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    <title>Newsletter &amp;mdash; EpicMind</title>
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    <description>Weisheiten für das digitale Leben</description>
    <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 18:34:57 +0000</pubDate>
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      <title>Newsletter &amp;mdash; EpicMind</title>
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      <title>EpicMonday 39: Warum viele Erwachsene das Lernen neu entdecken müssen</title>
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      <description>&lt;![CDATA[Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.&#xA;&#xA;Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Wer als Erwachsener neue Fähigkeiten aufbauen will, stösst schnell an die Grenzen alter Schulweisheiten. Wie effektives Lernen im Berufsleben tatsächlich funktioniert, zeigt ein Blick auf aktuelle Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis.&#xA;&#xA;!--more--  &#xA;&#xA;Viele Erwachsene stellen fest, dass Lernmethoden aus der Schulzeit heute kaum mehr funktionieren. Konzentration fällt schwerer, Ablenkungen sind allgegenwärtig und lange Lernblöcke führen oft eher zu Erschöpfung als zu nachhaltigem Verständnis. Gleichzeitig wächst der Druck, beruflich flexibel zu bleiben und sich laufend neues Wissen anzueignen. Lernen wird damit zunehmend zu einer Schlüsselkompetenz des Erwachsenenlebens.&#xA;&#xA;Interessant ist dabei die Erkenntnis, dass Erwachsene oft deutlich kürzere Aufmerksamkeitsspannen haben als angenommen. Statt stundenlangem Pauken können kleine, intensive Lernphasen wirksamer sein. Vorgeschlagen wird eine Art „66-Minuten-Formel“: sechs konzentrierte Lernblöcke von jeweils elf Minuten, getrennt durch kurze Pausen. Entscheidend sei dabei nicht die exakte Zeit, sondern die Logik dahinter: kurze Fokussierung statt dauerhafter Überforderung. Die Pausen gelten dabei fast als ebenso wichtig wie der Lerninhalt selbst.&#xA;&#xA;Ebenso zentral ist die aktive Verarbeitung des Gelernten. Reines Wiederholen bringe oft erstaunlich wenig. Nachhaltiger lernt, wer Inhalte in eigenen Worten erklärt – möglichst einfach und verständlich. Eine gute Selbstprüfung besteht darin, einen Sachverhalt so herunterzubrechen, dass ihn ein achtjähriges Kind verstehen könnte. Wer dabei ins Stocken gerät, hat den Stoff meist noch nicht wirklich durchdrungen.&#xA;&#xA;Auch Unternehmen unterschätzen häufig, dass Weiterbildung nicht automatisch zu Kompetenz führt. Viele investieren hohe Summen in Kurse und Seminare, ohne dass Wissen später im Arbeitsalltag angewendet wird. Gute Weiterbildung bedeutet deshalb nicht nur, Inhalte bereitzustellen, sondern Menschen überhaupt wieder lernfähig zu machen – mit weniger Reizüberflutung, klareren Lernstrukturen und mehr Raum für Konzentration und Verarbeitung.&#xA;&#xA;Denkanstoss zum Wochenbeginn&#xA;&#xA;  „Man bleibt jung, so lange man noch lernen, neue Gewohnheiten annehmen und Widerspruch ertragen kann.“ – Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916)&#xA;&#xA;ProductivityPorn-Tipp der Woche: Setze feste Arbeitszeiten&#xA;&#xA;Auch wenn Du flexibel arbeiten kannst, ist es hilfreich, Dir feste Zeiten zu setzen. Das schafft eine klare Trennung zwischen Arbeit und Freizeit und hilft Dir, fokussiert zu bleiben.&#xA;&#xA;Aus dem Archiv: Die Kyniker und das Glück im Gemüsegarten&#xA;&#xA;Als Alexander der Grosse dem Diogenes einen Wunsch erfüllen wollte, verlangte dieser nur, er möge ihm aus der Sonne treten. Der Makedonenkönig soll geantwortet haben: „Wäre ich nicht Alexander, so wäre ich Diogenes.“ Was uns heute nur noch als weltfremd erscheint, war damals eine revolutionäre Glücksphilosophie – und hat mit unserem heutigen Verständnis von Zynismus nichts gemein. Die antiken Kyniker suchten nicht Misstrauen oder Härte, sondern Freiheit durch radikale Einfachheit.&#xA;&#xA;weiterlesen …&#xA;&#xA;Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!&#xA;&#xA;---&#xA;EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben&#xA;„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.&#xA;&#xA;!--emailsub--&#xA;&#xA;---&#xA;Disclaimer&#xA;Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.&#xA;&#xA;Topic&#xA;Newsletter&#xA;&#xA;div class=&#34;signature&#34;&#xD;&#xA;    &lt;img&#xD;&#xA;        src=&#34;https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png&#34;&#xD;&#xA;        alt=&#34;Michael Gisiger&#34;&#xD;&#xA;        class=&#34;profile-pic u-photo&#34;&#xD;&#xA;      div class=&#34;signature-content&#34;&#xD;&#xA;        h2 class=&#34;p-author p-name&#34; rel=&#34;author&#34;Michael Gisiger/h2&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;        p class=&#34;p-note&#34;&#xD;&#xA;            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.&#xD;&#xA;            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,&#xD;&#xA;            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.&#xD;&#xA;        /p&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;p class=&#34;signature-links&#34;a href=&#34;https://www.michaelgisiger.ch/&#34; target=&#34;blank&#34;Website/a · a href=&#34;https://nerdculture.de/@gisiger&#34; target=&#34;blank&#34; rel=&#34;me&#34;Mastodon/a · a href=&#34;https://vutuv.de/michaelgisiger&#34; target=&#34;blank&#34;Vutuv/a · a href=&#34;https://bsky.app/profile/gisiger.eurosky.social&#34; target=&#34;blank&#34;Bluesky/a · a href=&#34;https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLEFOLLOWS&amp;amp;followMember=michaelgisiger&#34; target=&#34;_blank&#34;LinkedIn/a/p&#xD;&#xA;    /div&#xD;&#xA;/div]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://gisiger.biz/assets/storage/epicmind/epicmonday-cover.png" alt="Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur."/></p>

<p>Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Wer als Erwachsener neue Fähigkeiten aufbauen will, stösst schnell an die Grenzen alter Schulweisheiten. Wie effektives Lernen im Berufsleben tatsächlich funktioniert, zeigt ein Blick auf aktuelle Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis.</p>

  

<p>Viele Erwachsene stellen fest, dass Lernmethoden aus der Schulzeit heute kaum mehr funktionieren. Konzentration fällt schwerer, Ablenkungen sind allgegenwärtig und lange Lernblöcke führen oft eher zu Erschöpfung als zu nachhaltigem Verständnis. Gleichzeitig wächst der Druck, beruflich flexibel zu bleiben und sich laufend neues Wissen anzueignen. <a href="https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/viele-erwachsene-muessen-das-lernen-neu-lernen-accg-200558967.html">Lernen wird damit zunehmend zu einer Schlüsselkompetenz des Erwachsenenlebens.</a></p>

<p>Interessant ist dabei die Erkenntnis, dass Erwachsene oft deutlich kürzere Aufmerksamkeitsspannen haben als angenommen. Statt stundenlangem Pauken können kleine, intensive Lernphasen wirksamer sein. Vorgeschlagen wird eine Art „66-Minuten-Formel“: sechs konzentrierte Lernblöcke von jeweils elf Minuten, getrennt durch kurze Pausen. Entscheidend sei dabei nicht die exakte Zeit, sondern die Logik dahinter: kurze Fokussierung statt dauerhafter Überforderung. Die Pausen gelten dabei fast als ebenso wichtig wie der Lerninhalt selbst.</p>

<p>Ebenso zentral ist die aktive Verarbeitung des Gelernten. Reines Wiederholen bringe oft erstaunlich wenig. Nachhaltiger lernt, wer Inhalte in eigenen Worten erklärt – möglichst einfach und verständlich. Eine gute Selbstprüfung besteht darin, einen Sachverhalt so herunterzubrechen, dass ihn ein achtjähriges Kind verstehen könnte. Wer dabei ins Stocken gerät, hat den Stoff meist noch nicht wirklich durchdrungen.</p>

<p>Auch Unternehmen unterschätzen häufig, dass Weiterbildung nicht automatisch zu Kompetenz führt. Viele investieren hohe Summen in Kurse und Seminare, ohne dass Wissen später im Arbeitsalltag angewendet wird. Gute Weiterbildung bedeutet deshalb nicht nur, Inhalte bereitzustellen, sondern Menschen überhaupt wieder lernfähig zu machen – mit weniger Reizüberflutung, klareren Lernstrukturen und mehr Raum für Konzentration und Verarbeitung.</p>

<h2 id="denkanstoss-zum-wochenbeginn">Denkanstoss zum Wochenbeginn</h2>

<blockquote><p><strong><em>„Man bleibt jung, so lange man noch lernen, neue Gewohnheiten annehmen und Widerspruch ertragen kann.“</em></strong> – Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916)</p></blockquote>

<h2 id="productivityporn-tipp-der-woche-setze-feste-arbeitszeiten">ProductivityPorn-Tipp der Woche: Setze feste Arbeitszeiten</h2>

<p>Auch wenn Du flexibel arbeiten kannst, ist es hilfreich, Dir feste Zeiten zu setzen. Das schafft eine klare Trennung zwischen Arbeit und Freizeit und hilft Dir, fokussiert zu bleiben.</p>

<h2 id="aus-dem-archiv-die-kyniker-und-das-glück-im-gemüsegarten">Aus dem Archiv: Die Kyniker und das Glück im Gemüsegarten</h2>

