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    <title>newsletter &amp;mdash; EpicMind</title>
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    <description>Weisheiten für das digitale Leben</description>
    <pubDate>Sun, 16 Aug 2026 22:16:40 +0000</pubDate>
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      <title>newsletter &amp;mdash; EpicMind</title>
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      <title>EpicMonday 32: Drei Arten der Neugier – und warum sie wichtig sind</title>
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      <description>&lt;![CDATA[Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.&#xA;&#xA;Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Neugier ist nicht gleich Neugier. Die Forschung unterscheidet mindestens drei verschiedene Varianten. Welche das sind und wie diese unser Lernen und uns alle beeinflussen, lest ihr in der heutigen Ausgabe.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Laut dem Forscher Perry Zurn gibt es mindestens drei verschiedene Stile der Neugier, die unser Lernen und unsere gesellschaftliche Entwicklung beeinflussen. Diese Einteilung basiert auf einer philosophischen Analyse: 2019 untersuchte Zurn klassische Texte von Denkern wie Augustinus, Nietzsche und Derrida und identifizierte drei Modelle der Neugier. Erstens gibt es die „Geschäftigen“ (busybody), die sich für eine breite Palette von Themen interessieren und wahllos Informationen aufschnappen. Zweitens die „Jäger“ (hunter), die gezielt nach spezifischen Antworten suchen und Ablenkungen vermeiden. Drittens die „Tänzer“ (dancer), die kreativ neue Verbindungen zwischen Ideen herstellen und unkonventionelle Wege gehen. Diese Stile sind nicht strikt getrennt – viele Menschen vereinen mehrere dieser Ansätze.  &#xA;&#xA;Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass sich diese Neugier-Stile auch im Internet widerspiegeln. „Geschäftige“ erkunden eine breite Themenpalette und vertiefen sich vor allem in kulturelle Inhalte wie Sport oder Kunst. „Jäger“ verfolgen eine gezielte Recherche, insbesondere zu wissenschaftlichen und technischen Themen. „Tänzer“ hingegen springen kreativ zwischen unterschiedlichen Wissensgebieten, verknüpfen Ideen neu und entdecken unerwartete Zusammenhänge. Die Art des Stöberns beeinflusst auch das Wohlbefinden: Während ein eng fokussiertes, zielgerichtetes Suchverhalten mit negativen Gefühlen wie Angst und Stress verbunden sein kann, sind offene, explorative Leserinnen und Leser tendenziell positiver gestimmt. &#xA;&#xA;Auf gesellschaftlicher Ebene zeigt sich, dass in Ländern mit einer breiteren, vielfältigeren Neugier auch Bildung und Gleichstellung besser ausgeprägt sind. Die Freiheit, sich in verschiedene Richtungen weiterzubilden, fördert eine gerechtere Gesellschaft – und umgekehrt schafft Gleichheit die Voraussetzungen für eine offene, vielseitige Wissenssuche. Die gute Nachricht: Neugier ist nicht festgelegt. Wir können unsere Art des Fragens und Entdeckens weiterentwickeln – und so neue Perspektiven auf die Welt gewinnen. Und welcher Stil entspricht dir? Bist du eher geschäftig, ein Jäger oder doch eher ein Tänzer?&#xA;&#xA;Denkanstoss zum Wochenbeginn&#xA;&#xA;  „Geschichte ist Ironie in Bewegung.“ – Emil Cioran (1911–1995)&#xA;&#xA;ProductivityPorn-Tipp der Woche: Delegieren lernen&#xA;&#xA;Du musst nicht alles selbst machen. Delegiere Aufgaben an andere, wenn es möglich ist, um Dich auf Deine Kernkompetenzen zu konzentrieren.&#xA;&#xA;Aus dem Archiv: Warum Geistesblitze nicht aus dem Nichts kommen&#xA;&#xA;Ich habe lange geglaubt, dass gute Ideen aus dem Nichts auftauchen. Beim Zähneputzen, auf einem Spaziergang, in der Dusche. Dieses magische „Heureka!“ – und plötzlich ist die Lösung da. Aber irgendwann merkte ich: So einfach ist es nicht. Der Geistesblitz ist nur der sichtbare Höhepunkt eines unsichtbaren Prozesses. Und je komplexer das Problem, desto weniger reicht er allein. Wer Lösungen für anspruchsvolle Fragen finden will – ob im Beruf, im Studium oder im Alltag –, muss wissen, wie dieser Denkprozess funktioniert. Dabei geholfen hat mir ein Denker, der schon vor fast hundert Jahren genau das beschrieben hat: Graham Wallas. Sein Modell der kreativen Problemlösung hat mich beeindruckt.&#xA;&#xA;weiterlesen …&#xA;&#xA;Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!&#xA;&#xA;---&#xA;EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben&#xA;„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.&#xA;&#xA;!--emailsub--&#xA;&#xA;---&#xA;Disclaimer&#xA;Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.&#xA;&#xA;Topic&#xA;Newsletter&#xA;&#xA;div class=&#34;signature&#34;&#xD;&#xA;    &lt;img&#xD;&#xA;        src=&#34;https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png&#34;&#xD;&#xA;        alt=&#34;Michael Gisiger&#34;&#xD;&#xA;        class=&#34;profile-pic u-photo&#34;&#xD;&#xA;      div class=&#34;signature-content&#34;&#xD;&#xA;        h2 class=&#34;p-author p-name&#34; rel=&#34;author&#34;Michael Gisiger/h2&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;        p class=&#34;p-note&#34;&#xD;&#xA;            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.&#xD;&#xA;            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,&#xD;&#xA;            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.&#xD;&#xA;        /p&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;p class=&#34;signature-links&#34;a href=&#34;https://www.michaelgisiger.ch/&#34; target=&#34;blank&#34;Website/a · a href=&#34;https://nerdculture.de/@gisiger&#34; target=&#34;blank&#34; rel=&#34;me&#34;Mastodon/a · a href=&#34;https://nolto.social/profile/michaelgisiger&#34; target=&#34;blank&#34;Nolto/a · a href=&#34;https://bsky.app/profile/gisiger.bsky.social&#34; target=&#34;blank&#34;Bluesky/a · a href=&#34;https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLEFOLLOWS&amp;amp;followMember=michaelgisiger&#34; target=&#34;_blank&#34;LinkedIn/a/p&#xD;&#xA;    /div&#xD;&#xA;/div]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://gisiger.biz/assets/storage/epicmind/epicmonday-cover.png" alt="Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur."/></p>

<p>Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Neugier ist nicht gleich Neugier. Die Forschung unterscheidet mindestens drei verschiedene Varianten. Welche das sind und wie diese unser Lernen und uns alle beeinflussen, lest ihr in der heutigen Ausgabe.</p>



<p>Laut dem Forscher Perry Zurn gibt es mindestens <a href="https://greatergood.berkeley.edu/article/item/the_three_styles_of_curiosity">drei verschiedene Stile der Neugier</a>, die unser Lernen und unsere gesellschaftliche Entwicklung beeinflussen. Diese Einteilung basiert auf einer philosophischen Analyse: 2019 untersuchte Zurn klassische Texte von Denkern wie Augustinus, Nietzsche und Derrida und identifizierte drei Modelle der Neugier. Erstens gibt es die <strong>„Geschäftigen“ (busybody)</strong>, die sich für eine breite Palette von Themen interessieren und wahllos Informationen aufschnappen. Zweitens die <strong>„Jäger“ (hunter)</strong>, die gezielt nach spezifischen Antworten suchen und Ablenkungen vermeiden. Drittens die <strong>„Tänzer“ (dancer)</strong>, die kreativ neue Verbindungen zwischen Ideen herstellen und unkonventionelle Wege gehen. Diese Stile sind nicht strikt getrennt – viele Menschen vereinen mehrere dieser Ansätze.</p>

<p>Eine <a href="https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.adn3268">aktuelle Studie zeigt</a> nun, dass sich diese Neugier-Stile auch im Internet widerspiegeln. „Geschäftige“ erkunden eine breite Themenpalette und vertiefen sich vor allem in kulturelle Inhalte wie Sport oder Kunst. „Jäger“ verfolgen eine gezielte Recherche, insbesondere zu wissenschaftlichen und technischen Themen. „Tänzer“ hingegen springen kreativ zwischen unterschiedlichen Wissensgebieten, verknüpfen Ideen neu und entdecken unerwartete Zusammenhänge. Die Art des Stöberns beeinflusst auch das Wohlbefinden: Während ein eng fokussiertes, zielgerichtetes Suchverhalten mit negativen Gefühlen wie Angst und Stress verbunden sein kann, sind offene, explorative Leserinnen und Leser tendenziell positiver gestimmt.</p>

<p>Auf gesellschaftlicher Ebene zeigt sich, dass in Ländern mit einer breiteren, vielfältigeren Neugier auch Bildung und Gleichstellung besser ausgeprägt sind. Die Freiheit, sich in verschiedene Richtungen weiterzubilden, fördert eine gerechtere Gesellschaft – und umgekehrt schafft Gleichheit die Voraussetzungen für eine offene, vielseitige Wissenssuche. Die gute Nachricht: Neugier ist nicht festgelegt. Wir können unsere Art des Fragens und Entdeckens weiterentwickeln – und so neue Perspektiven auf die Welt gewinnen. Und welcher Stil entspricht dir? Bist du eher geschäftig, ein Jäger oder doch eher ein Tänzer?</p>

<h2 id="denkanstoss-zum-wochenbeginn">Denkanstoss zum Wochenbeginn</h2>

<blockquote><p><strong><em>„Geschichte ist Ironie in Bewegung.“</em></strong> – Emil Cioran (1911–1995)</p></blockquote>

<h2 id="productivityporn-tipp-der-woche-delegieren-lernen">ProductivityPorn-Tipp der Woche: Delegieren lernen</h2>

<p>Du musst nicht alles selbst machen. Delegiere Aufgaben an andere, wenn es möglich ist, um Dich auf Deine Kernkompetenzen zu konzentrieren.</p>

<h2 id="aus-dem-archiv-warum-geistesblitze-nicht-aus-dem-nichts-kommen">Aus dem Archiv: Warum Geistesblitze nicht aus dem Nichts kommen</h2>

<p>Ich habe lange geglaubt, dass gute Ideen aus dem Nichts auftauchen. Beim Zähneputzen, auf einem Spaziergang, in der Dusche. Dieses magische „Heureka!“ – und plötzlich ist die Lösung da. Aber irgendwann merkte ich: So einfach ist es nicht. Der Geistesblitz ist nur der sichtbare Höhepunkt eines unsichtbaren Prozesses. Und je komplexer das Problem, desto weniger reicht er allein. Wer Lösungen für anspruchsvolle Fragen finden will – ob im Beruf, im Studium oder im Alltag –, muss wissen, wie dieser Denkprozess funktioniert. Dabei geholfen hat mir ein Denker, der schon vor fast hundert Jahren genau das beschrieben hat: Graham Wallas. Sein Modell der kreativen Problemlösung hat mich beeindruckt.</p>

<p><a href="https://epicmind.ch/warum-geistesblitze-nicht-aus-dem-nichts-kommen">weiterlesen …</a></p>

<p>Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!</p>

<hr/>

<p><a href="https://epicmind.ch/"><strong>EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben</strong></a>
„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.</p>



<hr/>

<p><strong>Disclaimer</strong>
Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.</p>

<p><strong>Topic</strong>
<a href="https://epicmind.ch/tag:Newsletter" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Newsletter</span></a></p>

<div class="signature">
    <img src="https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png" alt="Michael Gisiger" class="profile-pic u-photo">
    <div class="signature-content">
        <h2 class="p-author p-name">Michael Gisiger</h2>

        <p class="p-note">
            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.
            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,
            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.
        </p>

