du dich am Vorabend der Deadline in einem Strudel aus Hektik und #Stress wieder. Dieses Phänomen hat einen Namen: das Parkinsonsche Gesetz. Es besagt, dass sich Arbeit stets so ausdehnt, dass sie die verfügbare Zeit vollständig ausfüllt. In diesem Beitrag erkläre ich dir, was hinter diesem Phänomen steckt, wer Parkinson war, der dieses Gesetz aufgestellt hat, und wie du mit ein paar einfachen Strategien verhindern kannst, dass deine Arbeit unnötig in die Länge gezogen wird.
Wir hören es immer wieder: Erfolgreiche CEOs sagen, dass das Geheimnis ihres Erfolgs darin liegt, „Nein“ zu sagen. Influencer raten uns, dieses oder jenes Produkt zu kaufen, weil sie es angeblich selbst lieben. Doch was für sie funktioniert, muss nicht automatisch für dich passen. Pauschale Ratschläge ohne Berücksichtigung deines eigenen Kontextes können sogar gefährlich sein. Dieser Beitrag wirft einen kritischen Blick darauf, warum es so wichtig ist, Ratschläge zu hinterfragen – egal ob sie von einer erfolgreichen CEO oder einem beliebten Influencer kommen.
Wenn ich etwas Neues lerne oder mich für ein Thema interessiere, greife ich auf eine Methode zurück, die sich über die Jahre bewährt hat: Ich mache Notizen in meiner Notizbuch-App, und oft entstehen daraus Mini-Essays. Diese Mini-Essays sind nicht nur eine Art, meine Gedanken zu ordnen, sondern dienen mir auch als Grundlage für spätere Blogbeiträge. Sie helfen mir, meine Ideen zu strukturieren und mein Verständnis zu vertiefen. Doch was passiert, wenn man diese Methode mit einer der effektivsten Lerntechniken kombiniert, die es gibt – der Feynman-Methode? Die Verbindung dieser beiden Ansätze eröffnet ein effizientes Werkzeug für persönliches Wissensmanagement (#PKM) und vertiefteres Wissen.
In unserer leistungsorientierten Gesellschaft ist es kein Wunder, dass immer mehr von uns nach Wegen suchen, den Alltag zu optimieren. Ein Trend, der dabei in den letzten Jahren besonders an Popularität gewonnen hat, ist die Etablierung einer sog. Morgenroutine. Doch was ist dran an dem Hype um Yoga vor dem Frühstück und Tagebuch schreiben vor dem ersten Kaffee? In diesem Beitrag möchte ich das Phänomen der Morgenroutine beleuchten und aufzeigen, was die Wissenschaft über ihre potenziellen Vorteile sagt – ohne dabei die Schattenseiten zu vernachlässigen.