<p>Als Alexander der Grosse dem Diogenes einen Wunsch erfüllen wollte, verlangte dieser nur, er möge ihm aus der Sonne treten. Der Makedonenkönig soll geantwortet haben: „Wäre ich nicht Alexander, so wäre ich Diogenes.“ Was uns heute nur noch als weltfremd erscheint, war damals eine revolutionäre Glücksphilosophie – und hat mit unserem heutigen Verständnis von Zynismus nichts gemein. Die antiken Kyniker suchten nicht Misstrauen oder Härte, sondern Freiheit durch radikale Einfachheit.</p>

<p><a href="https://epicmind.ch/die-kyniker-und-das-gluck-im-gemusegarten">weiterlesen …</a></p>

<p>Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!</p>

<hr/>

<p><a href="https://epicmind.ch/"><strong>EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben</strong></a>
„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.</p>



<hr/>

<p><strong>Disclaimer</strong>
Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.</p>

<p><strong>Topic</strong>
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<div class="signature">
    <img src="https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png" alt="Michael Gisiger" class="profile-pic u-photo">
    <div class="signature-content">
        <h2 class="p-author p-name">Michael Gisiger</h2>

        <p class="p-note">
            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.
            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,
            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.
        </p>

<p class="signature-links"><a href="https://www.michaelgisiger.ch/" target="_blank">Website</a> · <a href="https://nerdculture.de/@gisiger" target="_blank">Mastodon</a> · <a href="https://vutuv.de/michael_gisiger" target="_blank">Vutuv</a> · <a href="https://bsky.app/profile/gisiger.eurosky.social" target="_blank">Bluesky</a> · <a href="https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLE_FOLLOWS&amp;followMember=michaelgisiger" target="_blank">LinkedIn</a></p>
    </div>
</div>
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      <guid>https://epicmind.ch/epicmonday-39-warum-viele-erwachsene-das-lernen-neu-entdecken-muessen</guid>
      <pubDate>Tue, 29 Sep 2026 06:30:46 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>EpicMonday 38: Die gefährlichste Form der Dummheit</title>
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      <description>&lt;![CDATA[Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.&#xA;&#xA;Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Dummheit ist nicht zwingend eine Frage mangelnder Intelligenz. Carlo Cipolla schlägt stattdessen vor, sie daran zu erkennen, welche Folgen das eigene Handeln für andere und für einen selbst hat.&#xA;&#xA;!--more--  &#xA;&#xA;Der italienische Wirtschaftshistoriker Carlo Cipolla formulierte einst eine verblüffend einfache Regel: Wirklich dumm handelt nicht derjenige, der wenig weiss oder ungebildet ist. Dumm ist vielmehr eine Handlung, die sowohl anderen schadet als auch der handelnden Person selbst keinen Vorteil bringt – oder ihr sogar ebenfalls schadet. Gerade deshalb sei Dummheit so schwer vorhersehbar und oft gefährlicher als Egoismus oder Berechnung.&#xA;&#xA;Cipolla unterscheidet dabei vier grundlegende Verhaltensweisen. Intelligente Menschen schaffen Situationen, von denen sowohl sie selbst als auch andere profitieren. Egoistische Menschen verschaffen sich Vorteile auf Kosten anderer. Selbstaufopfernde helfen anderen, schaden dabei aber oft sich selbst. Die problematischste Kategorie sind jedoch jene Personen, die für alle Beteiligten Schaden anrichten, ohne daraus einen Nutzen zu ziehen. Genau darin liegt laut Cipolla die eigentliche Dummheit.&#xA;&#xA;Interessant ist dabei seine Beobachtung, dass Dummheit nichts mit Intelligenz, Bildung oder sozialem Status zu tun hat. Auch hochgebildete oder erfolgreiche Menschen können regelmässig Entscheidungen treffen, die Situationen verschlechtern. Deshalb unterschätzen Menschen laut Cipolla systematisch, wie häufig destruktives Verhalten tatsächlich vorkommt – im Alltag, in Organisationen und auch in der Politik.&#xA;&#xA;Die vielleicht wichtigste Konsequenz seiner Überlegungen ist überraschend pragmatisch: Man sollte weniger darauf achten, was Menschen über sich selbst sagen, sondern vielmehr beobachten, welche Folgen ihr Handeln regelmässig hat. Wer dauerhaft Chaos, Konflikte oder Schaden hinterlässt, ist selten bloss „kompliziert“ oder „missverstanden“. Oft steckt schlicht ein Muster dahinter, das man besser früh erkennt.&#xA;&#xA;Denkanstoss zum Wochenbeginn&#xA;&#xA;  „Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.“ – Heinrich Heine (1797–1856)&#xA;&#xA;ProductivityPorn-Tipp der Woche: Denkprozesse systematisieren&#xA;&#xA;Nutze Vorlagen, Standardprozesse oder Checklisten, um immer wiederkehrende Aufgaben schneller und effizienter zu erledigen.&#xA;&#xA;Aus dem Archiv: Gelerntes sichtbar machen mit der Nexus-Methode&#xA;&#xA;Manchmal geschieht es mitten in einem spannenden Buch oder während eines inspirierenden Vortrags: Ein Gedanke fasziniert, doch kaum habe ich ihn erfasst, scheint er schon wieder zu entgleiten. Dieses paradox wirkende Phänomen ist nicht neu, aber es hat inzwischen einen Namen. Der Philosoph und Autor Jonny Thomson schlug dafür den Begriff lethomanthia vor – das Vergessen im Moment des Lernens. Ich erkenne mich darin wieder: Oft wünsche ich mir, die Fülle von Eindrücken und Informationen so ordnen zu können, dass sie mir auch später noch zugänglich bleibt. Genau an diesem Punkt setzt die sogenannte Nexus-Methode an.&#xA;&#xA;weiterlesen …&#xA;&#xA;Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!&#xA;&#xA;---&#xA;EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben&#xA;„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.&#xA;&#xA;!--emailsub--&#xA;&#xA;---&#xA;Disclaimer&#xA;Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.&#xA;&#xA;Topic&#xA;Newsletter&#xA;&#xA;div class=&#34;signature&#34;&#xD;&#xA;    &lt;img&#xD;&#xA;        src=&#34;https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png&#34;&#xD;&#xA;        alt=&#34;Michael Gisiger&#34;&#xD;&#xA;        class=&#34;profile-pic u-photo&#34;&#xD;&#xA;      div class=&#34;signature-content&#34;&#xD;&#xA;        h2 class=&#34;p-author p-name&#34; rel=&#34;author&#34;Michael Gisiger/h2&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;        p class=&#34;p-note&#34;&#xD;&#xA;            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.&#xD;&#xA;            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,&#xD;&#xA;            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.&#xD;&#xA;        /p&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;p class=&#34;signature-links&#34;a href=&#34;https://www.michaelgisiger.ch/&#34; target=&#34;blank&#34;Website/a · a href=&#34;https://nerdculture.de/@gisiger&#34; target=&#34;blank&#34; rel=&#34;me&#34;Mastodon/a · a href=&#34;https://vutuv.de/michaelgisiger&#34; target=&#34;blank&#34;Vutuv/a · a href=&#34;https://bsky.app/profile/gisiger.eurosky.social&#34; target=&#34;blank&#34;Bluesky/a · a href=&#34;https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLEFOLLOWS&amp;amp;followMember=michaelgisiger&#34; target=&#34;blank&#34;LinkedIn/a/p&#xD;&#xA;    /div&#xD;&#xA;/div]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://gisiger.biz/assets/storage/epicmind/epicmonday-cover.png" alt="Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur."/></p>

<p>Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Dummheit ist nicht zwingend eine Frage mangelnder Intelligenz. Carlo Cipolla schlägt stattdessen vor, sie daran zu erkennen, welche Folgen das eigene Handeln für andere und für einen selbst hat.</p>

  

<p>Der italienische Wirtschaftshistoriker Carlo Cipolla <a href="https://miniphilosophy.substack.com/p/how-to-spot-a-stupid-person-with">formulierte einst eine verblüffend einfache Regel</a>: Wirklich dumm handelt nicht derjenige, der wenig weiss oder ungebildet ist. Dumm ist vielmehr eine Handlung, die sowohl anderen schadet als auch der handelnden Person selbst keinen Vorteil bringt – oder ihr sogar ebenfalls schadet. Gerade deshalb sei Dummheit so schwer vorhersehbar und oft gefährlicher als Egoismus oder Berechnung.</p>

<p>Cipolla unterscheidet dabei <a href="https://gandalf.fee.urv.cat/professors/AntonioQuesada/Curs1920/Cipolla_laws.pdf">vier grundlegende Verhaltensweisen</a>. Intelligente Menschen schaffen Situationen, von denen sowohl sie selbst als auch andere profitieren. Egoistische Menschen verschaffen sich Vorteile auf Kosten anderer. Selbstaufopfernde helfen anderen, schaden dabei aber oft sich selbst. Die problematischste Kategorie sind jedoch jene Personen, die für alle Beteiligten Schaden anrichten, ohne daraus einen Nutzen zu ziehen. Genau darin liegt laut Cipolla die eigentliche Dummheit.</p>

<p>Interessant ist dabei seine Beobachtung, dass Dummheit nichts mit Intelligenz, Bildung oder sozialem Status zu tun hat. Auch hochgebildete oder erfolgreiche Menschen können regelmässig Entscheidungen treffen, die Situationen verschlechtern. Deshalb unterschätzen Menschen laut Cipolla systematisch, wie häufig destruktives Verhalten tatsächlich vorkommt – im Alltag, in Organisationen und auch in der Politik.</p>