<p class="signature-links"><a href="https://www.michaelgisiger.ch/" target="_blank">Website</a> · <a href="https://nerdculture.de/@gisiger" target="_blank">Mastodon</a> · <a href="https://nolto.social/profile/michael_gisiger" target="_blank">Nolto</a> · <a href="https://bsky.app/profile/gisiger.bsky.social" target="_blank">Bluesky</a> · <a href="https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLE_FOLLOWS&amp;followMember=michaelgisiger" target="_blank">LinkedIn</a></p>
    </div>
</div>
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      <guid>https://epicmind.ch/epicmonday-32-drei-arten-der-neugier-und-warum-sie-wichtig-sind</guid>
      <pubDate>Mon, 10 Aug 2026 07:30:32 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>EpicMonday 31: Warum wir mehr Ablehnung riskieren sollten</title>
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      <description>&lt;![CDATA[Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.&#xA;&#xA;Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Die Angst vor Zurückweisung hält viele Menschen davon ab, ihre Ziele zu verfolgen. Doch eine neue Herangehensweise zeigt: Wer bewusst nach Ablehnung sucht, kann nicht nur Resilienz aufbauen, sondern auch überraschend oft ein „Ja“ erhalten.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Die Journalistin Jillian Anthony testete dies mit ihrem Projekt „November of NO“, in dem sie gezielt Ablehnungserfahrungen sammelte – sei es bei Jobbewerbungen, journalistischen Pitches oder anderen Herausforderungen. Statt sich vor dem Nein zu fürchten, machte sie es zum Ziel. Das Ergebnis: Sie erhielt zwar einige Absagen, aber auch neue berufliche Chancen.  &#xA;&#xA;Psychologische Forschung zeigt, dass eine hohe Angst vor Zurückweisung mit geringem Selbstwertgefühl, Vermeidungsverhalten und erhöhtem Risiko für Angststörungen verbunden sein kann. Doch wer Ablehnung als normalen Bestandteil des Lebens betrachtet, gewinnt nicht nur mehr Selbstvertrauen, sondern erhöht langfristig seine Erfolgschancen. Experten empfehlen, konkrete „Ablehnungsziele“ zu setzen, zum Beispiel eine bestimmte Anzahl von Bewerbungen oder Anfragen pro Woche. Durch diese Methode kann sich die Wahrnehmung von Ablehnung verändern – von einer persönlichen Niederlage hin zu einem notwendigen Schritt auf dem Weg zum Erfolg.  &#xA;&#xA;Wichtiger noch: Je öfter wir uns bewusst Ablehnung aussetzen, desto leichter fällt es uns, mit ihr umzugehen. Statt Absagen als endgültige Rückschläge zu sehen, können wir sie als Chancen zur Neuausrichtung betrachten. Letztlich entsteht Selbstbewusstsein nicht durch das Vermeiden von Ablehnung, sondern durch das Lernen aus ihr. Wer sich traut, mehr Risiken einzugehen, wird langfristig nicht nur widerstandsfähiger, sondern auch erfolgreicher.&#xA;&#xA;Denkanstoss zum Wochenbeginn&#xA;&#xA;  „Nichts fürchtet der Mensch mehr als die Berührung durch Unbekanntes.“ – Elias Canetti (1905–1994)&#xA;&#xA;ProductivityPorn-Tipp der Woche: Die Umgebung optimieren (Ergonomie beachten)&#xA;&#xA;Ein unbequemer Arbeitsplatz kann Deine Konzentration und Gesundheit beeinträchtigen. Investiere in einen ergonomischen Stuhl, einen höhenverstellbaren Schreibtisch oder andere Hilfsmittel.&#xA;&#xA;Aus dem Archiv: Spielend lernen – was LEGO im Unterricht bewirken kann&#xA;&#xA;Kaum eine Kindheit kommt ohne sie aus: bunte LEGO-Steine, aus denen sich ganze Welten erschaffen lassen. Dass diese Bausteine aber nicht nur in Kinderzimmern Wirkung entfalten, zeigt eine neue Studie der University of Surrey: Bereits sechs Wochen LEGO-gestützter Unterricht führten bei Sechs- bis Siebenjährigen zu signifikanten Verbesserungen in räumlicher Vorstellungskraft und Mathematikleistung.&#xA;&#xA;weiterlesen …&#xA;&#xA;Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!&#xA;&#xA;---&#xA;EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben&#xA;„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.&#xA;&#xA;!--emailsub--&#xA;&#xA;---&#xA;Disclaimer&#xA;Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.&#xA;&#xA;Topic&#xA;Newsletter&#xA;&#xA;div class=&#34;signature&#34;&#xD;&#xA;    &lt;img&#xD;&#xA;        src=&#34;https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png&#34;&#xD;&#xA;        alt=&#34;Michael Gisiger&#34;&#xD;&#xA;        class=&#34;profile-pic u-photo&#34;&#xD;&#xA;      div class=&#34;signature-content&#34;&#xD;&#xA;        h2 class=&#34;p-author p-name&#34; rel=&#34;author&#34;Michael Gisiger/h2&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;        p class=&#34;p-note&#34;&#xD;&#xA;            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.&#xD;&#xA;            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,&#xD;&#xA;            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.&#xD;&#xA;        /p&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;p class=&#34;signature-links&#34;a href=&#34;https://www.michaelgisiger.ch/&#34; target=&#34;blank&#34;Website/a · a href=&#34;https://nerdculture.de/@gisiger&#34; target=&#34;blank&#34; rel=&#34;me&#34;Mastodon/a · a href=&#34;https://nolto.social/profile/michaelgisiger&#34; target=&#34;blank&#34;Nolto/a · a href=&#34;https://bsky.app/profile/gisiger.bsky.social&#34; target=&#34;blank&#34;Bluesky/a · a href=&#34;https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLEFOLLOWS&amp;amp;followMember=michaelgisiger&#34; target=&#34;_blank&#34;LinkedIn/a/p&#xD;&#xA;    /div&#xD;&#xA;/div]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://gisiger.biz/assets/storage/epicmind/epicmonday-cover.png" alt="Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur."/></p>

<p>Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Die Angst vor Zurückweisung hält viele Menschen davon ab, ihre Ziele zu verfolgen. Doch eine neue Herangehensweise zeigt: Wer bewusst nach Ablehnung sucht, kann nicht nur Resilienz aufbauen, sondern auch überraschend oft ein „Ja“ erhalten.</p>



<p>Die <a href="https://www.vox.com/life/400820/you-should-be-setting-rejection-goals">Journalistin Jillian Anthony testete dies mit ihrem Projekt „November of NO“</a>, in dem sie gezielt Ablehnungserfahrungen sammelte – sei es bei Jobbewerbungen, journalistischen Pitches oder anderen Herausforderungen. Statt sich vor dem Nein zu fürchten, machte sie es zum Ziel. Das Ergebnis: Sie erhielt zwar einige Absagen, aber auch neue berufliche Chancen.</p>

<p><a href="https://www.psychologytoday.com/us/blog/from-trial-to-triumph/202403/how-to-turn-rejection-sensitivity-into-positive-growth">Psychologische Forschung zeigt</a>, dass eine hohe Angst vor Zurückweisung mit geringem Selbstwertgefühl, Vermeidungsverhalten und erhöhtem Risiko für Angststörungen verbunden sein kann. Doch wer Ablehnung als normalen Bestandteil des Lebens betrachtet, gewinnt nicht nur mehr Selbstvertrauen, sondern erhöht langfristig seine Erfolgschancen. Experten empfehlen, konkrete „Ablehnungsziele“ zu setzen, zum Beispiel eine bestimmte Anzahl von Bewerbungen oder Anfragen pro Woche. Durch diese Methode kann sich die Wahrnehmung von Ablehnung verändern – von einer persönlichen Niederlage hin zu einem notwendigen Schritt auf dem Weg zum Erfolg.</p>

<p>Wichtiger noch: Je öfter wir uns bewusst Ablehnung aussetzen, desto leichter fällt es uns, mit ihr umzugehen. Statt Absagen als endgültige Rückschläge zu sehen, können wir sie als Chancen zur Neuausrichtung betrachten. Letztlich entsteht Selbstbewusstsein nicht durch das Vermeiden von Ablehnung, sondern durch das Lernen aus ihr. Wer sich traut, mehr Risiken einzugehen, wird langfristig nicht nur widerstandsfähiger, sondern auch erfolgreicher.</p>

<h2 id="denkanstoss-zum-wochenbeginn">Denkanstoss zum Wochenbeginn</h2>

<blockquote><p><strong><em>„Nichts fürchtet der Mensch mehr als die Berührung durch Unbekanntes.“</em></strong> – Elias Canetti (1905–1994)</p></blockquote>

<h2 id="productivityporn-tipp-der-woche-die-umgebung-optimieren-ergonomie-beachten">ProductivityPorn-Tipp der Woche: Die Umgebung optimieren (Ergonomie beachten)</h2>

<p>Ein unbequemer Arbeitsplatz kann Deine Konzentration und Gesundheit beeinträchtigen. Investiere in einen ergonomischen Stuhl, einen höhenverstellbaren Schreibtisch oder andere Hilfsmittel.</p>

<h2 id="aus-dem-archiv-spielend-lernen-was-lego-im-unterricht-bewirken-kann">Aus dem Archiv: Spielend lernen – was LEGO im Unterricht bewirken kann</h2>

<p>Kaum eine Kindheit kommt ohne sie aus: bunte LEGO-Steine, aus denen sich ganze Welten erschaffen lassen. Dass diese Bausteine aber nicht nur in Kinderzimmern Wirkung entfalten, zeigt eine neue Studie der University of Surrey: Bereits sechs Wochen LEGO-gestützter Unterricht führten bei Sechs- bis Siebenjährigen zu signifikanten Verbesserungen in räumlicher Vorstellungskraft und Mathematikleistung.</p>

<p><a href="https://epicmind.ch/spielend-lernen-was-lego-im-unterricht-bewirken-kann">weiterlesen …</a></p>

<p>Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!</p>

<hr/>

<p><a href="https://epicmind.ch/"><strong>EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben</strong></a>
„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.</p>



<hr/>

<p><strong>Disclaimer</strong>
Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.</p>

<p><strong>Topic</strong>
<a href="https://epicmind.ch/tag:Newsletter" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Newsletter</span></a></p>

<div class="signature">
    <img src="https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png" alt="Michael Gisiger" class="profile-pic u-photo">
    <div class="signature-content">
        <h2 class="p-author p-name">Michael Gisiger</h2>

        <p class="p-note">
            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.
            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,
            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.
        </p>

<p class="signature-links"><a href="https://www.michaelgisiger.ch/" target="_blank">Website</a> · <a href="https://nerdculture.de/@gisiger" target="_blank">Mastodon</a> · <a href="https://nolto.social/profile/michael_gisiger" target="_blank">Nolto</a> · <a href="https://bsky.app/profile/gisiger.bsky.social" target="_blank">Bluesky</a> · <a href="https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLE_FOLLOWS&amp;followMember=michaelgisiger" target="_blank">LinkedIn</a></p>
    </div>
</div>
]]></content:encoded>
      <guid>https://epicmind.ch/epicmonday-31-warum-wir-mehr-ablehnung-riskieren-sollten</guid>
      <pubDate>Mon, 03 Aug 2026 06:30:18 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>EpicMonday 30: Neue Energie für den Geist: Wie Hobbys die mentale Gesundheit stärken</title>
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      <description>&lt;![CDATA[Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.&#xA;&#xA;Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Ein neues Hobby zu beginnen oder ein altes wieder aufleben zu lassen, ist eine einfache und wirkungsvolle Möglichkeit, die mentale Gesundheit zu stärken. In einem oft hektischen und anspruchsvollen Alltag bieten Hobbys eine willkommene Auszeit, um zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu schöpfen. Die positiven Effekte auf das psychische Wohlbefinden sind wissenschaftlich belegt und gehen weit über blosses Vergnügen hinaus.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Hobbys helfen dabei, Stress abzubauen und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Sie senken den Cortisolspiegel, der für Stressreaktionen verantwortlich ist, und können so helfen, die Herzfrequenz und den Blutdruck zu regulieren. Gleichzeitig fördern sie die Neuroplastizität des Gehirns, indem sie neue synaptische Verbindungen schaffen und die geistige Flexibilität erhöhen. Dadurch fällt es leichter, negative Gedanken zu verarbeiten und den Fokus auf positive Erfahrungen zu richten. Auch das Selbstvertrauen wächst, wenn man Fortschritte bei einem Hobby macht und ein Gefühl der Erfüllung erlebt.  &#xA;&#xA;Lesen, Kunst und Musik sind besonders wirkungsvolle Hobbys zur Förderung der mentalen Gesundheit. Beim Lesen kann man dem Alltag entfliehen und in neue Welten eintauchen, was entspannend wirkt und dabei hilft, negative Gedanken zu unterbrechen. Künstlerische Tätigkeiten wie Malen, Zeichnen oder Musizieren bieten eine Möglichkeit, Emotionen auszudrücken und innere Spannungen abzubauen – dabei spielt es keine Rolle, ob die Ergebnisse perfekt sind. Journaling unterstützt die mentale Gesundheit ebenfalls auf vielseitige Weise. Durch regelmässiges Schreiben lassen sich Gedanken und Emotionen ordnen, wodurch ein tieferes Verständnis für die eigenen Gefühle entsteht. Bereits wenige Minuten tägliches Schreiben können helfen, Ängste zu lindern und das emotionale Gleichgewicht zu verbessern.  &#xA;&#xA;Sich bewusst Zeit für ein Hobby zu nehmen, ist ein wirksamer Weg, die mentale Gesundheit zu stärken und im Alltag mehr innere Ruhe und Ausgeglichenheit zu finden.&#xA;&#xA;Denkanstoss zum Wochenbeginn&#xA;&#xA;  „Homo fit, non nascitur. (Man wird nicht als Mensch geboren, sondern man wird es erst.)“ – Erasmus von Rotterdam (1466/1467/1469–1536)&#xA;&#xA;ProductivityPorn-Tipp der Woche: Kontrolle über Dein E-Mail-Postfach behalten&#xA;&#xA;Lass Dich nicht von Deinem Posteingang steuern. Setze feste Zeiten für das Bearbeiten von E-Mails, verwende Filter und sortiere unwichtige Nachrichten direkt aus.&#xA;&#xA;Aus dem Archiv: Über das Älterwerden, die Gelassenheit und den Luxus, weniger zu wollen&#xA;&#xA;Ich wurde 50. Eine runde Zahl, die sich leise, aber deutlich bemerkbar macht – nicht nur im Pass, sondern auch in meinem inneren Koordinatensystem. Halbzeit vielleicht, wahrscheinlich auch schon mehr als das. Jedenfalls ein Anlass, innezuhalten. Und ehrlich gesagt: Ich war mir nicht sicher, was ich davon halten sollte. 50 – das klingt nach Verantwortung, nach gereiftem Urteil, vielleicht sogar nach leichter Verbitterung. Nach Jahren, in denen man die Welt ernst genommen hat. Manchmal zu ernst. Dabei entdecke ich gerade im #Alter eine neue Leichtigkeit.&#xA;&#xA;weiterlesen …&#xA;&#xA;Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!&#xA;&#xA;---&#xA;EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben&#xA;„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.&#xA;&#xA;!--emailsub--&#xA;&#xA;---&#xA;Disclaimer&#xA;Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.&#xA;&#xA;Topic&#xA;Newsletter&#xA;&#xA;div class=&#34;signature&#34;&#xD;&#xA;    &lt;img&#xD;&#xA;        src=&#34;https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png&#34;&#xD;&#xA;        alt=&#34;Michael Gisiger&#34;&#xD;&#xA;        class=&#34;profile-pic u-photo&#34;&#xD;&#xA;      div class=&#34;signature-content&#34;&#xD;&#xA;        h2 class=&#34;p-author p-name&#34; rel=&#34;author&#34;Michael Gisiger/h2&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;        p class=&#34;p-note&#34;&#xD;&#xA;            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.&#xD;&#xA;            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,&#xD;&#xA;            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.&#xD;&#xA;        /p&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;p class=&#34;signature-links&#34;a href=&#34;https://www.michaelgisiger.ch/&#34; target=&#34;blank&#34;Website/a · a href=&#34;https://nerdculture.de/@gisiger&#34; target=&#34;blank&#34; rel=&#34;me&#34;Mastodon/a · a href=&#34;https://nolto.social/profile/michaelgisiger&#34; target=&#34;blank&#34;Nolto/a · a href=&#34;https://bsky.app/profile/gisiger.bsky.social&#34; target=&#34;blank&#34;Bluesky/a · a href=&#34;https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLEFOLLOWS&amp;amp;followMember=michaelgisiger&#34; target=&#34;blank&#34;LinkedIn/a/p&#xD;&#xA;    /div&#xD;&#xA;/div]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://gisiger.biz/assets/storage/epicmind/epicmonday-cover.png" alt="Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur."/></p>