<p>Die vielleicht wichtigste Konsequenz seiner Überlegungen ist überraschend pragmatisch: Man sollte weniger darauf achten, was Menschen über sich selbst sagen, sondern vielmehr beobachten, welche Folgen ihr Handeln regelmässig hat. Wer dauerhaft Chaos, Konflikte oder Schaden hinterlässt, ist selten bloss „kompliziert“ oder „missverstanden“. Oft steckt schlicht ein Muster dahinter, das man besser früh erkennt.</p>

<h2 id="denkanstoss-zum-wochenbeginn">Denkanstoss zum Wochenbeginn</h2>

<blockquote><p><strong><em>„Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.“</em></strong> – Heinrich Heine (1797–1856)</p></blockquote>

<h2 id="productivityporn-tipp-der-woche-denkprozesse-systematisieren">ProductivityPorn-Tipp der Woche: Denkprozesse systematisieren</h2>

<p>Nutze Vorlagen, Standardprozesse oder Checklisten, um immer wiederkehrende Aufgaben schneller und effizienter zu erledigen.</p>

<h2 id="aus-dem-archiv-gelerntes-sichtbar-machen-mit-der-nexus-methode">Aus dem Archiv: Gelerntes sichtbar machen mit der Nexus-Methode</h2>

<p>Manchmal geschieht es mitten in einem spannenden Buch oder während eines inspirierenden Vortrags: Ein Gedanke fasziniert, doch kaum habe ich ihn erfasst, scheint er schon wieder zu entgleiten. Dieses paradox wirkende Phänomen ist nicht neu, aber es hat inzwischen einen Namen. Der Philosoph und Autor Jonny Thomson schlug dafür den Begriff lethomanthia vor – das Vergessen im Moment des Lernens. Ich erkenne mich darin wieder: Oft wünsche ich mir, die Fülle von Eindrücken und Informationen so ordnen zu können, dass sie mir auch später noch zugänglich bleibt. Genau an diesem Punkt setzt die sogenannte Nexus-Methode an.</p>

<p><a href="https://epicmind.ch/die-nexus-methode-gelerntes-sichtbar-machen">weiterlesen …</a></p>

<p>Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!</p>

<hr/>

<p><a href="https://epicmind.ch/"><strong>EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben</strong></a>
„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.</p>



<hr/>

<p><strong>Disclaimer</strong>
Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.</p>

<p><strong>Topic</strong>
<a href="https://epicmind.ch/tag:Newsletter" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Newsletter</span></a></p>

<div class="signature">
    <img src="https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png" alt="Michael Gisiger" class="profile-pic u-photo">
    <div class="signature-content">
        <h2 class="p-author p-name">Michael Gisiger</h2>

        <p class="p-note">
            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.
            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,
            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.
        </p>

<p class="signature-links"><a href="https://www.michaelgisiger.ch/" target="_blank">Website</a> · <a href="https://nerdculture.de/@gisiger" target="_blank">Mastodon</a> · <a href="https://vutuv.de/michael_gisiger" target="_blank">Vutuv</a> · <a href="https://bsky.app/profile/gisiger.eurosky.social" target="_blank">Bluesky</a> · <a href="https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLE_FOLLOWS&amp;followMember=michaelgisiger" target="_blank">LinkedIn</a></p>
    </div>
</div>
]]></content:encoded>
      <guid>https://epicmind.ch/epicmonday-38-die-gefaehrlichste-form-der-dummheit</guid>
      <pubDate>Mon, 21 Sep 2026 06:30:54 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>EpicMonday 37: Glück ist kein Zufall</title>
      <link>https://epicmind.ch/epicmonday-37-glueck-ist-kein-zufall?pk_campaign=rss-feed</link>
      <description>&lt;![CDATA[Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.&#xA;&#xA;Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Warum wirken manche Menschen trotz Stress, Verantwortung und Krisen erstaunlich ausgeglichen? Der amerikanische Glücksforscher und Harvard-Professor Arthur C. Brooks ist überzeugt: Glück entsteht weniger durch äussere Umstände als durch bewusst gepflegte Gewohnheiten. &#xA;&#xA;!--more--  &#xA;&#xA;Zwar seien viele Faktoren wie Herkunft, Charakter oder Lebenssituation nur begrenzt beeinflussbar. Entscheidend sei jedoch, wie Menschen ihren Alltag gestalten.&#xA;&#xA;Brooks beschreibt vier Bereiche, die für langfristige Zufriedenheit zentral seien: sinnvolle Arbeit, enge Beziehungen, Freundschaften und etwas, das über das eigene Ich hinausweist — etwa Spiritualität, Staunen, Kunst oder freiwilliges Engagement. Auffällig ist dabei seine Kritik an einer Kultur permanenter Selbstoptimierung. Wer ausschliesslich Leistung, Fitness oder Karriere verfolgt, verliere leicht den Blick für Sinn, Gemeinschaft und emotionale Stabilität.&#xA;&#xA;Sein eigener Alltag folgt einer strengen Routine: frühes Aufstehen, Bewegung, konzentrierte Arbeitsphasen und bewusste Zeiten der Reflexion. Dahinter steht jedoch nicht ein klassisches Produktivitätsideal, sondern der Versuch, mehr innere Ruhe, Klarheit und Präsenz zu gewinnen. Brooks betont dabei, dass Disziplin kein Selbstzweck sei. Sie solle helfen, ein angenehmerer Partner, Vater, Freund oder Kollege zu werden.&#xA;&#xA;Besonders interessant ist seine Beobachtung zur modernen Vereinsamung. Viele Menschen seien heute sozial vernetzt, fühlten sich aber gleichzeitig isoliert und orientierungslos. Brooks plädiert deshalb für stärkere zwischenmenschliche Bindungen — auch über Generationen hinweg. Glück entstehe selten im Rückzug auf das eigene Ich, sondern meist dort, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen und sich als Teil von etwas Grösserem erleben.&#xA;&#xA;Denkanstoss zum Wochenbeginn&#xA;&#xA;  „Die meisten Menschen sind so glücklich, wie sie es sich selbst vorgenommen haben.“ – Demokrit (460/459–um 370 v. Chr.)&#xA;&#xA;ProductivityPorn-Tipp der Woche: „Warten-auf“-Liste führen&#xA;&#xA;Behalte den Überblick über Aufgaben, die andere erledigen müssen. Notiere, wem Du welche Aufgabe gegeben hast und bis wann Du eine Antwort erwartest.&#xA;&#xA;Aus dem Archiv: Drei evidenzbasierte Schritte, die Dein Lernen messbar verbessern&#xA;&#xA;Manchmal genügt ein einziger Satz, um alles wieder zu vergessen: „Dies ist nicht prüfungsrelevant.“ Was vorher konzentriert gelesen oder sogar verstanden wurde, ist plötzlich wie weggeblasen. Wissen, das keine Anwendung findet, verflüchtigt sich erstaunlich schnell. Umgekehrt ist es gar nicht so schwer, neue Informationen länger im Gedächtnis zu behalten, sofern Du weisst, wie. Drei kurze Schritte reichen oft aus. Alle basieren auf neurowissenschaftlichen Studien und lassen sich in weniger als fünf Minuten umsetzen. Ergänzt Du sie noch mit einem guten Schlaf, so wird daraus ein erstaunlich wirksames Lernen.&#xA;&#xA;weiterlesen …&#xA;&#xA;Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!&#xA;&#xA;---&#xA;EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben&#xA;„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.&#xA;&#xA;!--emailsub--&#xA;&#xA;---&#xA;Disclaimer&#xA;Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.&#xA;&#xA;Topic&#xA;Newsletter&#xA;&#xA;div class=&#34;signature&#34;&#xD;&#xA;    &lt;img&#xD;&#xA;        src=&#34;https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png&#34;&#xD;&#xA;        alt=&#34;Michael Gisiger&#34;&#xD;&#xA;        class=&#34;profile-pic u-photo&#34;&#xD;&#xA;      div class=&#34;signature-content&#34;&#xD;&#xA;        h2 class=&#34;p-author p-name&#34; rel=&#34;author&#34;Michael Gisiger/h2&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;        p class=&#34;p-note&#34;&#xD;&#xA;            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.&#xD;&#xA;            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,&#xD;&#xA;            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.&#xD;&#xA;        /p&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;p class=&#34;signature-links&#34;a href=&#34;https://www.michaelgisiger.ch/&#34; target=&#34;blank&#34;Website/a · a href=&#34;https://nerdculture.de/@gisiger&#34; target=&#34;blank&#34; rel=&#34;me&#34;Mastodon/a · a href=&#34;https://vutuv.de/michaelgisiger&#34; target=&#34;blank&#34;Vutuv/a · a href=&#34;https://bsky.app/profile/gisiger.eurosky.social&#34; target=&#34;blank&#34;Bluesky/a · a href=&#34;https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLEFOLLOWS&amp;amp;followMember=michaelgisiger&#34; target=&#34;_blank&#34;LinkedIn/a/p&#xD;&#xA;    /div&#xD;&#xA;/div]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://gisiger.biz/assets/storage/epicmind/epicmonday-cover.png" alt="Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur."/></p>

<p>Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Warum wirken manche Menschen trotz Stress, Verantwortung und Krisen erstaunlich ausgeglichen? Der amerikanische Glücksforscher und Harvard-Professor Arthur C. Brooks ist überzeugt: Glück entsteht weniger durch äussere Umstände als durch bewusst gepflegte Gewohnheiten.</p>

  

<p>Zwar seien viele Faktoren wie Herkunft, Charakter oder Lebenssituation nur begrenzt beeinflussbar. Entscheidend sei jedoch, wie Menschen ihren Alltag gestalten.</p>