<p>Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Ein neues Hobby zu beginnen oder ein altes wieder aufleben zu lassen, ist eine einfache und wirkungsvolle Möglichkeit, die mentale Gesundheit zu stärken. In einem oft hektischen und anspruchsvollen Alltag bieten Hobbys eine willkommene Auszeit, um zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu schöpfen. Die positiven Effekte auf das psychische Wohlbefinden sind wissenschaftlich belegt und gehen weit über blosses Vergnügen hinaus.</p>



<p>Hobbys helfen dabei, Stress abzubauen und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Sie <a href="https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/07421656.2016.1166832">senken den Cortisolspiegel</a>, der für Stressreaktionen verantwortlich ist, und können so helfen, <a href="https://www.webmd.com/balance/health-benefits-of-hobbies">die Herzfrequenz und den Blutdruck zu regulieren</a>. Gleichzeitig <a href="https://samhin.org/hobbies-neural-connections-and-resilience/">fördern sie die Neuroplastizität des Gehirns</a>, indem sie neue synaptische Verbindungen schaffen und die geistige Flexibilität erhöhen. Dadurch fällt es leichter, negative Gedanken zu verarbeiten und <a href="https://www.karger.com/Article/FullText/503571">den Fokus auf positive Erfahrungen zu richten</a>. Auch <a href="https://hbr.org/2021/10/can-hobbies-actually-make-you-a-better-person">das Selbstvertrauen wächst</a>, wenn man Fortschritte bei einem Hobby macht und ein Gefühl der Erfüllung erlebt.</p>

<p>Lesen, Kunst und Musik sind besonders wirkungsvolle Hobbys zur Förderung der mentalen Gesundheit. Beim Lesen kann man dem Alltag entfliehen und in neue Welten eintauchen, was <a href="https://www.takingcharge.csh.umn.edu/reading-stress-relief">entspannend wirkt</a> und dabei hilft, negative Gedanken zu unterbrechen. Künstlerische Tätigkeiten wie Malen, Zeichnen oder Musizieren bieten eine Möglichkeit, Emotionen auszudrücken und <a href="https://www.researchgate.net/profile/Paul-Seyi-Gbangbayau/publication/362678055_The_Therapeutic_Benefits_of_Artistic_Painting_to_Human_Health/links/62f7bdf6c6f6732999c97ce3/The-Therapeutic-Benefits-of-Artistic-Painting-to-Human-Health.pdf">innere Spannungen abzubauen</a> – dabei spielt es keine Rolle, ob die Ergebnisse perfekt sind. <a href="https://www.cnet.com/health/mental/5-benefits-of-journaling-for-mental-health-and-how-to-start/">Journaling unterstützt die mentale Gesundheit ebenfalls</a> auf vielseitige Weise. Durch regelmässiges Schreiben lassen sich Gedanken und Emotionen ordnen, wodurch ein tieferes Verständnis für die eigenen Gefühle entsteht. Bereits wenige Minuten tägliches Schreiben können helfen, Ängste zu lindern und das emotionale Gleichgewicht zu verbessern.</p>

<p>Sich bewusst Zeit für ein Hobby zu nehmen, ist ein wirksamer Weg, die mentale Gesundheit zu stärken und im Alltag mehr innere Ruhe und Ausgeglichenheit zu finden.</p>

<h2 id="denkanstoss-zum-wochenbeginn">Denkanstoss zum Wochenbeginn</h2>

<blockquote><p><strong><em>„Homo fit, non nascitur. (Man wird nicht als Mensch geboren, sondern man wird es erst.)“</em></strong> – Erasmus von Rotterdam (1466/1467/1469–1536)</p></blockquote>

<h2 id="productivityporn-tipp-der-woche-kontrolle-über-dein-e-mail-postfach-behalten">ProductivityPorn-Tipp der Woche: Kontrolle über Dein E-Mail-Postfach behalten</h2>

<p>Lass Dich nicht von Deinem Posteingang steuern. Setze feste Zeiten für das Bearbeiten von E-Mails, verwende Filter und sortiere unwichtige Nachrichten direkt aus.</p>

<h2 id="aus-dem-archiv-über-das-älterwerden-die-gelassenheit-und-den-luxus-weniger-zu-wollen">Aus dem Archiv: Über das Älterwerden, die Gelassenheit und den Luxus, weniger zu wollen</h2>

<p>Ich wurde 50. Eine runde Zahl, die sich leise, aber deutlich bemerkbar macht – nicht nur im Pass, sondern auch in meinem inneren Koordinatensystem. Halbzeit vielleicht, wahrscheinlich auch schon mehr als das. Jedenfalls ein Anlass, innezuhalten. Und ehrlich gesagt: Ich war mir nicht sicher, was ich davon halten sollte. 50 – das klingt nach Verantwortung, nach gereiftem Urteil, vielleicht sogar nach leichter Verbitterung. Nach Jahren, in denen man die Welt ernst genommen hat. Manchmal zu ernst. Dabei entdecke ich gerade im <a href="https://epicmind.ch/tag:Alter" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Alter</span></a> eine neue Leichtigkeit.</p>

<p><a href="https://epicmind.ch/jenseits-der-mitte-uber-das-alterwerden-die-gelassenheit-und-den-luxus">weiterlesen …</a></p>

<p>Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!</p>

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<p><a href="https://epicmind.ch/"><strong>EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben</strong></a>
„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.</p>



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<p><strong>Disclaimer</strong>
Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.</p>

<p><strong>Topic</strong>
<a href="https://epicmind.ch/tag:Newsletter" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Newsletter</span></a></p>

<div class="signature">
    <img src="https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png" alt="Michael Gisiger" class="profile-pic u-photo">
    <div class="signature-content">
        <h2 class="p-author p-name">Michael Gisiger</h2>

        <p class="p-note">
            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.
            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,
            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.
        </p>

<p class="signature-links"><a href="https://www.michaelgisiger.ch/" target="_blank">Website</a> · <a href="https://nerdculture.de/@gisiger" target="_blank">Mastodon</a> · <a href="https://nolto.social/profile/michael_gisiger" target="_blank">Nolto</a> · <a href="https://bsky.app/profile/gisiger.bsky.social" target="_blank">Bluesky</a> · <a href="https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLE_FOLLOWS&amp;followMember=michaelgisiger" target="_blank">LinkedIn</a></p>
    </div>
</div>
]]></content:encoded>
      <guid>https://epicmind.ch/epicmonday-30-neue-energie-fuer-den-geist-wie-hobbys-die-mentale-gesundheit</guid>
      <pubDate>Mon, 27 Jul 2026 06:30:59 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>EpicMonday 29: Warum eigene Entscheidungen oft glücklicher machen</title>
      <link>https://epicmind.ch/epicmonday-29-warum-eigene-entscheidungen-oft-gluecklicher-machen?pk_campaign=rss-feed</link>
      <description>&lt;![CDATA[Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.&#xA;&#xA;Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Entscheidungen zu treffen ist nicht immer einfach. Oft stellt sich im Nachhinein heraus, dass wir uns geirrt haben. Solche eigenen Fehlentscheidungen nehmen wir jedoch weniger schlimm wahr als solche, die wir aufgrund schlechter Ratschläge von aussen treffen. Wie können wir also „besser” entscheiden?&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Eine Studie der Cornell University zeigt, dass Menschen sich tendenziell schlechter fühlen, wenn sie aufgrund von Ratschlägen falsche Entscheidungen treffen, als wenn sie auf eigene Faust eine schlechte Wahl treffen. Die Forscher wollten herausfinden, ob Menschen mehr Reue empfinden, wenn sie falsche Entscheidungen aufgrund externer Ratschläge treffen, oder ob sie sich bei eigenen Fehlentscheidungen eher mit Pech abfinden. Das Ergebnis: Wer auf seinen eigenen Instinkt hört, fühlt sich langfristig besser – selbst wenn die Entscheidung nicht zum gewünschten Ergebnis führt.&#xA;&#xA;Die Studie ergab, dass Menschen, die nach einem schlechten Rat eine ungünstige Entscheidung trafen, häufiger Reue empfanden, während diejenigen, die ohne äusseren Einfluss falsch entschieden, dies eher auf Zufall oder Pech zurückführten. Die Forscher betonen, dass es wichtig sei, den eigenen Überzeugungen zu folgen und Ratschläge kritisch zu hinterfragen. Viele Menschen nehmen an, dass ein Rat von aussen die Verantwortung mindert – tatsächlich fühlen sie sich aber schlechter, wenn sie sich gegen ihr eigenes Bauchgefühl entscheiden.&#xA;&#xA;Die Autoren empfehlen eine dreiteilige Strategie für bessere Entscheidungen: Erstens sollte man die eigene Kompetenz einschätzen und überlegen, ob man in einem bestimmten Bereich über fundiertes Wissen verfügt. Zweitens ist es entscheidend, zu prüfen, ob der Rat von einer kompetenten und gut informierten Person stammt, die die eigene Situation richtig versteht. Drittens sollte man den Wert der Entscheidung selbst hinterfragen – wenn es um Kleinigkeiten geht, lohnt sich ein intensives Abwägen oft nicht. Letztlich stärkt es die eigene Zufriedenheit, die Verantwortung für Entscheidungen selbst zu übernehmen und dabei auf die eigene Intuition zu vertrauen.&#xA;&#xA;Denkanstoss zum Wochenbeginn&#xA;&#xA;  „Wer nur redet, bringt sich um das grosse Vergnügen, zu schweigen.“ – W. Somersett Maugham (1874–1965)&#xA;&#xA;ProductivityPorn-Tipp der Woche: Produktives Prokrastinieren&#xA;&#xA;Wenn Du schon prokrastinierst, dann sinnvoll! Nutze diese Zeit für kleinere, weniger anspruchsvolle Aufgaben, anstatt ziellos durch Social Media zu scrollen.&#xA;&#xA;Aus dem Archiv: Die radikale Tugend der Gelassenheit&#xA;&#xA;Kaum ist das Handy entsperrt, prasseln sie auf uns ein: Nachrichten, Meinungen, Bilder, Konflikte. Was als kurzer Blick auf die Uhr begann, endet oft in einem rastlosen Zappen durch Krisen, Konflikte und Konsum. Zwischen Schlagzeilen, Mitteilungen und algorithmisch kuratierten Ablenkungen verliere ich leicht das Gefühl für das, was mir wirklich wichtig ist. Der Tag beginnt im Reizmodus – und nicht selten bleibt er dort. In solchen Momenten spüre ich, wie weit ich von dem entfernt bin, was ich eigentlich suche: einen ruhigen, klaren Blick – kurz: Gelassenheit. Doch was heisst das eigentlich? Und wie kann man sie finden, ohne sich in Gleichgültigkeit zu verlieren?&#xA;&#xA;weiterlesen …&#xA;&#xA;Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!&#xA;&#xA;---&#xA;EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben&#xA;„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.&#xA;&#xA;!--emailsub--&#xA;&#xA;---&#xA;Disclaimer&#xA;Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.&#xA;&#xA;Topic&#xA;Newsletter&#xA;&#xA;div class=&#34;signature&#34;&#xD;&#xA;    &lt;img&#xD;&#xA;        src=&#34;https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png&#34;&#xD;&#xA;        alt=&#34;Michael Gisiger&#34;&#xD;&#xA;        class=&#34;profile-pic u-photo&#34;&#xD;&#xA;      div class=&#34;signature-content&#34;&#xD;&#xA;        h2 class=&#34;p-author p-name&#34; rel=&#34;author&#34;Michael Gisiger/h2&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;        p class=&#34;p-note&#34;&#xD;&#xA;            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.&#xD;&#xA;            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,&#xD;&#xA;            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.&#xD;&#xA;        /p&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;p class=&#34;signature-links&#34;a href=&#34;https://www.michaelgisiger.ch/&#34; target=&#34;blank&#34;Website/a · a href=&#34;https://nerdculture.de/@gisiger&#34; target=&#34;blank&#34; rel=&#34;me&#34;Mastodon/a · a href=&#34;https://nolto.social/profile/michaelgisiger&#34; target=&#34;blank&#34;Nolto/a · a href=&#34;https://bsky.app/profile/gisiger.bsky.social&#34; target=&#34;blank&#34;Bluesky/a · a href=&#34;https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLEFOLLOWS&amp;amp;followMember=michaelgisiger&#34; target=&#34;_blank&#34;LinkedIn/a/p&#xD;&#xA;    /div&#xD;&#xA;/div]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://gisiger.biz/assets/storage/epicmind/epicmonday-cover.png" alt="Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur."/></p>

<p>Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Entscheidungen zu treffen ist nicht immer einfach. Oft stellt sich im Nachhinein heraus, dass wir uns geirrt haben. Solche eigenen Fehlentscheidungen nehmen wir jedoch weniger schlimm wahr als solche, die wir aufgrund schlechter Ratschläge von aussen treffen. Wie können wir also „besser” entscheiden?</p>



<p>Eine <a href="https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/01461672251319380">Studie der Cornell University zeigt</a>, dass Menschen sich tendenziell schlechter fühlen, wenn sie aufgrund von Ratschlägen falsche Entscheidungen treffen, als wenn sie auf eigene Faust eine schlechte Wahl treffen. Die Forscher wollten herausfinden, ob Menschen mehr Reue empfinden, wenn sie falsche Entscheidungen aufgrund externer Ratschläge treffen, oder ob sie sich bei eigenen Fehlentscheidungen eher mit Pech abfinden. Das Ergebnis: Wer auf seinen eigenen Instinkt hört, fühlt sich langfristig besser – selbst wenn die Entscheidung nicht zum gewünschten Ergebnis führt.</p>

<p>Die Studie ergab, dass Menschen, die nach einem schlechten Rat eine ungünstige Entscheidung trafen, häufiger Reue empfanden, während diejenigen, die ohne äusseren Einfluss falsch entschieden, dies eher auf Zufall oder Pech zurückführten. Die Forscher betonen, dass es wichtig sei, den eigenen Überzeugungen zu folgen und Ratschläge kritisch zu hinterfragen. Viele Menschen nehmen an, dass ein Rat von aussen die Verantwortung mindert – tatsächlich fühlen sie sich aber schlechter, wenn sie sich gegen ihr eigenes Bauchgefühl entscheiden.</p>

<p>Die Autoren empfehlen eine dreiteilige Strategie für bessere Entscheidungen: Erstens sollte man <strong>die eigene Kompetenz einschätzen</strong> und überlegen, ob man in einem bestimmten Bereich über fundiertes Wissen verfügt. Zweitens ist es entscheidend, zu <strong>prüfen, ob der Rat von einer kompetenten und gut informierten Person stammt</strong>, die die eigene Situation richtig versteht. Drittens sollte man <strong>den Wert der Entscheidung selbst hinterfragen</strong> – wenn es um Kleinigkeiten geht, lohnt sich ein intensives Abwägen oft nicht. Letztlich stärkt es die eigene Zufriedenheit, die Verantwortung für Entscheidungen selbst zu übernehmen und dabei auf die eigene Intuition zu vertrauen.</p>

<h2 id="denkanstoss-zum-wochenbeginn">Denkanstoss zum Wochenbeginn</h2>

<blockquote><p><strong><em>„Wer nur redet, bringt sich um das grosse Vergnügen, zu schweigen.“</em></strong> – W. Somersett Maugham (1874–1965)</p></blockquote>

<h2 id="productivityporn-tipp-der-woche-produktives-prokrastinieren">ProductivityPorn-Tipp der Woche: Produktives Prokrastinieren</h2>

<p>Wenn Du schon prokrastinierst, dann sinnvoll! Nutze diese Zeit für kleinere, weniger anspruchsvolle Aufgaben, anstatt ziellos durch Social Media zu scrollen.</p>

<h2 id="aus-dem-archiv-die-radikale-tugend-der-gelassenheit">Aus dem Archiv: Die radikale Tugend der Gelassenheit</h2>

<p>Kaum ist das Handy entsperrt, prasseln sie auf uns ein: Nachrichten, Meinungen, Bilder, Konflikte. Was als kurzer Blick auf die Uhr begann, endet oft in einem rastlosen Zappen durch Krisen, Konflikte und Konsum. Zwischen Schlagzeilen, Mitteilungen und algorithmisch kuratierten Ablenkungen verliere ich leicht das Gefühl für das, was mir wirklich wichtig ist. Der Tag beginnt im Reizmodus – und nicht selten bleibt er dort. In solchen Momenten spüre ich, wie weit ich von dem entfernt bin, was ich eigentlich suche: einen ruhigen, klaren Blick – kurz: Gelassenheit. Doch was heisst das eigentlich? Und wie kann man sie finden, ohne sich in Gleichgültigkeit zu verlieren?</p>

<p><a href="https://epicmind.ch/epicmind/die-radikale-tugend-der-gelassenheit">weiterlesen …</a></p>

<p>Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!</p>

<hr/>

<p><a href="https://epicmind.ch/"><strong>EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben</strong></a>
„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.</p>



<hr/>

<p><strong>Disclaimer</strong>
Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.</p>

<p><strong>Topic</strong>
<a href="https://epicmind.ch/tag:Newsletter" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Newsletter</span></a></p>

<div class="signature">
    <img src="https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png" alt="Michael Gisiger" class="profile-pic u-photo">
    <div class="signature-content">
        <h2 class="p-author p-name">Michael Gisiger</h2>

        <p class="p-note">
            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.
            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,
            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.
        </p>

<p class="signature-links"><a href="https://www.michaelgisiger.ch/" target="_blank">Website</a> · <a href="https://nerdculture.de/@gisiger" target="_blank">Mastodon</a> · <a href="https://nolto.social/profile/michael_gisiger" target="_blank">Nolto</a> · <a href="https://bsky.app/profile/gisiger.bsky.social" target="_blank">Bluesky</a> · <a href="https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLE_FOLLOWS&amp;followMember=michaelgisiger" target="_blank">LinkedIn</a></p>
    </div>
</div>
]]></content:encoded>
      <guid>https://epicmind.ch/epicmonday-29-warum-eigene-entscheidungen-oft-gluecklicher-machen</guid>
      <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 06:30:39 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>EpicMonday 28: Spartanische Tugenden heute – fünf Gewohnheiten für mehr mentale Resilienz</title>
      <link>https://epicmind.ch/epicmonday-28-spartanische-tugenden-heute-fuenf-gewohnheiten-fuer-mehr-mentale?pk_campaign=rss-feed</link>
      <description>&lt;![CDATA[Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.&#xA;&#xA;Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Vor rund 2&#39;500 Jahren prägte der Stadtstaat Sparta ein Ideal von Disziplin, Standhaftigkeit und innerer Stärke. Die Erziehung junger Männer im sogenannten Agoge-System zielte darauf, physisch wie mental unerschütterlich zu werden. Viele der Prinzipien, die damals im militärischen Kontext galten, lassen sich heute auf persönliche Entwicklung und psychische Widerstandskraft übertragen. Wer mentale Resilienz aufbauen will, kann von diesen überlieferten Gewohnheiten profitieren.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Spartaner lebten im Hier und Jetzt – ein Fokus, der auch heute hilft, Ängste und Grübeleien zu reduzieren. Sie passten sich ständig verändernden Bedingungen an, statt sich gegen Wandel zu wehren. Disziplinierte Körperertüchtigung und bewusste Konfrontation mit Unbequemem gehörten zu ihrem Alltag – ähnlich wie der heutige psychologische Ansatz des Growth Mindset, der Herausforderungen als Chance begreift. Scheitern betrachteten die Spartaner nicht als Niederlage, sondern als Lektion fürs Leben. Und schliesslich war Selbstdisziplin für sie der Weg zur inneren Freiheit: Wer sich selbst beherrscht, bleibt handlungsfähig, auch unter Druck.&#xA;&#xA;Diese fünf Gewohnheiten – im Moment leben, Veränderung annehmen, Wachstum durch das Verlassen der Komfortzone, Lernen aus Fehlern und Selbstkontrolle – sind nicht nur historisch bemerkenswert, sondern hochaktuell. Sie bieten ein praktikables Gerüst für mentale Stärke im Alltag. Resilienz bedeutet nicht, niemals zu wanken – sondern vorbereitet zu sein, wenn es darauf ankommt. Die Lehren Spartas erinnern daran, dass innere Stärke nicht angeboren, sondern erlernbar ist.&#xA;&#xA;Denkanstoss zum Wochenbeginn&#xA;&#xA;  „Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihm nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.“ – Max Frisch (1911–1991)&#xA;&#xA;ProductivityPorn-Tipp der Woche: Strukturierte Tagesplanung&#xA;&#xA;Lege Dir einen festen Tagesablauf zurecht. Wenn Du weisst, was wann zu tun ist, vermeidest Du Stress und bist fokussierter.&#xA;&#xA;Aus dem Archiv: Überzeugend argumentieren mit Aristoteles&#xA;&#xA;In einem meiner Führungsseminare stellte jüngst eine Teilnehmerin die Frage: „Warum überzeugen manche Argumente sofort, andere nie?“ Eine einfache, aber tiefgründige Frage – und sie brachte eine lebhafte Diskussion in Gang. Wie gelingt es, andere nicht nur zu informieren, sondern tatsächlich zu überzeugen? Was macht eine Aussage wirkungsvoll? Diese Fragen beschäftigen nicht nur angehende Führungskräfte, sondern sind zentral für jede Form von Kommunikation – ob mündlich oder schriftlich.&#xA;&#xA;weiterlesen …&#xA;&#xA;Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!&#xA;&#xA;---&#xA;EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben&#xA;„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.&#xA;&#xA;!--emailsub--&#xA;&#xA;---&#xA;Disclaimer&#xA;Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.&#xA;&#xA;Topic&#xA;Newsletter&#xA;&#xA;div class=&#34;signature&#34;&#xD;&#xA;    &lt;img&#xD;&#xA;        src=&#34;https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png&#34;&#xD;&#xA;        alt=&#34;Michael Gisiger&#34;&#xD;&#xA;        class=&#34;profile-pic u-photo&#34;&#xD;&#xA;      div class=&#34;signature-content&#34;&#xD;&#xA;        h2 class=&#34;p-author p-name&#34; rel=&#34;author&#34;Michael Gisiger/h2&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;        p class=&#34;p-note&#34;&#xD;&#xA;            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.&#xD;&#xA;            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,&#xD;&#xA;            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.&#xD;&#xA;        /p&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;p class=&#34;signature-links&#34;a href=&#34;https://www.michaelgisiger.ch/&#34; target=&#34;blank&#34;Website/a · a href=&#34;https://nerdculture.de/@gisiger&#34; target=&#34;blank&#34; rel=&#34;me&#34;Mastodon/a · a href=&#34;https://nolto.social/profile/michaelgisiger&#34; target=&#34;blank&#34;Nolto/a · a href=&#34;https://bsky.app/profile/gisiger.bsky.social&#34; target=&#34;blank&#34;Bluesky/a · a href=&#34;https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLEFOLLOWS&amp;amp;followMember=michaelgisiger&#34; target=&#34;_blank&#34;LinkedIn/a/p&#xD;&#xA;    /div&#xD;&#xA;/div]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://gisiger.biz/assets/storage/epicmind/epicmonday-cover.png" alt="Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur."/></p>

<p>Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Vor rund 2&#39;500 Jahren prägte der Stadtstaat Sparta ein Ideal von Disziplin, Standhaftigkeit und innerer Stärke. Die Erziehung junger Männer im sogenannten <em>Agoge</em>-System zielte darauf, physisch wie mental unerschütterlich zu werden. Viele der Prinzipien, die damals im militärischen Kontext galten, lassen sich heute auf persönliche Entwicklung und psychische Widerstandskraft übertragen. Wer mentale Resilienz aufbauen will, kann von diesen überlieferten Gewohnheiten profitieren.</p>



<p>Spartaner lebten im Hier und Jetzt – ein Fokus, der <a href="https://doi.org/10.1016/j.cpr.2014.11.003">auch heute hilft, Ängste und Grübeleien zu reduzieren</a>. Sie <a href="https://doi.org/10.1016/j.cpr.2010.03.001">passten sich ständig verändernden Bedingungen an</a>, statt sich gegen Wandel zu wehren. Disziplinierte Körperertüchtigung und <a href="https://doi.org/10.1080/00461520.2012.722805">bewusste Konfrontation mit Unbequemem</a> gehörten zu ihrem Alltag – ähnlich wie der heutige psychologische Ansatz des <em>Growth Mindset</em>, der Herausforderungen als Chance begreift. Scheitern betrachteten die Spartaner nicht als Niederlage, sondern <a href="https://doi.org/10.1080/10615806.2013.809421">als Lektion fürs Leben</a>. Und schliesslich war Selbstdisziplin für sie der Weg zur inneren Freiheit: Wer <a href="https://doi.org/10.1111/j.0022-3506.2004.00263.x">sich selbst beherrscht, bleibt handlungsfähig</a>, auch unter Druck.</p>

<p>Diese fünf Gewohnheiten – <strong>im Moment leben, Veränderung annehmen, Wachstum durch das Verlassen der Komfortzone, Lernen aus Fehlern und Selbstkontrolle</strong> – sind nicht nur historisch bemerkenswert, sondern hochaktuell. Sie bieten ein praktikables Gerüst für mentale Stärke im Alltag. Resilienz bedeutet nicht, niemals zu wanken – sondern vorbereitet zu sein, wenn es darauf ankommt. Die Lehren Spartas erinnern daran, dass innere Stärke nicht angeboren, sondern erlernbar ist.</p>

<h2 id="denkanstoss-zum-wochenbeginn">Denkanstoss zum Wochenbeginn</h2>

<blockquote><p><strong><em>„Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihm nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.“</em></strong> – Max Frisch (1911–1991)</p></blockquote>

<h2 id="productivityporn-tipp-der-woche-strukturierte-tagesplanung">ProductivityPorn-Tipp der Woche: Strukturierte Tagesplanung</h2>

<p>Lege Dir einen festen Tagesablauf zurecht. Wenn Du weisst, was wann zu tun ist, vermeidest Du Stress und bist fokussierter.</p>

<h2 id="aus-dem-archiv-überzeugend-argumentieren-mit-aristoteles">Aus dem Archiv: Überzeugend argumentieren mit Aristoteles</h2>

<p>In einem meiner Führungsseminare stellte jüngst eine Teilnehmerin die Frage: „Warum überzeugen manche Argumente sofort, andere nie?“ Eine einfache, aber tiefgründige Frage – und sie brachte eine lebhafte Diskussion in Gang. Wie gelingt es, andere nicht nur zu informieren, sondern tatsächlich zu überzeugen? Was macht eine Aussage wirkungsvoll? Diese Fragen beschäftigen nicht nur angehende Führungskräfte, sondern sind zentral für jede Form von Kommunikation – ob mündlich oder schriftlich.</p>

<p><a href="https://epicmind.ch/uberzeugend-argumentieren-mit-aristoteles">weiterlesen …</a></p>

<p>Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!</p>

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<p><a href="https://epicmind.ch/"><strong>EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben</strong></a>
„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.</p>



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<p><strong>Disclaimer</strong>
Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.</p>

<p><strong>Topic</strong>
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<div class="signature">
    <img src="https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png" alt="Michael Gisiger" class="profile-pic u-photo">
    <div class="signature-content">
        <h2 class="p-author p-name">Michael Gisiger</h2>