<p><a href="https://inews.co.uk/inews-lifestyle/happiness-expert-four-habits-transformed-life-4334713">Brooks beschreibt vier Bereiche</a>, die für langfristige Zufriedenheit zentral seien: sinnvolle Arbeit, enge Beziehungen, Freundschaften und etwas, das über das eigene Ich hinausweist — etwa Spiritualität, Staunen, Kunst oder freiwilliges Engagement. Auffällig ist dabei seine Kritik an einer Kultur permanenter Selbstoptimierung. Wer ausschliesslich Leistung, Fitness oder Karriere verfolgt, verliere leicht den Blick für Sinn, Gemeinschaft und emotionale Stabilität.</p>

<p>Sein eigener Alltag folgt einer strengen Routine: frühes Aufstehen, Bewegung, konzentrierte Arbeitsphasen und bewusste Zeiten der Reflexion. Dahinter steht jedoch nicht ein klassisches Produktivitätsideal, sondern der Versuch, mehr innere Ruhe, Klarheit und Präsenz zu gewinnen. Brooks betont dabei, dass Disziplin kein Selbstzweck sei. Sie solle helfen, ein angenehmerer Partner, Vater, Freund oder Kollege zu werden.</p>

<p>Besonders interessant ist seine Beobachtung zur modernen Vereinsamung. Viele Menschen seien heute sozial vernetzt, fühlten sich aber gleichzeitig isoliert und orientierungslos. Brooks plädiert deshalb für stärkere zwischenmenschliche Bindungen — auch über Generationen hinweg. Glück entstehe selten im Rückzug auf das eigene Ich, sondern meist dort, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen und sich als Teil von etwas Grösserem erleben.</p>

<h2 id="denkanstoss-zum-wochenbeginn">Denkanstoss zum Wochenbeginn</h2>

<blockquote><p><strong><em>„Die meisten Menschen sind so glücklich, wie sie es sich selbst vorgenommen haben.“</em></strong> – Demokrit (460/459–um 370 v. Chr.)</p></blockquote>

<h2 id="productivityporn-tipp-der-woche-warten-auf-liste-führen">ProductivityPorn-Tipp der Woche: „Warten-auf“-Liste führen</h2>

<p>Behalte den Überblick über Aufgaben, die andere erledigen müssen. Notiere, wem Du welche Aufgabe gegeben hast und bis wann Du eine Antwort erwartest.</p>

<h2 id="aus-dem-archiv-drei-evidenzbasierte-schritte-die-dein-lernen-messbar-verbessern">Aus dem Archiv: Drei evidenzbasierte Schritte, die Dein Lernen messbar verbessern</h2>

<p>Manchmal genügt ein einziger Satz, um alles wieder zu vergessen: „Dies ist nicht prüfungsrelevant.“ Was vorher konzentriert gelesen oder sogar verstanden wurde, ist plötzlich wie weggeblasen. Wissen, das keine Anwendung findet, verflüchtigt sich erstaunlich schnell. Umgekehrt ist es gar nicht so schwer, neue Informationen länger im Gedächtnis zu behalten, sofern Du weisst, wie. Drei kurze Schritte reichen oft aus. Alle basieren auf neurowissenschaftlichen Studien und lassen sich in weniger als fünf Minuten umsetzen. Ergänzt Du sie noch mit einem guten Schlaf, so wird daraus ein erstaunlich wirksames Lernen.</p>

<p><a href="https://epicmind.ch/drei-evidenzbasierte-schritte-die-dein-lernen-messbar-verbessern">weiterlesen …</a></p>

<p>Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!</p>

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„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.</p>



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<p><strong>Disclaimer</strong>
Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.</p>

<p><strong>Topic</strong>
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    <img src="https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png" alt="Michael Gisiger" class="profile-pic u-photo">
    <div class="signature-content">
        <h2 class="p-author p-name">Michael Gisiger</h2>

        <p class="p-note">
            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.
            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,
            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.
        </p>

<p class="signature-links"><a href="https://www.michaelgisiger.ch/" target="_blank">Website</a> · <a href="https://nerdculture.de/@gisiger" target="_blank">Mastodon</a> · <a href="https://vutuv.de/michael_gisiger" target="_blank">Vutuv</a> · <a href="https://bsky.app/profile/gisiger.eurosky.social" target="_blank">Bluesky</a> · <a href="https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLE_FOLLOWS&amp;followMember=michaelgisiger" target="_blank">LinkedIn</a></p>
    </div>
</div>
]]></content:encoded>
      <guid>https://epicmind.ch/epicmonday-37-glueck-ist-kein-zufall</guid>
      <pubDate>Mon, 14 Sep 2026 06:30:37 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>EpicMonday 36: Toxische Produktivität?</title>
      <link>https://epicmind.ch/epicmonday-36-toxische-produktivitaet?pk_campaign=rss-feed</link>
      <description>&lt;![CDATA[Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.&#xA;&#xA;Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Toxic Productivity beschreibt ein Mindset, in dem der eigene Selbstwert ausschliesslich von Erfolgen und Ergebnissen abhängt. Diesem Mindset kann man mit einfachen Mitteln entkommen.&#xA;&#xA;!--more--  &#xA;&#xA;Die New Yorker Psychotherapeutin Israa Nasir thematisiert dieses Phänomen in ihrem Buch Toxic Productivity: Reclaim Your Times and Emotional Energy in a World That Always Demands More. Sie erklärt, dass ein ständiger Drang nach hyperoptimierten Arbeitsablaufen – etwa durch minutioses Zeittracking, Schuldgefühle beim Pausieren, Übercommitment und den unaufhörlichen Vergleich mit anderen – zu Überarbeitung, Selbstkritik und letztlich Burnout führt.&#xA;&#xA;Als Massnahmen gegen toxische Produktivität empfiehlt Nasir, sich auf wertebasierte Ziele zu konzentrieren und echte Produktivität von reiner Geschäftigkeit zu unterscheiden. Dazu gehören das bewusste Einplanen von Pausen, das klare Setzen von Prioritäten sowie das Regulieren von negativen Emotionen, die aus Angst, Perfektionismus oder dem Drang nach externer Bestätigung resultieren. Gleichzeitig soll der innere Coach gestärkt werden und Mythen wie die vermeintliche Produktivität durch Multitasking, längere Arbeitszeiten oder frühes Aufstehen kritisch hinterfragt werden.&#xA;&#xA;Hier sind meine drei einfachen, sofort umsetzbaren Beispiele, um Nasirs Empfehlungen in den Alltag zu integrieren:&#xA;&#xA;Feste Pausen einplanen:  &#xA;Stelle einen Timer, der dich jede Stunde an eine fünfminütige Pause erinnert. Nutze diese kurzen Pausen, um dich zu strecken, bewusst tief durchzuatmen oder kurz vom Bildschirm wegzukommen – so verhinderst du Überarbeitung und förderst deine Erholung.&#xA;&#xA;Klare Prioritäten setzen:  &#xA;Notiere dir jeden Morgen die drei wichtigsten Aufgaben, die deinen langfristigen Zielen entsprechen. Arbeite diese Aufgaben nacheinander ab, ohne dich von weniger wichtigen Tätigkeiten ablenken zu lassen. So vermeidest du Multitasking und behältst den Fokus.&#xA;&#xA;Negative Emotionen regulieren:  &#xA;Richte dir täglich drei Minuten für eine Achtsamkeitsübung ein. Setze dich an einen ruhigen Ort, schliesse die Augen und konzentriere dich auf deinen Atem. Diese kurze Meditation hilft dir, Stress abzubauen und den inneren Coach zu aktivieren, sodass du mit mehr Gelassenheit an deine Aufgaben herangehst.&#xA;&#xA;Denkanstoss zum Wochenbeginn&#xA;&#xA;  „Der Weg, anzufangen, ist, mit dem Reden aufzuhören und mit dem Tun zu beginnen.“ – Walt Disney (1901–1966)&#xA;&#xA;ProductivityPorn-Tipp der Woche: Öffentliche Verpflichtungen eingehen&#xA;&#xA;Erzähle anderen von Deinen Zielen. Sobald Du Dich öffentlich zu etwas bekannt hast, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Du es auch durchziehst.&#xA;&#xA;Aus dem Archiv: Das analoge Falschspiel der Digitalelite&#xA;&#xA;Sam Altman, Bill Gates und Richard Branson haben die digitale Welt geformt wie kaum andere. Doch wenn es um ihre wichtigsten Entscheidungen geht, greifen sie ausgerechnet zu Stift und Papier. Das ist kein nostalgischer Tick, sondern kalkulierte Notwendigkeit. Handschrift ist für sie ein Werkzeug des Denkens, das Klarheit erzwingt und Ideen verankert. Dabei liegt hier eine bemerkenswerte Ironie verborgen: Die „Tech-Gurus“ zerstören genau jene Kulturtechnik, auf die sie selbst angewiesen sind. Während sie ihre Gedanken von Hand entwickeln, schaffen ihre Produkte eine Welt, in der kommende Generationen diese Erfahrung nie mehr machen werden.&#xA;&#xA;weiterlesen …&#xA;&#xA;Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!&#xA;&#xA;---&#xA;EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben&#xA;„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.&#xA;&#xA;!--emailsub--&#xA;&#xA;---&#xA;Disclaimer&#xA;Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.&#xA;&#xA;Topic&#xA;Newsletter&#xA;&#xA;div class=&#34;signature&#34;&#xD;&#xA;    &lt;img&#xD;&#xA;        src=&#34;https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png&#34;&#xD;&#xA;        alt=&#34;Michael Gisiger&#34;&#xD;&#xA;        class=&#34;profile-pic u-photo&#34;&#xD;&#xA;      div class=&#34;signature-content&#34;&#xD;&#xA;        h2 class=&#34;p-author p-name&#34; rel=&#34;author&#34;Michael Gisiger/h2&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;        p class=&#34;p-note&#34;&#xD;&#xA;            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.&#xD;&#xA;            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,&#xD;&#xA;            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.&#xD;&#xA;        /p&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;p class=&#34;signature-links&#34;a href=&#34;https://www.michaelgisiger.ch/&#34; target=&#34;blank&#34;Website/a · a href=&#34;https://nerdculture.de/@gisiger&#34; target=&#34;blank&#34; rel=&#34;me&#34;Mastodon/a · a href=&#34;https://vutuv.de/michaelgisiger&#34; target=&#34;blank&#34;Vutuv/a · a href=&#34;https://bsky.app/profile/gisiger.eurosky.social&#34; target=&#34;blank&#34;Bluesky/a · a href=&#34;https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLEFOLLOWS&amp;amp;followMember=michaelgisiger&#34; target=&#34;_blank&#34;LinkedIn/a/p&#xD;&#xA;    /div&#xD;&#xA;/div]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://gisiger.biz/assets/storage/epicmind/epicmonday-cover.png" alt="Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur."/></p>