        <p class="p-note">
            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.
            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,
            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.
        </p>

<p class="signature-links"><a href="https://www.michaelgisiger.ch/" target="_blank">Website</a> · <a href="https://nerdculture.de/@gisiger" target="_blank">Mastodon</a> · <a href="https://nolto.social/profile/michael_gisiger" target="_blank">Nolto</a> · <a href="https://bsky.app/profile/gisiger.bsky.social" target="_blank">Bluesky</a> · <a href="https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLE_FOLLOWS&amp;followMember=michaelgisiger" target="_blank">LinkedIn</a></p>
    </div>
</div>
]]></content:encoded>
      <guid>https://epicmind.ch/epicmonday-28-spartanische-tugenden-heute-fuenf-gewohnheiten-fuer-mehr-mentale</guid>
      <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 06:30:12 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>EpicMonday 27: Kognitive Neuordnung – eine einfache Methode für besseren Schlaf</title>
      <link>https://epicmind.ch/epicmonday-27-kognitive-neuordnung-eine-einfache-methode-fuer-besseren-schlaf?pk_campaign=rss-feed</link>
      <description>&lt;![CDATA[Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.&#xA;&#xA;Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! „Cognitive Shuffling“ (kognitive Neuordnung) ist eine Technik, die helfen kann, schneller einzuschlafen, indem sie das Gehirn gezielt ablenkt. Die Methode wurde von dem kanadischen Kognitionswissenschaftler Luc P. Beaudoin entwickelt und basiert auf der Idee, das Gehirn mit zusammenhangslosen Gedanken zu beschäftigen, um Grübelschleifen zu durchbrechen.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Dabei wird ein zufälliges Wort gewählt und anschliessend eine Liste von weiteren Wörtern erstellt, die mit demselben Anfangsbuchstaben beginnen. Wenn keine passenden Wörter mehr einfallen, geht man zum nächsten Buchstaben des Ausgangswortes über. Das Ziel ist, das Gehirn zu beschäftigen, ohne es zu stark zu aktivieren – ähnlich den wirren Gedankenbildern, die kurz vor dem Einschlafen natürlich auftreten.&#xA;&#xA;Beaudoin entwickelte die Methode ursprünglich, um seine eigene Schlaflosigkeit zu bekämpfen. In einer Studie aus dem Jahr 2016 mit rund 150 Teilnehmern wurde die Methode mit anderen Techniken wie dem Aufschreiben von Sorgen verglichen. Die Ergebnisse zeigten, dass alle Methoden die Schlafqualität verbesserten, doch viele Teilnehmer bewerteten die kognitive Neuordnung als besonders hilfreich und leicht anwendbar. Die Technik wurde durch einen Artikel in Forbes bekannt und fand schnell Verbreitung in sozialen Medien. Schlafexperten wie Dr. Joe Whittington und die Psychologin Shelby Harris bestätigen, dass die Methode für viele Menschen wirksam sein kann, insbesondere als Ergänzung zu etablierten Behandlungsmethoden wie der kognitiven Verhaltenstherapie für Schlafstörungen (CBT-I).&#xA;&#xA;Obwohl die wissenschaftliche Evidenz noch begrenzt ist, sehen Experten keinen Nachteil darin, die Methode auszuprobieren. Falls die Technik nach 20 Minuten keine Wirkung zeigt, wird empfohlen, aufzustehen und einer ruhigen Tätigkeit wie Lesen, Puzzeln oder Dehnen nachzugehen, bevor man es erneut versucht. Harris empfiehlt sogar, kreative Variationen der Methode auszuprobieren, etwa die Vorstellung von Cupcake-Kombinationen. Kognitive Neuordnung könnte somit ein einfacher und effektiver Weg sein, um Grübelgedanken zu unterbrechen und besser zur Ruhe zu kommen.&#xA;&#xA;Denkanstoss zum Wochenbeginn&#xA;&#xA;  „Die modernen Sklaven werden nicht mit der Peitsche, sondern mit Terminkalendern angetrieben.“ – Telly Savalas (1922–1994)&#xA;&#xA;ProductivityPorn-Tipp der Woche: Positiv bleiben&#xA;&#xA;Deine Stimmung beeinflusst Deine Produktivität. Positives Denken macht es leichter, sich auf Aufgaben zu konzentrieren und motiviert zu bleiben.&#xA;&#xA;Aus dem Archiv: Besser lernen mit Seneca&#xA;&#xA;Viele von uns haben das Lernen auf eine Weise verinnerlicht, die auf Wiederholung, Auswendiglernen und kurzfristige Leistung abzielt. Wir bereiten uns auf Prüfungen vor, bestehen sie – und vergessen danach vieles wieder. Das Erkennen von Inhalten wird oft mit Verstehen verwechselt, das Reproduzieren mit Wissen. Doch was bedeutet es wirklich, „etwas zu wissen“? Diese Frage beschäftigt mich seit Langem – und besonders eindrücklich beantwortet sie ein römischer Philosoph, der vor rund 2&#39;000 Jahren lebte: Seneca. In seinem 33. Brief an Lucilius formuliert er eine Kritik am oberflächlichen Lernen, die heute aktueller denn je ist.&#xA;&#xA;weiterlesen …&#xA;&#xA;Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!&#xA;&#xA;---&#xA;EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben&#xA;„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.&#xA;&#xA;!--emailsub--&#xA;&#xA;---&#xA;Disclaimer&#xA;Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.&#xA;&#xA;Topic&#xA;Newsletter&#xA;&#xA;div class=&#34;signature&#34;&#xD;&#xA;    &lt;img&#xD;&#xA;        src=&#34;https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png&#34;&#xD;&#xA;        alt=&#34;Michael Gisiger&#34;&#xD;&#xA;        class=&#34;profile-pic u-photo&#34;&#xD;&#xA;      div class=&#34;signature-content&#34;&#xD;&#xA;        h2 class=&#34;p-author p-name&#34; rel=&#34;author&#34;Michael Gisiger/h2&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;        p class=&#34;p-note&#34;&#xD;&#xA;            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.&#xD;&#xA;            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,&#xD;&#xA;            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.&#xD;&#xA;        /p&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;p class=&#34;signature-links&#34;a href=&#34;https://www.michaelgisiger.ch/&#34; target=&#34;blank&#34;Website/a · a href=&#34;https://nerdculture.de/@gisiger&#34; target=&#34;blank&#34; rel=&#34;me&#34;Mastodon/a · a href=&#34;https://nolto.social/profile/michaelgisiger&#34; target=&#34;blank&#34;Nolto/a · a href=&#34;https://bsky.app/profile/gisiger.bsky.social&#34; target=&#34;blank&#34;Bluesky/a · a href=&#34;https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLEFOLLOWS&amp;amp;followMember=michaelgisiger&#34; target=&#34;_blank&#34;LinkedIn/a/p&#xD;&#xA;    /div&#xD;&#xA;/div]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://gisiger.biz/assets/storage/epicmind/epicmonday-cover.png" alt="Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur."/></p>

<p>Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! „Cognitive Shuffling“ (kognitive Neuordnung) ist eine Technik, die helfen kann, schneller einzuschlafen, indem sie das Gehirn gezielt ablenkt. Die Methode wurde von dem kanadischen Kognitionswissenschaftler Luc P. Beaudoin entwickelt und basiert auf der Idee, das Gehirn mit zusammenhangslosen Gedanken zu beschäftigen, um Grübelschleifen zu durchbrechen.</p>



<p>Dabei wird ein zufälliges Wort gewählt und anschliessend eine Liste von weiteren Wörtern erstellt, die mit demselben Anfangsbuchstaben beginnen. Wenn keine passenden Wörter mehr einfallen, geht man zum nächsten Buchstaben des Ausgangswortes über. Das Ziel ist, das Gehirn zu beschäftigen, ohne es zu stark zu aktivieren – ähnlich den wirren Gedankenbildern, die kurz vor dem Einschlafen natürlich auftreten.</p>

<p>Beaudoin entwickelte die Methode ursprünglich, um seine eigene Schlaflosigkeit zu bekämpfen. In einer <a href="https://summit.sfu.ca/item/16196">Studie aus dem Jahr 2016 mit rund 150 Teilnehmern</a> wurde die Methode mit anderen Techniken wie dem Aufschreiben von Sorgen verglichen. Die Ergebnisse zeigten, dass alle Methoden die Schlafqualität verbesserten, doch viele Teilnehmer bewerteten die kognitive Neuordnung als besonders hilfreich und leicht anwendbar. Die Technik wurde durch <a href="https://www.forbes.com/sites/daviddisalvo/2016/06/23/need-more-sleep-give-these-two-hacks-a-try/">einen Artikel in <em>Forbes</em></a> bekannt und fand schnell Verbreitung in sozialen Medien. Schlafexperten wie Dr. Joe Whittington und die Psychologin Shelby Harris <a href="https://www.nytimes.com/2025/03/20/well/mind/sleep-cognitive-shuffling.html">bestätigen, dass die Methode für viele Menschen wirksam sein kann</a>, insbesondere als Ergänzung zu etablierten Behandlungsmethoden wie der kognitiven Verhaltenstherapie für Schlafstörungen (<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Cognitive_behavioral_therapy_for_insomnia">CBT-I</a>).</p>

<p>Obwohl die wissenschaftliche Evidenz noch begrenzt ist, sehen Experten keinen Nachteil darin, die Methode auszuprobieren. Falls die Technik nach 20 Minuten keine Wirkung zeigt, wird empfohlen, aufzustehen und einer ruhigen Tätigkeit wie Lesen, Puzzeln oder Dehnen nachzugehen, bevor man es erneut versucht. Harris empfiehlt sogar, kreative Variationen der Methode auszuprobieren, etwa die Vorstellung von Cupcake-Kombinationen. Kognitive Neuordnung könnte somit ein einfacher und effektiver Weg sein, um Grübelgedanken zu unterbrechen und besser zur Ruhe zu kommen.</p>

<h2 id="denkanstoss-zum-wochenbeginn">Denkanstoss zum Wochenbeginn</h2>

<blockquote><p><strong><em>„Die modernen Sklaven werden nicht mit der Peitsche, sondern mit Terminkalendern angetrieben.“</em></strong> – Telly Savalas (1922–1994)</p></blockquote>

<h2 id="productivityporn-tipp-der-woche-positiv-bleiben">ProductivityPorn-Tipp der Woche: Positiv bleiben</h2>

<p>Deine Stimmung beeinflusst Deine Produktivität. Positives Denken macht es leichter, sich auf Aufgaben zu konzentrieren und motiviert zu bleiben.</p>

<h2 id="aus-dem-archiv-besser-lernen-mit-seneca">Aus dem Archiv: Besser lernen mit Seneca</h2>

<p>Viele von uns haben das Lernen auf eine Weise verinnerlicht, die auf Wiederholung, Auswendiglernen und kurzfristige Leistung abzielt. Wir bereiten uns auf Prüfungen vor, bestehen sie – und vergessen danach vieles wieder. Das Erkennen von Inhalten wird oft mit Verstehen verwechselt, das Reproduzieren mit Wissen. Doch was bedeutet es wirklich, „etwas zu wissen“? Diese Frage beschäftigt mich seit Langem – und besonders eindrücklich beantwortet sie ein römischer Philosoph, der vor rund 2&#39;000 Jahren lebte: Seneca. In seinem 33. Brief an Lucilius formuliert er eine Kritik am oberflächlichen Lernen, die heute aktueller denn je ist.</p>

<p><a href="https://epicmind.ch/besser-lernen-mit-seneca">weiterlesen …</a></p>

<p>Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!</p>

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„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.</p>



<hr/>

<p><strong>Disclaimer</strong>
Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.</p>

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    <div class="signature-content">
        <h2 class="p-author p-name">Michael Gisiger</h2>

        <p class="p-note">
            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.
            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,
            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.
        </p>