<p>Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! <em>Toxic Productivity</em> beschreibt ein Mindset, in dem der eigene Selbstwert ausschliesslich von Erfolgen und Ergebnissen abhängt. Diesem Mindset kann man mit einfachen Mitteln entkommen.</p>

  

<p>Die New Yorker Psychotherapeutin Israa Nasir thematisiert dieses Phänomen in ihrem Buch <em>Toxic Productivity: Reclaim Your Times and Emotional Energy in a World That Always Demands More</em>. Sie erklärt, dass ein ständiger Drang nach hyperoptimierten Arbeitsablaufen – etwa durch minutioses Zeittracking, Schuldgefühle beim Pausieren, Übercommitment und den unaufhörlichen Vergleich mit anderen – zu Überarbeitung, Selbstkritik und letztlich Burnout führt.</p>

<p>Als Massnahmen gegen toxische Produktivität empfiehlt Nasir, sich auf wertebasierte Ziele zu konzentrieren und echte Produktivität von reiner Geschäftigkeit zu unterscheiden. Dazu gehören das bewusste Einplanen von Pausen, das klare Setzen von Prioritäten sowie das Regulieren von negativen Emotionen, die aus Angst, Perfektionismus oder dem Drang nach externer Bestätigung resultieren. Gleichzeitig soll der innere Coach gestärkt werden und Mythen wie die vermeintliche Produktivität durch Multitasking, längere Arbeitszeiten oder frühes Aufstehen kritisch hinterfragt werden.</p>

<p>Hier sind meine drei einfachen, sofort umsetzbaren Beispiele, um Nasirs Empfehlungen in den Alltag zu integrieren:</p>
<ol><li><p><strong>Feste Pausen einplanen:</strong><br/>
Stelle einen Timer, der dich jede Stunde an eine fünfminütige Pause erinnert. Nutze diese kurzen Pausen, um dich zu strecken, bewusst tief durchzuatmen oder kurz vom Bildschirm wegzukommen – so verhinderst du Überarbeitung und förderst deine Erholung.</p></li>

<li><p><strong>Klare Prioritäten setzen:</strong><br/>
Notiere dir jeden Morgen die drei wichtigsten Aufgaben, die deinen langfristigen Zielen entsprechen. Arbeite diese Aufgaben nacheinander ab, ohne dich von weniger wichtigen Tätigkeiten ablenken zu lassen. So vermeidest du Multitasking und behältst den Fokus.</p></li>

<li><p><strong>Negative Emotionen regulieren:</strong><br/>
Richte dir täglich drei Minuten für eine Achtsamkeitsübung ein. Setze dich an einen ruhigen Ort, schliesse die Augen und konzentriere dich auf deinen Atem. Diese kurze Meditation hilft dir, Stress abzubauen und den inneren Coach zu aktivieren, sodass du mit mehr Gelassenheit an deine Aufgaben herangehst.</p></li></ol>

<h2 id="denkanstoss-zum-wochenbeginn">Denkanstoss zum Wochenbeginn</h2>

<blockquote><p><strong><em>„Der Weg, anzufangen, ist, mit dem Reden aufzuhören und mit dem Tun zu beginnen.“</em></strong> – Walt Disney (1901–1966)</p></blockquote>

<h2 id="productivityporn-tipp-der-woche-öffentliche-verpflichtungen-eingehen">ProductivityPorn-Tipp der Woche: Öffentliche Verpflichtungen eingehen</h2>

<p>Erzähle anderen von Deinen Zielen. Sobald Du Dich öffentlich zu etwas bekannt hast, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Du es auch durchziehst.</p>

<h2 id="aus-dem-archiv-das-analoge-falschspiel-der-digitalelite">Aus dem Archiv: Das analoge Falschspiel der Digitalelite</h2>

<p>Sam Altman, Bill Gates und Richard Branson haben die digitale Welt geformt wie kaum andere. Doch wenn es um ihre wichtigsten Entscheidungen geht, greifen sie ausgerechnet zu Stift und Papier. Das ist kein nostalgischer Tick, sondern kalkulierte Notwendigkeit. Handschrift ist für sie ein Werkzeug des Denkens, das Klarheit erzwingt und Ideen verankert. Dabei liegt hier eine bemerkenswerte Ironie verborgen: Die „Tech-Gurus“ zerstören genau jene Kulturtechnik, auf die sie selbst angewiesen sind. Während sie ihre Gedanken von Hand entwickeln, schaffen ihre Produkte eine Welt, in der kommende Generationen diese Erfahrung nie mehr machen werden.</p>

<p><a href="https://epicmind.ch/das-analoge-falschspiel-der-digitalelite">weiterlesen …</a></p>

<p>Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!</p>

<hr/>

<p><a href="https://epicmind.ch/"><strong>EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben</strong></a>
„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.</p>



<hr/>

<p><strong>Disclaimer</strong>
Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.</p>

<p><strong>Topic</strong>
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    <div class="signature-content">
        <h2 class="p-author p-name">Michael Gisiger</h2>

        <p class="p-note">
            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.
            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,
            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.
        </p>

<p class="signature-links"><a href="https://www.michaelgisiger.ch/" target="_blank">Website</a> · <a href="https://nerdculture.de/@gisiger" target="_blank">Mastodon</a> · <a href="https://vutuv.de/michael_gisiger" target="_blank">Vutuv</a> · <a href="https://bsky.app/profile/gisiger.eurosky.social" target="_blank">Bluesky</a> · <a href="https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLE_FOLLOWS&amp;followMember=michaelgisiger" target="_blank">LinkedIn</a></p>
    </div>
</div>
]]></content:encoded>
      <guid>https://epicmind.ch/epicmonday-36-toxische-produktivitaet</guid>
      <pubDate>Mon, 07 Sep 2026 06:30:12 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>EpicMonday 35: Ziele setzen, die funktionieren</title>
      <link>https://epicmind.ch/epicmonday-35-ziele-setzen-die-funktionieren?pk_campaign=rss-feed</link>
      <description>&lt;![CDATA[Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.&#xA;&#xA;Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Im Alltag ist es oft schwierig, ambitionierte Ziele konsequent zu verfolgen. Viele herkömmliche Methoden setzen zu hohe Anforderungen, die schnell überfordern und demotivieren. Der MTO-Ansatz bietet eine praktikable Alternative, indem er realistische Ziele definiert und den individuellen Alltag berücksichtigt.&#xA;&#xA;!--more--  &#xA;&#xA;Anstatt ein Ziel nach dem binären Prinzip zu setzen (entweder erreicht oder nicht erreicht, ohne Zwischenstufen), unterteilt MTO (Minimum, Target, Outrageous) jedes Ziel in drei Ebenen. „Minimum“ ist das, was du basierend auf deiner bisherigen Leistung sicher erreichen kannst. Das „Target“ stellt eine leichte, aber machbare Herausforderung dar, die etwas über das hinausgeht, was du bereits geschafft hast. „Outrageous“ hingegen beschreibt ein Ziel, das momentan unerreichbar scheint, aber als langfristiger Ansporn dient.  &#xA;&#xA;Ein Beispiel: Anstatt sich vorzunehmen, täglich zwei Stunden zu lernen – was schnell überwältigend wirken kann – könnte das Minimum-Ziel 20 Minuten pro Tag sein. Das Target-Ziel fordert dich etwas mehr heraus, etwa 30 Minuten, während das Outrageous-Ziel zwei Stunden beträgt. Diese Staffelung reduziert den Druck und fördert gleichzeitig kontinuierliche Verbesserungen.&#xA;&#xA;Denkanstoss zum Wochenbeginn&#xA;&#xA;  „Der Ziellose erleidet sein Schicksal – der Zielbewusste gestaltet es.“ – Immanuel Kant (1724–1804)&#xA;&#xA;ProductivityPorn-Tipp der Woche: Entscheidungen minimieren&#xA;&#xA;Zu viele Entscheidungen ermüden das Gehirn. Reduziere die Anzahl der alltäglichen Entscheidungen, z. B. indem Du eine feste Morgenroutine oder eine standardisierte Kleiderwahl etablierst.&#xA;&#xA;Aus dem Archiv: Drei evidenzbasierte Schritte, die Dein Lernen messbar verbessern&#xA;&#xA;Manchmal genügt ein einziger Satz, um alles wieder zu vergessen: „Dies ist nicht prüfungsrelevant.“ Was vorher konzentriert gelesen oder sogar verstanden wurde, ist plötzlich wie weggeblasen. Wissen, das keine Anwendung findet, verflüchtigt sich erstaunlich schnell. Umgekehrt ist es gar nicht so schwer, neue Informationen länger im Gedächtnis zu behalten, sofern Du weisst, wie. Drei kurze Schritte reichen oft aus. Alle basieren auf neurowissenschaftlichen Studien und lassen sich in weniger als fünf Minuten umsetzen. Ergänzt Du sie noch mit einem guten Schlaf, so wird daraus ein erstaunlich wirksames Lernen.&#xA;&#xA;weiterlesen …&#xA;&#xA;Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!&#xA;&#xA;---&#xA;EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben&#xA;„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.&#xA;&#xA;!--emailsub--&#xA;&#xA;---&#xA;Disclaimer&#xA;Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.&#xA;&#xA;Topic&#xA;Newsletter&#xA;&#xA;div class=&#34;signature&#34;&#xD;&#xA;    &lt;img&#xD;&#xA;        src=&#34;https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png&#34;&#xD;&#xA;        alt=&#34;Michael Gisiger&#34;&#xD;&#xA;        class=&#34;profile-pic u-photo&#34;&#xD;&#xA;      div class=&#34;signature-content&#34;&#xD;&#xA;        h2 class=&#34;p-author p-name&#34; rel=&#34;author&#34;Michael Gisiger/h2&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;        p class=&#34;p-note&#34;&#xD;&#xA;            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.&#xD;&#xA;            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,&#xD;&#xA;            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.&#xD;&#xA;        /p&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;p class=&#34;signature-links&#34;a href=&#34;https://www.michaelgisiger.ch/&#34; target=&#34;blank&#34;Website/a · a href=&#34;https://nerdculture.de/@gisiger&#34; target=&#34;blank&#34; rel=&#34;me&#34;Mastodon/a · a href=&#34;https://vutuv.de/michaelgisiger&#34; target=&#34;blank&#34;Vutuv/a · a href=&#34;https://bsky.app/profile/gisiger.eurosky.social&#34; target=&#34;blank&#34;Bluesky/a · a href=&#34;https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLEFOLLOWS&amp;amp;followMember=michaelgisiger&#34; target=&#34;_blank&#34;LinkedIn/a/p&#xD;&#xA;    /div&#xD;&#xA;/div]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://gisiger.biz/assets/storage/epicmind/epicmonday-cover.png" alt="Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur."/></p>

<p>Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Im Alltag ist es oft schwierig, ambitionierte Ziele konsequent zu verfolgen. Viele herkömmliche Methoden setzen zu hohe Anforderungen, die schnell überfordern und demotivieren. Der MTO-Ansatz bietet eine praktikable Alternative, indem er realistische Ziele definiert und den individuellen Alltag berücksichtigt.</p>

  

<p>Anstatt ein Ziel nach dem binären Prinzip zu setzen (entweder erreicht oder nicht erreicht, ohne Zwischenstufen), unterteilt <a href="https://aaron.com/2013/08/13/the-best-goal-achievement-strategy/">MTO (Minimum, Target, Outrageous)</a> jedes Ziel in drei Ebenen. „Minimum“ ist das, was du basierend auf deiner bisherigen Leistung sicher erreichen kannst. Das „Target“ stellt eine leichte, aber machbare Herausforderung dar, die etwas über das hinausgeht, was du bereits geschafft hast. „Outrageous“ hingegen beschreibt ein Ziel, das momentan unerreichbar scheint, aber als langfristiger Ansporn dient.</p>

<p>Ein Beispiel: Anstatt sich vorzunehmen, täglich zwei Stunden zu lernen – was schnell überwältigend wirken kann – könnte das Minimum-Ziel 20 Minuten pro Tag sein. Das Target-Ziel fordert dich etwas mehr heraus, etwa 30 Minuten, während das Outrageous-Ziel zwei Stunden beträgt. Diese Staffelung reduziert den Druck und fördert gleichzeitig kontinuierliche Verbesserungen.</p>

<h2 id="denkanstoss-zum-wochenbeginn">Denkanstoss zum Wochenbeginn</h2>

<blockquote><p><strong><em>„Der Ziellose erleidet sein Schicksal – der Zielbewusste gestaltet es.“</em></strong> – Immanuel Kant (1724–1804)</p></blockquote>

<h2 id="productivityporn-tipp-der-woche-entscheidungen-minimieren">ProductivityPorn-Tipp der Woche: Entscheidungen minimieren</h2>

<p>Zu viele Entscheidungen ermüden das Gehirn. Reduziere die Anzahl der alltäglichen Entscheidungen, z. B. indem Du eine feste Morgenroutine oder eine standardisierte Kleiderwahl etablierst.</p>

<h2 id="aus-dem-archiv-drei-evidenzbasierte-schritte-die-dein-lernen-messbar-verbessern">Aus dem Archiv: Drei evidenzbasierte Schritte, die Dein Lernen messbar verbessern</h2>

<p>Manchmal genügt ein einziger Satz, um alles wieder zu vergessen: „Dies ist nicht prüfungsrelevant.“ Was vorher konzentriert gelesen oder sogar verstanden wurde, ist plötzlich wie weggeblasen. Wissen, das keine Anwendung findet, verflüchtigt sich erstaunlich schnell. Umgekehrt ist es gar nicht so schwer, neue Informationen länger im Gedächtnis zu behalten, sofern Du weisst, wie. Drei kurze Schritte reichen oft aus. Alle basieren auf neurowissenschaftlichen Studien und lassen sich in weniger als fünf Minuten umsetzen. Ergänzt Du sie noch mit einem guten Schlaf, so wird daraus ein erstaunlich wirksames Lernen.</p>

<p><a href="https://epicmind.ch/drei-evidenzbasierte-schritte-die-dein-lernen-messbar-verbessern">weiterlesen …</a></p>

<p>Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!</p>

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<p><a href="https://epicmind.ch/"><strong>EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben</strong></a>
„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.</p>



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<p><strong>Disclaimer</strong>
Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.</p>

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    <img src="https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png" alt="Michael Gisiger" class="profile-pic u-photo">
    <div class="signature-content">
        <h2 class="p-author p-name">Michael Gisiger</h2>

        <p class="p-note">
            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.
            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,
            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.
        </p>

<p class="signature-links"><a href="https://www.michaelgisiger.ch/" target="_blank">Website</a> · <a href="https://nerdculture.de/@gisiger" target="_blank">Mastodon</a> · <a href="https://vutuv.de/michael_gisiger" target="_blank">Vutuv</a> · <a href="https://bsky.app/profile/gisiger.eurosky.social" target="_blank">Bluesky</a> · <a href="https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLE_FOLLOWS&amp;followMember=michaelgisiger" target="_blank">LinkedIn</a></p>
    </div>
</div>
]]></content:encoded>
      <guid>https://epicmind.ch/epicmonday-35-ziele-setzen-die-funktionieren</guid>
      <pubDate>Mon, 31 Aug 2026 07:30:32 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>EpicMonday 34: Die Kraft der Routine</title>
      <link>https://epicmind.ch/epicmonday-34-die-kraft-der-routine?pk_campaign=rss-feed</link>
      <description>&lt;![CDATA[Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.&#xA;&#xA;Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Kennt ihr das? Der Alltag fühlt sich eintönig an, und ihr fragt euch, ob ihr etwas ändern solltet? Oft wird uns vermittelt, dass Routine langweilig ist und das Leben aufregender sein sollte. Doch aktuelle Forschungen zeigen, dass gerade alltägliche Gewohnheiten unser Wohlbefinden fördern und sogar die Kreativität steigern können.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Der Anthropologe Thomas S. Weisner beschreibt eine Verbindung zwischen Chaos und Wohlbefinden: In einem strukturierten Alltag fällt es uns leichter, aktiv am Leben teilzunehmen und eine sinnvolle Routine aufzubauen. Zudem kann Langeweile den Geist freisetzen. Psychologe John Eastwood betont, dass in Momenten der Monotonie Raum für kreative Gedanken entsteht – sei es beim Joggen, Autofahren oder bei alltäglichen Aufgaben wie dem Vorbereiten von Mahlzeiten.&#xA;&#xA;Wenn der Alltag also zu gewöhnlich erscheint, lohnt es sich, ihn neu zu betrachten. Strukturen und Wiederholungen geben Sicherheit, stärken Beziehungen und bieten die Gelegenheit, neue Ideen zu entwickeln. Wie S. Mann und R. Cadman in ihrer Studie zeigen, kann gerade aus der Langeweile heraus kreative Inspiration entstehen. Vielleicht liegt in der Routine mehr Potenzial, als wir denken.&#xA;&#xA;Denkanstoss zum Wochenbeginn&#xA;&#xA;  „Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele.“ – Pablo Picasso (1881–1973)&#xA;&#xA;ProductivityPorn-Tipp der Woche: Schreibtisch aufräumen&#xA;&#xA;Ein ordentlicher Arbeitsplatz reduziert Ablenkungen und macht es leichter, sich auf die Arbeit zu konzentrieren. Halte ihn sauber und übersichtlich.&#xA;&#xA;Aus dem Archiv: Ziele setzen – aber richtig&#xA;&#xA;Ziele begegnen uns überall: im Sport, in der Schule, im Beruf. Wir setzen sie uns selbst oder bekommen sie von anderen vorgegeben. Doch obwohl Zielsetzung als Erfolgsrezept gilt, wirken nicht alle Ziele gleich. Manche motivieren, andere frustrieren. Manche fördern Leistung, andere behindern sie sogar. Normalerweise bin ich zurückhaltend, wenn Befunde aus anderen Disziplinen auf Bildung oder Beruf übertragen werden. Die Kontexte unterscheiden sich zu stark: in Struktur, Zielrichtung und Dynamik. Doch die sportpsychologischen Erkenntnisse aus dem systematischen Review von Williamson et al. (2024) lassen sich schwer ignorieren. Zu deutlich zeigen sie, wie unterschiedlich Ziele wirken können und werfen wichtige Fragen für andere Lebensbereiche auf.&#xA;&#xA;weiterlesen …&#xA;&#xA;Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!&#xA;&#xA;---&#xA;EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben&#xA;„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.&#xA;&#xA;!--emailsub--&#xA;&#xA;---&#xA;Disclaimer&#xA;Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.&#xA;&#xA;Topic&#xA;Newsletter&#xA;&#xA;div class=&#34;signature&#34;&#xD;&#xA;    &lt;img&#xD;&#xA;        src=&#34;https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png&#34;&#xD;&#xA;        alt=&#34;Michael Gisiger&#34;&#xD;&#xA;        class=&#34;profile-pic u-photo&#34;&#xD;&#xA;      div class=&#34;signature-content&#34;&#xD;&#xA;        h2 class=&#34;p-author p-name&#34; rel=&#34;author&#34;Michael Gisiger/h2&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;        p class=&#34;p-note&#34;&#xD;&#xA;            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.&#xD;&#xA;            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,&#xD;&#xA;            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.&#xD;&#xA;        /p&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;p class=&#34;signature-links&#34;a href=&#34;https://www.michaelgisiger.ch/&#34; target=&#34;blank&#34;Website/a · a href=&#34;https://nerdculture.de/@gisiger&#34; target=&#34;blank&#34; rel=&#34;me&#34;Mastodon/a · a href=&#34;https://vutuv.de/michaelgisiger&#34; target=&#34;blank&#34;Vutuv/a · a href=&#34;https://bsky.app/profile/gisiger.eurosky.social&#34; target=&#34;blank&#34;Bluesky/a · a href=&#34;https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLEFOLLOWS&amp;amp;followMember=michaelgisiger&#34; target=&#34;_blank&#34;LinkedIn/a/p&#xD;&#xA;    /div&#xD;&#xA;/div]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://gisiger.biz/assets/storage/epicmind/epicmonday-cover.png" alt="Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur."/></p>