<p class="signature-links"><a href="https://www.michaelgisiger.ch/" target="_blank">Website</a> · <a href="https://nerdculture.de/@gisiger" target="_blank">Mastodon</a> · <a href="https://nolto.social/profile/michael_gisiger" target="_blank">Nolto</a> · <a href="https://bsky.app/profile/gisiger.bsky.social" target="_blank">Bluesky</a> · <a href="https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLE_FOLLOWS&amp;followMember=michaelgisiger" target="_blank">LinkedIn</a></p>
    </div>
</div>
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      <guid>https://epicmind.ch/epicmonday-27-kognitive-neuordnung-eine-einfache-methode-fuer-besseren-schlaf</guid>
      <pubDate>Mon, 06 Jul 2026 06:30:40 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>EpicMonday 26: Produktiver in den Tag starten: Warum es sich lohnt, zuerst zu erschaffen und nicht zu konsumieren</title>
      <link>https://epicmind.ch/epicmonday-26-produktiver-in-den-tag-starten-warum-es-sich-lohnt-zuerst-zu?pk_campaign=rss-feed</link>
      <description>&lt;![CDATA[Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.&#xA;&#xA;Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Wer morgens gleich zum Smartphone greift und durch soziale Feeds scrollt, startet den Tag im Reaktionsmodus. Die eigene Aufmerksamkeit richtet sich auf fremde Inhalte, fremde Prioritäten, fremde Stimmen. Die eigene Kreativität kommt dabei zu kurz.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Was dabei zu kurz kommt, ist das kreative Potenzial, das gerade in den frühen Stunden besonders hoch ist – und das entscheidend sein kann für ein produktives Arbeiten.&#xA;&#xA;Ein einfacher, aber wirksamer Perspektivenwechsel besteht darin, den Tag mit einem kurzen kreativen Impuls zu beginnen: schreiben, skizzieren, notieren, entwerfen. Es geht nicht um Perfektion, sondern um den Aufbau von Eigenimpulsen. Wer zuerst erschafft, bevor er konsumiert, aktiviert nicht nur seine Gestaltungsfähigkeit, sondern schützt auch die geistige Klarheit vor der Zersplitterung durch Input-Überflutung. Die ersten 15 bis 20 Minuten eines Arbeitstages reichen oft aus, um eigene Gedanken in Gang zu bringen – bevor die Welt anklopft.&#xA;&#xA;Der Nutzen dieser Gewohnheit liegt in ihrer mehrfachen Wirkung: Sie schafft frühe Erfolgserlebnisse, erhält die Konzentration für anspruchsvolle Aufgaben und stärkt die Selbstbestimmung im Umgang mit der eigenen Zeit. Das bedeutet nicht, sich komplett von Nachrichten und Netzwerken abzuschotten – sondern die Reihenfolge bewusst zu gestalten. Wer zuerst erschafft, steuert den eigenen Arbeitstag aus einer Position der Klarheit und Kontrolle.&#xA;&#xA;Produktivität entsteht nicht durch permanente Verfügbarkeit oder maximale Effizienz. Sie beginnt mit der Fähigkeit, den eigenen Denkraum gegen zu frühe Überreizung zu verteidigen. Wer sich morgens ein kurzes Zeitfenster reserviert, in dem ausschliesslich eigene Ideen zählen, schafft die Voraussetzung für echten Fokus – und vielleicht auch für das, was später Resonanz erzeugt.&#xA;&#xA;Denkanstoss zum Wochenbeginn&#xA;&#xA;  „Intelligente Fehler zu machen, ist eine grosse Kunst.“ – Federico Fellini (1920–1993)&#xA;&#xA;ProductivityPorn-Tipp der Woche: Dinge aufschreiben&#xA;&#xA;Unser Gehirn kann sich nicht alles merken. Schreibe Gedanken, Ideen oder Aufgaben sofort auf, damit Du sie nicht vergisst und Dein Kopf frei für Wichtiges bleibt.&#xA;&#xA;Aus dem Archiv: Alleine, aber nicht einsam&#xA;&#xA;Ich stehe kurz vor meinem fünfzigsten Geburtstag. Eine Zahl, die nüchtern betrachtet nichts anderes bedeutet, als ein weiteres volles Lebensjahrzehnt. Und doch lädt sie zum Innehalten ein. Dabei drängt sich mir eine Beobachtung auf, die ich lange mit einem gewissen Unbehagen betrachtet habe: Ich bin heute öfter alleine als früher. Nicht immer, nicht ausschliesslich – aber doch merklich häufiger. Und noch vor einigen Jahren hätte ich das für ein Warnsignal gehalten. Einsamkeit, so heisst es, sei die neue Volkskrankheit. Rückzug wird rasch mit Mangel gleichgesetzt. Doch je länger ich darüber nachdenke, desto weniger überzeugt mich diese Gleichung.&#xA;&#xA;weiterlesen …&#xA;&#xA;Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!&#xA;&#xA;---&#xA;EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben&#xA;„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.&#xA;&#xA;!--emailsub--&#xA;&#xA;---&#xA;Disclaimer&#xA;Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.&#xA;&#xA;Topic&#xA;Newsletter&#xA;&#xA;div class=&#34;signature&#34;&#xD;&#xA;    &lt;img&#xD;&#xA;        src=&#34;https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png&#34;&#xD;&#xA;        alt=&#34;Michael Gisiger&#34;&#xD;&#xA;        class=&#34;profile-pic u-photo&#34;&#xD;&#xA;      div class=&#34;signature-content&#34;&#xD;&#xA;        h2 class=&#34;p-author p-name&#34; rel=&#34;author&#34;Michael Gisiger/h2&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;        p class=&#34;p-note&#34;&#xD;&#xA;            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.&#xD;&#xA;            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,&#xD;&#xA;            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.&#xD;&#xA;        /p&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;p class=&#34;signature-links&#34;a href=&#34;https://www.michaelgisiger.ch/&#34; target=&#34;blank&#34;Website/a · a href=&#34;https://nerdculture.de/@gisiger&#34; target=&#34;blank&#34; rel=&#34;me&#34;Mastodon/a · a href=&#34;https://nolto.social/profile/michaelgisiger&#34; target=&#34;blank&#34;Nolto/a · a href=&#34;https://bsky.app/profile/gisiger.bsky.social&#34; target=&#34;blank&#34;Bluesky/a · a href=&#34;https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLEFOLLOWS&amp;amp;followMember=michaelgisiger&#34; target=&#34;_blank&#34;LinkedIn/a/p&#xD;&#xA;    /div&#xD;&#xA;/div]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://gisiger.biz/assets/storage/epicmind/epicmonday-cover.png" alt="Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur."/></p>

<p>Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Wer morgens gleich zum Smartphone greift und durch soziale Feeds scrollt, startet den Tag im Reaktionsmodus. Die eigene Aufmerksamkeit richtet sich auf fremde Inhalte, fremde Prioritäten, fremde Stimmen. Die eigene Kreativität kommt dabei zu kurz.</p>



<p>Was dabei zu kurz kommt, ist <a href="https://doi.org/10.1027/1614-0001/A000163">das kreative Potenzial, das gerade in den frühen Stunden besonders hoch ist</a> – und das entscheidend sein kann für ein produktives Arbeiten.</p>

<p>Ein einfacher, aber wirksamer Perspektivenwechsel besteht darin, <a href="https://doi.org/10.1080/17439760.2016.1257049">den Tag mit einem kurzen kreativen Impuls zu beginnen</a>: schreiben, skizzieren, notieren, entwerfen. Es geht nicht um Perfektion, sondern um den Aufbau von Eigenimpulsen. Wer zuerst erschafft, bevor er konsumiert, aktiviert nicht nur seine Gestaltungsfähigkeit, sondern schützt auch die geistige Klarheit vor der Zersplitterung durch Input-Überflutung. Die <a href="https://doi.org/10.1109/HICSS.2014.398">ersten 15 bis 20 Minuten eines Arbeitstages reichen oft aus</a>, um eigene Gedanken in Gang zu bringen – bevor die Welt anklopft.</p>

<p>Der Nutzen dieser Gewohnheit liegt in ihrer mehrfachen Wirkung: Sie schafft frühe Erfolgserlebnisse, erhält die Konzentration für anspruchsvolle Aufgaben und stärkt die Selbstbestimmung im Umgang mit der eigenen Zeit. Das bedeutet nicht, sich komplett von Nachrichten und Netzwerken abzuschotten – sondern die Reihenfolge bewusst zu gestalten. Wer zuerst erschafft, steuert den eigenen Arbeitstag aus einer Position der Klarheit und Kontrolle.</p>

<p>Produktivität entsteht nicht durch permanente Verfügbarkeit oder maximale Effizienz. Sie beginnt mit der Fähigkeit, den eigenen Denkraum gegen zu frühe Überreizung zu verteidigen. Wer sich morgens ein kurzes Zeitfenster reserviert, in dem ausschliesslich eigene Ideen zählen, schafft die Voraussetzung für echten Fokus – und vielleicht auch für das, was später Resonanz erzeugt.</p>

<h2 id="denkanstoss-zum-wochenbeginn">Denkanstoss zum Wochenbeginn</h2>

<blockquote><p><strong><em>„Intelligente Fehler zu machen, ist eine grosse Kunst.“</em></strong> – Federico Fellini (1920–1993)</p></blockquote>

<h2 id="productivityporn-tipp-der-woche-dinge-aufschreiben">ProductivityPorn-Tipp der Woche: Dinge aufschreiben</h2>

<p>Unser Gehirn kann sich nicht alles merken. Schreibe Gedanken, Ideen oder Aufgaben sofort auf, damit Du sie nicht vergisst und Dein Kopf frei für Wichtiges bleibt.</p>

<h2 id="aus-dem-archiv-alleine-aber-nicht-einsam">Aus dem Archiv: Alleine, aber nicht einsam</h2>

<p>Ich stehe kurz vor meinem fünfzigsten Geburtstag. Eine Zahl, die nüchtern betrachtet nichts anderes bedeutet, als ein weiteres volles Lebensjahrzehnt. Und doch lädt sie zum Innehalten ein. Dabei drängt sich mir eine Beobachtung auf, die ich lange mit einem gewissen Unbehagen betrachtet habe: Ich bin heute öfter alleine als früher. Nicht immer, nicht ausschliesslich – aber doch merklich häufiger. Und noch vor einigen Jahren hätte ich das für ein Warnsignal gehalten. Einsamkeit, so heisst es, sei die neue Volkskrankheit. Rückzug wird rasch mit Mangel gleichgesetzt. Doch je länger ich darüber nachdenke, desto weniger überzeugt mich diese Gleichung.</p>

<p><a href="https://epicmind.ch/alleine-aber-nicht-einsam">weiterlesen …</a></p>

<p>Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!</p>

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<p><a href="https://epicmind.ch/"><strong>EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben</strong></a>
„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.</p>



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<p><strong>Disclaimer</strong>
Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.</p>

<p><strong>Topic</strong>
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    <img src="https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png" alt="Michael Gisiger" class="profile-pic u-photo">
    <div class="signature-content">
        <h2 class="p-author p-name">Michael Gisiger</h2>

        <p class="p-note">
            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.
            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,
            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.
        </p>

<p class="signature-links"><a href="https://www.michaelgisiger.ch/" target="_blank">Website</a> · <a href="https://nerdculture.de/@gisiger" target="_blank">Mastodon</a> · <a href="https://nolto.social/profile/michael_gisiger" target="_blank">Nolto</a> · <a href="https://bsky.app/profile/gisiger.bsky.social" target="_blank">Bluesky</a> · <a href="https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLE_FOLLOWS&amp;followMember=michaelgisiger" target="_blank">LinkedIn</a></p>
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      <guid>https://epicmind.ch/epicmonday-26-produktiver-in-den-tag-starten-warum-es-sich-lohnt-zuerst-zu</guid>
      <pubDate>Mon, 29 Jun 2026 06:30:57 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>EpicMonday 25: Bin ich so, wie ich bin – oder so, wie ich sein will?</title>
      <link>https://epicmind.ch/epicmonday-25-bin-ich-so-wie-ich-bin-oder-so-wie-ich-sein-will?pk_campaign=rss-feed</link>
      <description>&lt;![CDATA[Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.&#xA;&#xA;Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Diese Woche etwas verspätet, die Hitze fordert ihren Tribut. Diese Woche befassen wir uns mit unserer Persönlichkeit und wie stark wir sie formen können.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Viele Menschen wünschen sich, gelassener, gewissenhafter oder kontaktfreudiger zu sein. Die psychologische Forschung zeigt: Unsere Persönlichkeit ist formbar – aber nur bis zu einem gewissen Grad. Zwar bestimmen genetische Anlagen zu einem grossen Teil, wie wir ticken. Doch auch unser Umfeld, unsere Erfahrungen und bewusste Entscheidungen prägen mit, wer wir sind – und wer wir werden können.&#xA;&#xA;Psychologinnen und Psychologen unterscheiden dabei fünf zentrale Persönlichkeitsmerkmale: emotionale Stabilität, Extraversion, Offenheit, Gewissenhaftigkeit und soziale Verträglichkeit. Diese „Big Five“) sind keine festen Kategorien, sondern Kontinua – man kann also durchaus an einer Eigenschaft arbeiten, ohne sich grundlegend zu verändern. Studien belegen, dass gezielte Übungen wie Tagespläne, kleine Mutproben oder sogenannte Wenn-Dann-Pläne (z. B. „Wenn ich auf der Party allein bin, spreche ich jemanden an“) dabei helfen können, gewünschte Eigenschaften zu stärken. Voraussetzung ist jedoch: Die Veränderung muss aus einem inneren Antrieb heraus erfolgen – nicht aus gesellschaftlichem Druck.&#xA;&#xA;Besonders gut lassen sich Eigenschaften wie Extraversion oder Gewissenhaftigkeit beeinflussen. Andere wie Offenheit oder Verträglichkeit sind tiefer verankert – oft durch kulturelle oder familiäre Prägungen – und lassen sich nur schwer und meist nur mit Unterstützung verändern. Entscheidend ist dabei weniger der Wunsch nach einem Idealbild als vielmehr die Frage: Was tut mir gut? In welchen Situationen möchte ich mich anders verhalten – und warum?&#xA;&#xA;Letztlich geht es nicht darum, sich neu zu erfinden, sondern sich besser kennenzulernen. Persönlichkeit verändert sich nicht über Nacht, sondern schrittweise – ähnlich wie ein Muskel, der durch Training wächst. Und sie verändert sich nachhaltiger, wenn Entwicklung und Selbstakzeptanz Hand in Hand gehen. Wer sich unter permanentem Optimierungsdruck verbiegt, läuft Gefahr, sich selbst zu verlieren. Veränderung braucht deshalb mehr als Methoden – sie braucht Mass und Sinn.&#xA;&#xA;Denkanstoss zum Wochenbeginn&#xA;&#xA;  „Alle Unruhe im Menschen entspringt aus der Phantasie.“ – Franz Grillparzer (1791–1872)&#xA;&#xA;ProductivityPorn-Tipp der Woche: Klare Strukturen für Meetings&#xA;&#xA;Meetings sind oft Zeitfresser. Setze klare Agenden, halte sie so kurz wie möglich und stelle sicher, dass am Ende jeder weiss, was zu tun ist.&#xA;&#xA;Aus dem Archiv: Vier Worte und ein Notizbuch – für einen besseren Schlaf&#xA;&#xA;Wer kennt das nicht: Es ist drei Uhr morgens, draussen ist alles still – nur im eigenen Kopf herrscht Hochbetrieb. Gedanken kreisen, Aufgabenlisten wachsen, verpasste Chancen und ungeklärte Fragen drängen sich auf. An Schlaf ist kaum noch zu denken. Solche Nächte sind keine Seltenheit – sie gehören für viele Menschen zum Alltag. Doch muss man diesem inneren Film wirklich tatenlos zusehen?&#xA;&#xA;weiterlesen …&#xA;&#xA;Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!&#xA;&#xA;---&#xA;EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben&#xA;„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.&#xA;&#xA;!--emailsub--&#xA;&#xA;---&#xA;Disclaimer&#xA;Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.&#xA;&#xA;Topic&#xA;Newsletter&#xA;&#xA;div class=&#34;signature&#34;&#xD;&#xA;    &lt;img&#xD;&#xA;        src=&#34;https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png&#34;&#xD;&#xA;        alt=&#34;Michael Gisiger&#34;&#xD;&#xA;        class=&#34;profile-pic u-photo&#34;&#xD;&#xA;      div class=&#34;signature-content&#34;&#xD;&#xA;        h2 class=&#34;p-author p-name&#34; rel=&#34;author&#34;Michael Gisiger/h2&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;        p class=&#34;p-note&#34;&#xD;&#xA;            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.&#xD;&#xA;            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,&#xD;&#xA;            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.&#xD;&#xA;        /p&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;p class=&#34;signature-links&#34;a href=&#34;https://www.michaelgisiger.ch/&#34; target=&#34;blank&#34;Website/a · a href=&#34;https://nerdculture.de/@gisiger&#34; target=&#34;blank&#34; rel=&#34;me&#34;Mastodon/a · a href=&#34;https://nolto.social/profile/michaelgisiger&#34; target=&#34;blank&#34;Nolto/a · a href=&#34;https://bsky.app/profile/gisiger.bsky.social&#34; target=&#34;blank&#34;Bluesky/a · a href=&#34;https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLEFOLLOWS&amp;amp;followMember=michaelgisiger&#34; target=&#34;_blank&#34;LinkedIn/a/p&#xD;&#xA;    /div&#xD;&#xA;/div]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://gisiger.biz/assets/storage/epicmind/epicmonday-cover.png" alt="Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur."/></p>

<p>Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Diese Woche etwas verspätet, die Hitze fordert ihren Tribut. Diese Woche befassen wir uns mit unserer Persönlichkeit und wie stark wir sie formen können.</p>



<p><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34881959/">Viele Menschen wünschen sich</a>, gelassener, gewissenhafter oder kontaktfreudiger zu sein. Die psychologische Forschung zeigt: <a href="https://pure.johnshopkins.edu/en/publications/personality-stability-and-its-implications-for-clinical-psycholog">Unsere Persönlichkeit ist formbar – aber nur bis zu einem gewissen Grad.</a> Zwar bestimmen genetische Anlagen zu einem grossen Teil, wie wir ticken. Doch auch unser Umfeld, unsere Erfahrungen und bewusste Entscheidungen prägen mit, wer wir sind – und wer wir werden können.</p>

<p>Psychologinnen und Psychologen unterscheiden dabei fünf zentrale Persönlichkeitsmerkmale: emotionale Stabilität, Extraversion, Offenheit, Gewissenhaftigkeit und soziale Verträglichkeit. Diese <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Big_Five_(Psychologie)">„Big Five“</a> sind keine festen Kategorien, sondern Kontinua – man kann also durchaus an einer Eigenschaft arbeiten, ohne sich grundlegend zu verändern. <a href="https://www.nathanwhudson.com/vita/pdf/Hudson,%202021b.pdf">Studien belegen</a>, dass gezielte Übungen wie Tagespläne, kleine Mutproben oder sogenannte Wenn-Dann-Pläne (z. B. „Wenn ich auf der Party allein bin, spreche ich jemanden an“) dabei helfen können, gewünschte Eigenschaften zu stärken. Voraussetzung ist jedoch: Die Veränderung muss aus einem inneren Antrieb heraus erfolgen – nicht aus gesellschaftlichem Druck.</p>

<p>Besonders gut lassen sich Eigenschaften wie <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25822032/">Extraversion oder Gewissenhaftigkeit beeinflussen</a>. Andere wie Offenheit oder Verträglichkeit sind tiefer verankert – oft durch kulturelle oder familiäre Prägungen – und lassen sich nur schwer und meist nur mit Unterstützung verändern. Entscheidend ist dabei weniger der Wunsch nach einem Idealbild als vielmehr die Frage: Was tut mir gut? In welchen Situationen möchte ich mich anders verhalten – und warum?</p>

<p>Letztlich geht es nicht darum, sich neu zu erfinden, sondern sich besser kennenzulernen. Persönlichkeit verändert sich nicht über Nacht, sondern schrittweise – ähnlich wie ein Muskel, der durch Training wächst. Und sie verändert sich nachhaltiger, wenn Entwicklung und Selbstakzeptanz Hand in Hand gehen. Wer sich unter permanentem Optimierungsdruck verbiegt, läuft Gefahr, sich selbst zu verlieren. Veränderung braucht deshalb mehr als Methoden – sie braucht Mass und Sinn.</p>

<h2 id="denkanstoss-zum-wochenbeginn">Denkanstoss zum Wochenbeginn</h2>

<blockquote><p><strong><em>„Alle Unruhe im Menschen entspringt aus der Phantasie.“</em></strong> – Franz Grillparzer (1791–1872)</p></blockquote>

<h2 id="productivityporn-tipp-der-woche-klare-strukturen-für-meetings">ProductivityPorn-Tipp der Woche: Klare Strukturen für Meetings</h2>

<p>Meetings sind oft Zeitfresser. Setze klare Agenden, halte sie so kurz wie möglich und stelle sicher, dass am Ende jeder weiss, was zu tun ist.</p>

<h2 id="aus-dem-archiv-vier-worte-und-ein-notizbuch-für-einen-besseren-schlaf">Aus dem Archiv: Vier Worte und ein Notizbuch – für einen besseren Schlaf</h2>

<p>Wer kennt das nicht: Es ist drei Uhr morgens, draussen ist alles still – nur im eigenen Kopf herrscht Hochbetrieb. Gedanken kreisen, Aufgabenlisten wachsen, verpasste Chancen und ungeklärte Fragen drängen sich auf. An Schlaf ist kaum noch zu denken. Solche Nächte sind keine Seltenheit – sie gehören für viele Menschen zum Alltag. Doch muss man diesem inneren Film wirklich tatenlos zusehen?</p>

<p><a href="https://epicmind.ch/vier-worte-und-ein-notizbuch-fur-einen-besseren-schlaf">weiterlesen …</a></p>

<p>Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!</p>

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„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.</p>



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<p><strong>Disclaimer</strong>
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        <p class="p-note">
            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.
            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,
            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.
        </p>

<p class="signature-links"><a href="https://www.michaelgisiger.ch/" target="_blank">Website</a> · <a href="https://nerdculture.de/@gisiger" target="_blank">Mastodon</a> · <a href="https://nolto.social/profile/michael_gisiger" target="_blank">Nolto</a> · <a href="https://bsky.app/profile/gisiger.bsky.social" target="_blank">Bluesky</a> · <a href="https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLE_FOLLOWS&amp;followMember=michaelgisiger" target="_blank">LinkedIn</a></p>
    </div>
</div>
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      <guid>https://epicmind.ch/epicmonday-25-bin-ich-so-wie-ich-bin-oder-so-wie-ich-sein-will</guid>
      <pubDate>Mon, 22 Jun 2026 07:30:52 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>EpicMonday 24: Lernen in Pausen – wie 10 Minuten Ruhe Dein Gedächtnis stärkt</title>
      <link>https://epicmind.ch/epicmonday-24-lernen-in-pausen-wie-10-minuten-ruhe-dein-gedaechtnis-staerkt?pk_campaign=rss-feed</link>
      <description>&lt;![CDATA[Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.&#xA;&#xA;Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Wer effektiver lernen will, sollte nicht nur wiederholen, sondern gezielt Pausen einbauen – so das zentrale Ergebnis mehrerer neurowissenschaftlicher Studien.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Statt jede Minute mit Wiederholung zu füllen, empfiehlt sich die sogenannte 10-Minuten-Regel: Nach einer Lerneinheit folgt eine bewusste Ruhephase von etwa zehn Minuten. In dieser Zeit soll das Gehirn das eben Gelernte verarbeiten – ohne Ablenkung, ohne neue Reize.&#xA;&#xA;Diese kurzen Pausen – in der Forschung als offline waking rest bezeichnet – fördern die Konsolidierung von Gedächtnisinhalten. Laut einer Studie in Nature Reviews Psychology kann eine zehnminütige Phase ruhiger Inaktivität die Erinnerungsleistung deutlich steigern, teils vergleichbar mit den positiven Effekten einer Nacht Schlaf. Voraussetzung ist, dass diese Zeit wirklich reizarm gestaltet wird: keine Bildschirme, keine Musik, kein Gespräch. Ideal ist ein kurzer Moment mit geschlossenen Augen, ein Blick ins Leere oder ein Spaziergang. Alternativ kann auch moderate Bewegung wie zehn Minuten Sport helfen – Studien zeigen, dass dies das Arbeitsgedächtnis und höhere kognitive Funktionen unterstützt.&#xA;&#xA;Die 10-Minuten-Regel ist damit mehr als eine Pausenempfehlung – sie ist ein wirkungsvolles Lernprinzip. Wer nach einer intensiven Lernphase bewusst innehält, gibt dem Gehirn die Gelegenheit, neue Informationen zu stabilisieren und besser abrufbar zu machen. Ob für Präsentationen, Prüfungen oder komplexe Gespräche: Erst üben, dann ruhen – so lässt sich die eigene Lernzeit effizienter und nachhaltiger gestalten.&#xA;&#xA;Denkanstoss zum Wochenbeginn&#xA;&#xA;  „Mit Höflichkeit kann man sich die Menschen viel besser vom Leib halten als mit Grobheit.“ – Carl Sandburg (1878–1967)&#xA;&#xA;ProductivityPorn-Tipp der Woche: Regelmässige lange Pausen einlegen&#xA;&#xA;Neben kurzen Pausen sind auch längere Erholungszeiten wichtig. Nimm Dir eine echte Mittagspause oder gehe spazieren, um Deinen Kopf freizubekommen.&#xA;&#xA;Aus dem Archiv: Schlaf – Die unterschätzte Ressource für besseres Lernen&#xA;&#xA;In meiner Tätigkeit als Dozent spreche ich häufig mit meinen Studierenden darüber, wie sie richtig lernen können. Dabei vermittle ich wissenschaftlich fundierte Methoden, die das Lernen effizienter und nachhaltiger machen. Eine der zentralen Empfehlungen, die ich regelmässig betone, betrifft den Schlaf: Wer ausreichend schläft, kann das Gelernte besser verarbeiten und behalten. Doch aktuelle Forschungsergebnisse aus Japan zeigen nun, dass Schlaf noch weit mehr bewirkt: Er bereitet das Gehirn aktiv auf zukünftiges Lernen vor.&#xA;&#xA;weiterlesen …&#xA;&#xA;Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!&#xA;&#xA;---&#xA;EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben&#xA;„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.&#xA;&#xA;!--emailsub--&#xA;&#xA;---&#xA;Disclaimer&#xA;Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.&#xA;&#xA;Topic&#xA;Newsletter&#xA;&#xA;div class=&#34;signature&#34;&#xD;&#xA;    &lt;img&#xD;&#xA;        src=&#34;https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png&#34;&#xD;&#xA;        alt=&#34;Michael Gisiger&#34;&#xD;&#xA;        class=&#34;profile-pic u-photo&#34;&#xD;&#xA;      div class=&#34;signature-content&#34;&#xD;&#xA;        h2 class=&#34;p-author p-name&#34; rel=&#34;author&#34;Michael Gisiger/h2&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;        p class=&#34;p-note&#34;&#xD;&#xA;            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.&#xD;&#xA;            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,&#xD;&#xA;            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.&#xD;&#xA;        /p&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;p class=&#34;signature-links&#34;a href=&#34;https://www.michaelgisiger.ch/&#34; target=&#34;blank&#34;Website/a · a href=&#34;https://nerdculture.de/@gisiger&#34; target=&#34;blank&#34; rel=&#34;me&#34;Mastodon/a · a href=&#34;https://nolto.social/profile/michaelgisiger&#34; target=&#34;blank&#34;Nolto/a · a href=&#34;https://bsky.app/profile/gisiger.bsky.social&#34; target=&#34;blank&#34;Bluesky/a · a href=&#34;https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLEFOLLOWS&amp;amp;followMember=michaelgisiger&#34; target=&#34;_blank&#34;LinkedIn/a/p&#xD;&#xA;    /div&#xD;&#xA;/div]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://gisiger.biz/assets/storage/epicmind/epicmonday-cover.png" alt="Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur."/></p>

<p>Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Wer effektiver lernen will, sollte nicht nur wiederholen, sondern gezielt Pausen einbauen – so das zentrale Ergebnis mehrerer neurowissenschaftlicher Studien.</p>



<p>Statt jede Minute mit Wiederholung zu füllen, empfiehlt sich die sogenannte <strong>10-Minuten-Regel</strong>: Nach einer Lerneinheit folgt <a href="https://www.nature.com/articles/s44159-022-00072-w">eine bewusste Ruhephase von etwa zehn Minuten</a>. In dieser Zeit soll das Gehirn das eben Gelernte verarbeiten – ohne Ablenkung, ohne neue Reize.</p>

<p>Diese kurzen Pausen – in der Forschung als <em>offline waking rest</em> bezeichnet – fördern die Konsolidierung von Gedächtnisinhalten. Laut einer <a href="https://www.nature.com/articles/s44159-022-00072-w">Studie in <em>Nature Reviews Psychology</em></a> kann eine zehnminütige Phase ruhiger Inaktivität die Erinnerungsleistung deutlich steigern, teils vergleichbar mit den positiven Effekten einer Nacht Schlaf. Voraussetzung ist, dass diese Zeit wirklich reizarm gestaltet wird: keine Bildschirme, keine Musik, kein Gespräch. Ideal ist ein kurzer Moment mit geschlossenen Augen, ein Blick ins Leere oder ein Spaziergang. Alternativ kann auch moderate Bewegung wie zehn Minuten Sport helfen – <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S146902922300122X">Studien zeigen</a>, dass dies das <a href="https://jech.bmj.com/content/77/3/189">Arbeitsgedächtnis und höhere kognitive Funktionen</a> unterstützt.</p>