<p>Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Kennt ihr das? Der Alltag fühlt sich eintönig an, und ihr fragt euch, ob ihr etwas ändern solltet? Oft wird uns vermittelt, dass Routine langweilig ist und das Leben aufregender sein sollte. Doch aktuelle Forschungen zeigen, dass gerade alltägliche Gewohnheiten unser Wohlbefinden fördern und sogar die Kreativität steigern können.</p>



<p>Der Anthropologe <a href="https://psycnet.apa.org/doi/10.1037/12057-013">Thomas S. Weisner beschreibt</a> eine Verbindung zwischen Chaos und Wohlbefinden: In einem strukturierten Alltag fällt es uns leichter, aktiv am Leben teilzunehmen und eine sinnvolle Routine aufzubauen. Zudem kann Langeweile den Geist freisetzen. <a href="https://www.bbc.com/culture/article/20200522-how-boredom-can-spark-creativity">Psychologe John Eastwood betont</a>, dass in Momenten der Monotonie Raum für kreative Gedanken entsteht – sei es beim Joggen, Autofahren oder bei alltäglichen Aufgaben wie dem Vorbereiten von Mahlzeiten.</p>

<p>Wenn der Alltag also zu gewöhnlich erscheint, lohnt es sich, ihn neu zu betrachten. Strukturen und Wiederholungen geben Sicherheit, stärken Beziehungen und bieten die Gelegenheit, neue Ideen zu entwickeln. <a href="http://dx.doi.org/10.1080/10400419.2014.901073">Wie S. Mann und R. Cadman in ihrer Studie zeigen</a>, kann gerade aus der Langeweile heraus kreative Inspiration entstehen. Vielleicht liegt in der Routine mehr Potenzial, als wir denken.</p>

<h2 id="denkanstoss-zum-wochenbeginn">Denkanstoss zum Wochenbeginn</h2>

<blockquote><p><strong><em>„Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele.“</em></strong> – Pablo Picasso (1881–1973)</p></blockquote>

<h2 id="productivityporn-tipp-der-woche-schreibtisch-aufräumen">ProductivityPorn-Tipp der Woche: Schreibtisch aufräumen</h2>

<p>Ein ordentlicher Arbeitsplatz reduziert Ablenkungen und macht es leichter, sich auf die Arbeit zu konzentrieren. Halte ihn sauber und übersichtlich.</p>

<h2 id="aus-dem-archiv-ziele-setzen-aber-richtig">Aus dem Archiv: Ziele setzen – aber richtig</h2>

<p>Ziele begegnen uns überall: im Sport, in der Schule, im Beruf. Wir setzen sie uns selbst oder bekommen sie von anderen vorgegeben. Doch obwohl Zielsetzung als Erfolgsrezept gilt, wirken nicht alle Ziele gleich. Manche motivieren, andere frustrieren. Manche fördern Leistung, andere behindern sie sogar. Normalerweise bin ich zurückhaltend, wenn Befunde aus anderen Disziplinen auf Bildung oder Beruf übertragen werden. Die Kontexte unterscheiden sich zu stark: in Struktur, Zielrichtung und Dynamik. Doch die sportpsychologischen Erkenntnisse aus dem systematischen Review von Williamson et al. (2024) lassen sich schwer ignorieren. Zu deutlich zeigen sie, wie unterschiedlich Ziele wirken können und werfen wichtige Fragen für andere Lebensbereiche auf.</p>

<p><a href="https://epicmind.ch/ziele-setzen-aber-richtig">weiterlesen …</a></p>

<p>Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!</p>

<hr/>

<p><a href="https://epicmind.ch/"><strong>EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben</strong></a>
„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.</p>



<hr/>

<p><strong>Disclaimer</strong>
Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.</p>

<p><strong>Topic</strong>
<a href="https://epicmind.ch/tag:Newsletter" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Newsletter</span></a></p>

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    <div class="signature-content">
        <h2 class="p-author p-name">Michael Gisiger</h2>

        <p class="p-note">
            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.
            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,
            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.
        </p>