<p>Die 10-Minuten-Regel ist damit mehr als eine Pausenempfehlung – sie ist ein wirkungsvolles Lernprinzip. Wer nach einer intensiven Lernphase bewusst innehält, gibt dem Gehirn die Gelegenheit, neue Informationen zu stabilisieren und besser abrufbar zu machen. Ob für Präsentationen, Prüfungen oder komplexe Gespräche: Erst üben, dann ruhen – so lässt sich die eigene Lernzeit effizienter und nachhaltiger gestalten.</p>

<h2 id="denkanstoss-zum-wochenbeginn">Denkanstoss zum Wochenbeginn</h2>

<blockquote><p><strong><em>„Mit Höflichkeit kann man sich die Menschen viel besser vom Leib halten als mit Grobheit.“</em></strong> – Carl Sandburg (1878–1967)</p></blockquote>

<h2 id="productivityporn-tipp-der-woche-regelmässige-lange-pausen-einlegen">ProductivityPorn-Tipp der Woche: Regelmässige lange Pausen einlegen</h2>

<p>Neben kurzen Pausen sind auch längere Erholungszeiten wichtig. Nimm Dir eine echte Mittagspause oder gehe spazieren, um Deinen Kopf freizubekommen.</p>

<h2 id="aus-dem-archiv-schlaf-die-unterschätzte-ressource-für-besseres-lernen">Aus dem Archiv: Schlaf – Die unterschätzte Ressource für besseres Lernen</h2>

<p>In meiner Tätigkeit als Dozent spreche ich häufig mit meinen Studierenden darüber, wie sie richtig lernen können. Dabei vermittle ich wissenschaftlich fundierte Methoden, die das Lernen effizienter und nachhaltiger machen. Eine der zentralen Empfehlungen, die ich regelmässig betone, betrifft den Schlaf: Wer ausreichend schläft, kann das Gelernte besser verarbeiten und behalten. Doch aktuelle Forschungsergebnisse aus Japan zeigen nun, dass Schlaf noch weit mehr bewirkt: Er bereitet das Gehirn aktiv auf zukünftiges Lernen vor.</p>

<p><a href="https://epicmind.ch/schlaf-die-unterschatzte-ressource-fur-besseres-lernen">weiterlesen …</a></p>

<p>Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!</p>

<hr/>

<p><a href="https://epicmind.ch/"><strong>EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben</strong></a>
„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.</p>



<hr/>

<p><strong>Disclaimer</strong>
Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.</p>

<p><strong>Topic</strong>
<a href="https://epicmind.ch/tag:Newsletter" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Newsletter</span></a></p>

<div class="signature">
    <img src="https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png" alt="Michael Gisiger" class="profile-pic u-photo">
    <div class="signature-content">
        <h2 class="p-author p-name">Michael Gisiger</h2>

        <p class="p-note">
            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.
            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,
            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.
        </p>

<p class="signature-links"><a href="https://www.michaelgisiger.ch/" target="_blank">Website</a> · <a href="https://nerdculture.de/@gisiger" target="_blank">Mastodon</a> · <a href="https://nolto.social/profile/michael_gisiger" target="_blank">Nolto</a> · <a href="https://bsky.app/profile/gisiger.bsky.social" target="_blank">Bluesky</a> · <a href="https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLE_FOLLOWS&amp;followMember=michaelgisiger" target="_blank">LinkedIn</a></p>
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      <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 06:30:37 +0000</pubDate>
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      <title>EpicMonday 23: Mini-Workouts gegen das lange Sitzen</title>
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      <description>&lt;![CDATA[Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.&#xA;&#xA;Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Langes Sitzen gilt heute als eigenständiger Risikofaktor für ernsthafte Gesundheitsprobleme – auch bei Menschen, die täglich Sport treiben.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Wer über acht Stunden sitzt, schadet langfristig Herz, Kreislauf und Stoffwechsel. Die gute Nachricht: Bereits kurze, regelmässige Bewegungspausen können diesen negativen Effekten entgegenwirken. Studien zeigen, dass sogenannte „Active Breaks“ oder „Exercise Snacks“ eine einfache und wirkungsvolle Strategie darstellen, um den Körper auch während langer Sitzphasen aktiv zu halten.&#xA;&#xA;Doch was genau wirkt am besten? Forschende verglichen verschiedene Formen von Bewegung und fanden heraus: Wer alle 45 Minuten drei Minuten spazieren geht oder zehn Kniebeugen macht, verbessert seine Blutzuckerwerte deutlich – und wirksamer als mit einer einzigen halbstündigen Gehpause pro Tag. Entscheidend ist also nicht die Dauer, sondern die Regelmässigkeit der Unterbrechungen. Bewegung in kleinen Dosen, aber in hoher Frequenz, entfaltet eine überraschend grosse Wirkung.&#xA;&#xA;Für den Alltag bedeutet das: Wer im Büro arbeitet oder zu Hause viel sitzt, sollte sich alle 45 bis 60 Minuten bewusst kurz bewegen. Möglich sind Kniebeugen, Treppensteigen, zügiges Gehen auf der Stelle, Ausfallschritte oder ein schneller Gang durch den Flur. Diese Mini-Workouts dauern nur ein bis drei Minuten, lassen sich fast überall umsetzen und benötigen keine Hilfsmittel. Wer solche Pausen konsequent einplant, verbessert nicht nur seine körperliche Verfassung, sondern auch Konzentration und Wohlbefinden – mit minimalem Aufwand, aber maximalem Nutzen.&#xA;&#xA;Denkanstoss zum Wochenbeginn&#xA;&#xA;  „Die Kunst des Umgangs mit Menschen besteht darin, sich geltend zu machen, ohne andere unerlaubt zurückzudrängen.“ – Adolph Freiherr von Knigge (1752–1796)&#xA;&#xA;ProductivityPorn-Tipp der Woche: Flow-Zustand nutzen&#xA;&#xA;Maximiere Deine Produktivität, indem Du in einen Flow-Zustand kommst. Reduziere Ablenkungen, stelle sicher, dass die Aufgabe herausfordernd, aber machbar ist, und vertiefe Dich vollständig in die Arbeit.&#xA;&#xA;Aus dem Archiv: Wie Du erfolgreich Deep Reading als Habit etablieren kannst&#xA;&#xA;Vor einigen Wochen habe ich in einem Beitrag die kognitiven Vorteile des Lesens beschrieben und davon erzählt, wie ich es geschafft habe, mir einen täglichen Lese-Habit aufzubauen: mindestens 30 Minuten pro Tag, seit Anfang 2023. Seither habe ich über 60 Bücher gelesen. Mich erreichen seither immer wieder Fragen: Wie gelingt es, diese Art des intensiven Lesens im Alltag zu verankern? Wie kann man fokussierter, tiefer lesen, statt Texte nur zu überfliegen? In diesem Beitrag möchte ich Dir eine Antwort geben. Ich nenne diesen Ansatz „Deep Reading“ – ein Zustand des vertieften, konzentrierten Lesens, der weit über das schnelle Erfassen von Informationen hinausgeht.&#xA;&#xA;weiterlesen …&#xA;&#xA;Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!&#xA;&#xA;---&#xA;EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben&#xA;„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.&#xA;&#xA;!--emailsub--&#xA;&#xA;---&#xA;Disclaimer&#xA;Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.&#xA;&#xA;Topic&#xA;Newsletter&#xA;&#xA;div class=&#34;signature&#34;&#xD;&#xA;    &lt;img&#xD;&#xA;        src=&#34;https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png&#34;&#xD;&#xA;        alt=&#34;Michael Gisiger&#34;&#xD;&#xA;        class=&#34;profile-pic u-photo&#34;&#xD;&#xA;      div class=&#34;signature-content&#34;&#xD;&#xA;        h2 class=&#34;p-author p-name&#34; rel=&#34;author&#34;Michael Gisiger/h2&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;        p class=&#34;p-note&#34;&#xD;&#xA;            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.&#xD;&#xA;            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,&#xD;&#xA;            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.&#xD;&#xA;        /p&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;p class=&#34;signature-links&#34;a href=&#34;https://www.michaelgisiger.ch/&#34; target=&#34;blank&#34;Website/a · a href=&#34;https://nerdculture.de/@gisiger&#34; target=&#34;blank&#34; rel=&#34;me&#34;Mastodon/a · a href=&#34;https://nolto.social/profile/michaelgisiger&#34; target=&#34;blank&#34;Nolto/a · a href=&#34;https://bsky.app/profile/gisiger.bsky.social&#34; target=&#34;blank&#34;Bluesky/a · a href=&#34;https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLEFOLLOWS&amp;amp;followMember=michaelgisiger&#34; target=&#34;_blank&#34;LinkedIn/a/p&#xD;&#xA;    /div&#xD;&#xA;/div]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://gisiger.biz/assets/storage/epicmind/epicmonday-cover.png" alt="Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur."/></p>

<p>Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Langes Sitzen gilt heute als eigenständiger Risikofaktor für ernsthafte Gesundheitsprobleme – auch bei Menschen, die täglich Sport treiben.</p>



<p><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0735109724099200">Wer über acht Stunden sitzt, schadet langfristig Herz, Kreislauf und Stoffwechsel.</a> Die gute Nachricht: Bereits kurze, regelmässige Bewegungspausen können diesen negativen Effekten entgegenwirken. Studien zeigen, dass sogenannte <a href="https://theconversation.com/active-breaks-can-combat-the-health-risks-of-a-sedentary-lifestyle-but-what-kind-of-exercise-is-best-258881"><strong>„Active Breaks“</strong></a> oder „Exercise Snacks“ eine einfache und wirkungsvolle Strategie darstellen, um den Körper auch während langer Sitzphasen aktiv zu halten.</p>

<p>Doch was genau wirkt am besten? <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38190022/">Forschende verglichen verschiedene Formen von Bewegung</a> und fanden heraus: Wer alle 45 Minuten drei Minuten spazieren geht oder zehn Kniebeugen macht, verbessert seine Blutzuckerwerte deutlich – und wirksamer als mit einer einzigen halbstündigen Gehpause pro Tag. Entscheidend ist also nicht die Dauer, sondern die Regelmässigkeit der Unterbrechungen. Bewegung in kleinen Dosen, aber in hoher Frequenz, entfaltet eine überraschend grosse Wirkung.</p>

<p>Für den Alltag bedeutet das: Wer im Büro arbeitet oder zu Hause viel sitzt, sollte sich alle 45 bis 60 Minuten bewusst kurz bewegen. Möglich sind Kniebeugen, Treppensteigen, zügiges Gehen auf der Stelle, Ausfallschritte oder ein schneller Gang durch den Flur. Diese Mini-Workouts dauern nur ein bis drei Minuten, lassen sich fast überall umsetzen und benötigen keine Hilfsmittel. Wer solche Pausen konsequent einplant, verbessert nicht nur seine körperliche Verfassung, sondern auch Konzentration und Wohlbefinden – mit minimalem Aufwand, aber maximalem Nutzen.</p>

<h2 id="denkanstoss-zum-wochenbeginn">Denkanstoss zum Wochenbeginn</h2>

<blockquote><p><strong><em>„Die Kunst des Umgangs mit Menschen besteht darin, sich geltend zu machen, ohne andere unerlaubt zurückzudrängen.“</em></strong> – Adolph Freiherr von Knigge (1752–1796)</p></blockquote>

<h2 id="productivityporn-tipp-der-woche-flow-zustand-nutzen">ProductivityPorn-Tipp der Woche: Flow-Zustand nutzen</h2>

<p>Maximiere Deine Produktivität, indem Du in einen Flow-Zustand kommst. Reduziere Ablenkungen, stelle sicher, dass die Aufgabe herausfordernd, aber machbar ist, und vertiefe Dich vollständig in die Arbeit.</p>

<h2 id="aus-dem-archiv-wie-du-erfolgreich-deep-reading-als-habit-etablieren-kannst">Aus dem Archiv: Wie Du erfolgreich Deep Reading als Habit etablieren kannst</h2>

<p>Vor einigen Wochen habe ich in einem Beitrag die kognitiven Vorteile des Lesens beschrieben und davon erzählt, wie ich es geschafft habe, mir einen täglichen Lese-Habit aufzubauen: mindestens 30 Minuten pro Tag, seit Anfang 2023. Seither habe ich über 60 Bücher gelesen. Mich erreichen seither immer wieder Fragen: Wie gelingt es, diese Art des intensiven Lesens im Alltag zu verankern? Wie kann man fokussierter, tiefer lesen, statt Texte nur zu überfliegen? In diesem Beitrag möchte ich Dir eine Antwort geben. Ich nenne diesen Ansatz „Deep Reading“ – ein Zustand des vertieften, konzentrierten Lesens, der weit über das schnelle Erfassen von Informationen hinausgeht.</p>

<p><a href="https://epicmind.ch/wie-du-erfolgreich-deep-reading-als-habit-etablieren-kannst">weiterlesen …</a></p>

<p>Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!</p>

<hr/>

<p><a href="https://epicmind.ch/"><strong>EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben</strong></a>
„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.</p>



<hr/>

<p><strong>Disclaimer</strong>
Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.</p>

<p><strong>Topic</strong>
<a href="https://epicmind.ch/tag:Newsletter" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Newsletter</span></a></p>

<div class="signature">
    <img src="https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png" alt="Michael Gisiger" class="profile-pic u-photo">
    <div class="signature-content">
        <h2 class="p-author p-name">Michael Gisiger</h2>

        <p class="p-note">
            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.
            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,
            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.
        </p>

<p class="signature-links"><a href="https://www.michaelgisiger.ch/" target="_blank">Website</a> · <a href="https://nerdculture.de/@gisiger" target="_blank">Mastodon</a> · <a href="https://nolto.social/profile/michael_gisiger" target="_blank">Nolto</a> · <a href="https://bsky.app/profile/gisiger.bsky.social" target="_blank">Bluesky</a> · <a href="https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLE_FOLLOWS&amp;followMember=michaelgisiger" target="_blank">LinkedIn</a></p>
    </div>
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      <guid>https://epicmind.ch/epicmonday-23-mini-workouts-gegen-das-lange-sitzen</guid>
      <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 06:30:20 +0000</pubDate>
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