<p class="signature-links"><a href="https://www.michaelgisiger.ch/" target="_blank">Website</a> · <a href="https://nerdculture.de/@gisiger" target="_blank">Mastodon</a> · <a href="https://vutuv.de/michael_gisiger" target="_blank">Vutuv</a> · <a href="https://bsky.app/profile/gisiger.eurosky.social" target="_blank">Bluesky</a> · <a href="https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLE_FOLLOWS&amp;followMember=michaelgisiger" target="_blank">LinkedIn</a></p>
    </div>
</div>
]]></content:encoded>
      <guid>https://epicmind.ch/epicmonday-34-die-kraft-der-routine</guid>
      <pubDate>Mon, 24 Aug 2026 06:30:49 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>EpicMonday 33: Habits erfolgreich etablieren – Fünf wissenschaftlich fundierte Strategien</title>
      <link>https://epicmind.ch/epicmonday-33-habits-erfolgreich-etablieren-fuenf-wissenschaftlich-fundierte?pk_campaign=rss-feed</link>
      <description>&lt;![CDATA[Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.&#xA;&#xA;Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Ob gesünder essen, regelmässig Sport treiben oder die Nutzung sozialer Medien reduzieren – viele unserer Vorhaben scheitern, weil wir uns zu stark auf Motivation verlassen.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Eine aktuelle wissenschaftliche Untersuchung zeigt, dass unser Verhalten weitgehend durch Habits gesteuert wird. Unser Gehirn arbeitet mit zwei Systemen: eines für automatische Reaktionen auf Umweltreize und eines für bewusstes, zielgerichtetes Handeln. Um langfristige Verhaltensänderungen zu erreichen, müssen wir unsere Habits gezielt beeinflussen.&#xA;&#xA;Fünf Strategien helfen dabei: Erstens gibt es keine feste Zeitspanne, um einen neuen Habit zu etablieren. Studien zeigen, dass dies von wenigen Wochen bis zu mehreren Monaten dauern kann – je nach Person und Verhalten. Entscheidend ist, dranzubleiben, selbst wenn es einmal nicht perfekt läuft. Zweitens spielt Belohnung eine zentrale Rolle. Unser Gehirn lernt, Verhaltensweisen zu wiederholen, die positive Erlebnisse auslösen. Wer Sport mit einer angenehmen Routine wie einer entspannenden Dusche verknüpft oder nach einer Trainingseinheit bewusst die Fortschritte feiert, unterstützt die Habit-Bildung. Auch beim Abgewöhnen schlechter Habits kann dieser Mechanismus helfen – indem man ein negatives Verhalten durch eine belohnende Alternative ersetzt.&#xA;&#xA;Drittens kann Habit-Stacking helfen, neue Routinen zu verankern. Dabei wird ein neuer Habit mit einer bereits bestehenden Gewohnheit kombiniert, etwa direkt nach dem Zähneputzen zu meditieren oder beim Morgenkaffee eine kurze Reflexion zu machen. Viertens ist es wichtig, Stress als Risiko für Rückfälle zu erkennen. Studien zeigen, dass unser Gehirn in stressigen Phasen stärker auf automatische Muster zurückgreift. Die gute Nachricht: Diese Effekte sind reversibel. Fünftens helfen „Wenn-dann“-Pläne, um schwache Momente zu überbrücken. Wer sich im Voraus überlegt, welche Alternative er in schwierigen Situationen wählt, hat eine höhere Chance, seinen Habit konsequent beizubehalten. Die Forschung zeigt also: Mit den richtigen Strategien lassen sich Habits nachhaltig etablieren.&#xA;&#xA;Denkanstoss zum Wochenbeginn&#xA;&#xA;  „Die Vernunft ist nicht die Wirklichkeit selbst. […] Sie verhält sich zur Wahrheit wie ein Vieleck zum Kreis.“ – Nikolaus von Kues (1401–1464)&#xA;&#xA;ProductivityPorn-Tipp der Woche: Auf den eigenen Biorhythmus hören&#xA;&#xA;Jeder hat produktive Hoch- und Tiefphasen. Arbeite an wichtigen Aufgaben, wenn Du Deine höchste Konzentration hast, und erledige Routinearbeiten in weniger produktiven Zeiten.&#xA;&#xA;Aus dem Archiv: Wie wir im Alter das Glück neu lernen können&#xA;&#xA;Seit 2020 lese ich regelmässig und mit wachsender Neugier die philosophisch angehauchten Kolumnen von Arthur C. Brooks im Magazin „The Atlantic“. Seine Texte tragen Überschriften wie „How to Be Happy Growing Older“ oder „The Seven Habits That Lead to Happiness in Old Age“ und sind weit mehr als populärpsychologische Ratgeber. Brooks schreibt als Sozialwissenschafter, als ehemaliger Thinktank-Präsident, als Ehemann und Vater. Vor allem aber schreibt er als jemand, der selbst erfahren hat, wie schwierig es ist, wirklich glücklich zu werden. Nun, da ich ebenfalls 50 geworden bin und die Frage nach dem Glück in der zweiten Lebenshälfte brennender wird, habe ich eine Reihe seiner zentralen Gedanken zusammengetragen und mit der nötigen kritischen Distanz betrachtet.&#xA;&#xA;weiterlesen …&#xA;&#xA;Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!&#xA;&#xA;---&#xA;EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben&#xA;„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.&#xA;&#xA;!--emailsub--&#xA;&#xA;---&#xA;Disclaimer&#xA;Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.&#xA;&#xA;Topic&#xA;Newsletter&#xA;&#xA;div class=&#34;signature&#34;&#xD;&#xA;    &lt;img&#xD;&#xA;        src=&#34;https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png&#34;&#xD;&#xA;        alt=&#34;Michael Gisiger&#34;&#xD;&#xA;        class=&#34;profile-pic u-photo&#34;&#xD;&#xA;      div class=&#34;signature-content&#34;&#xD;&#xA;        h2 class=&#34;p-author p-name&#34; rel=&#34;author&#34;Michael Gisiger/h2&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;        p class=&#34;p-note&#34;&#xD;&#xA;            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.&#xD;&#xA;            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,&#xD;&#xA;            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.&#xD;&#xA;        /p&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;p class=&#34;signature-links&#34;a href=&#34;https://www.michaelgisiger.ch/&#34; target=&#34;blank&#34;Website/a · a href=&#34;https://nerdculture.de/@gisiger&#34; target=&#34;blank&#34; rel=&#34;me&#34;Mastodon/a · a href=&#34;https://vutuv.de/michaelgisiger&#34; target=&#34;blank&#34;Vutuv/a · a href=&#34;https://bsky.app/profile/gisiger.eurosky.social&#34; target=&#34;blank&#34;Bluesky/a · a href=&#34;https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLEFOLLOWS&amp;amp;followMember=michaelgisiger&#34; target=&#34;_blank&#34;LinkedIn/a/p&#xD;&#xA;    /div&#xD;&#xA;/div]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://gisiger.biz/assets/storage/epicmind/epicmonday-cover.png" alt="Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur."/></p>

<p>Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Ob gesünder essen, regelmässig Sport treiben oder die Nutzung sozialer Medien reduzieren – viele unserer Vorhaben scheitern, weil wir uns zu stark auf Motivation verlassen.</p>



<p>Eine <a href="https://www.nature.com/articles/s44159-024-00305-0">aktuelle wissenschaftliche Untersuchung zeigt</a>, dass unser Verhalten weitgehend durch Habits gesteuert wird. Unser Gehirn arbeitet mit zwei Systemen: eines für automatische Reaktionen auf Umweltreize und eines für bewusstes, zielgerichtetes Handeln. Um langfristige Verhaltensänderungen zu erreichen, müssen wir unsere Habits gezielt beeinflussen.</p>

<p>Fünf Strategien helfen dabei: <strong>Erstens gibt es keine feste Zeitspanne, um einen neuen Habit zu etablieren.</strong> <a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/ejsp.674">Studien</a> <a href="https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.2216115120">zeigen</a>, dass dies von wenigen Wochen bis zu mehreren Monaten dauern kann – je nach Person und Verhalten. Entscheidend ist, dranzubleiben, selbst wenn es einmal nicht perfekt läuft. <strong>Zweitens spielt Belohnung eine zentrale Rolle.</strong> Unser Gehirn lernt, Verhaltensweisen zu wiederholen, die <a href="https://iaap-journals.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/aphw.12598">positive Erlebnisse auslösen</a>. Wer Sport mit einer angenehmen Routine wie einer entspannenden Dusche verknüpft oder nach einer Trainingseinheit bewusst die Fortschritte feiert, unterstützt die Habit-Bildung. Auch beim Abgewöhnen schlechter Habits kann dieser Mechanismus helfen – indem man ein negatives Verhalten durch eine belohnende Alternative ersetzt.</p>

<p><strong>Drittens kann Habit-Stacking helfen, neue Routinen zu verankern.</strong> Dabei wird ein <a href="https://bpspsychub.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.2044-8287.2012.02086.x">neuer Habit mit einer bereits bestehenden Gewohnheit kombiniert</a>, etwa direkt nach dem Zähneputzen zu meditieren oder beim Morgenkaffee eine kurze Reflexion zu machen. <strong>Viertens ist es wichtig, Stress als Risiko für Rückfälle zu erkennen.</strong> <a href="https://www.nature.com/articles/tp201259">Studien zeigen</a>, dass unser Gehirn in stressigen Phasen stärker auf automatische Muster zurückgreift. Die gute Nachricht: Diese Effekte sind reversibel. <strong>Fünftens helfen „Wenn-dann“-Pläne, um schwache Momente zu überbrücken.</strong> Wer sich im Voraus überlegt, welche <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0065260106380021">Alternative er in schwierigen Situationen wählt</a>, hat eine höhere Chance, seinen Habit konsequent beizubehalten. Die Forschung zeigt also: Mit den richtigen Strategien lassen sich Habits nachhaltig etablieren.</p>

<h2 id="denkanstoss-zum-wochenbeginn">Denkanstoss zum Wochenbeginn</h2>

<blockquote><p><strong><em>„Die Vernunft ist nicht die Wirklichkeit selbst. […] Sie verhält sich zur Wahrheit wie ein Vieleck zum Kreis.“</em></strong> – Nikolaus von Kues (1401–1464)</p></blockquote>

<h2 id="productivityporn-tipp-der-woche-auf-den-eigenen-biorhythmus-hören">ProductivityPorn-Tipp der Woche: Auf den eigenen Biorhythmus hören</h2>

<p>Jeder hat produktive Hoch- und Tiefphasen. Arbeite an wichtigen Aufgaben, wenn Du Deine höchste Konzentration hast, und erledige Routinearbeiten in weniger produktiven Zeiten.</p>

<h2 id="aus-dem-archiv-wie-wir-im-alter-das-glück-neu-lernen-können">Aus dem Archiv: Wie wir im Alter das Glück neu lernen können</h2>

<p>Seit 2020 lese ich regelmässig und mit wachsender Neugier die philosophisch angehauchten Kolumnen von Arthur C. Brooks im Magazin „The Atlantic“. Seine Texte tragen Überschriften wie „How to Be Happy Growing Older“ oder „The Seven Habits That Lead to Happiness in Old Age“ und sind weit mehr als populärpsychologische Ratgeber. Brooks schreibt als Sozialwissenschafter, als ehemaliger Thinktank-Präsident, als Ehemann und Vater. Vor allem aber schreibt er als jemand, der selbst erfahren hat, wie schwierig es ist, wirklich glücklich zu werden. Nun, da ich ebenfalls 50 geworden bin und die Frage nach dem Glück in der zweiten Lebenshälfte brennender wird, habe ich eine Reihe seiner zentralen Gedanken zusammengetragen und mit der nötigen kritischen Distanz betrachtet.</p>

<p><a href="https://epicmind.ch/wie-wir-im-alter-das-gluck-neu-lernen-konnen">weiterlesen …</a></p>

<p>Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!</p>

<hr/>

<p><a href="https://epicmind.ch/"><strong>EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben</strong></a>
„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.</p>



<hr/>

<p><strong>Disclaimer</strong>
Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.</p>

<p><strong>Topic</strong>
<a href="https://epicmind.ch/tag:Newsletter" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Newsletter</span></a></p>

<div class="signature">
    <img src="https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png" alt="Michael Gisiger" class="profile-pic u-photo">
    <div class="signature-content">
        <h2 class="p-author p-name">Michael Gisiger</h2>

        <p class="p-note">
            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.
            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,
            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.
        </p>

<p class="signature-links"><a href="https://www.michaelgisiger.ch/" target="_blank">Website</a> · <a href="https://nerdculture.de/@gisiger" target="_blank">Mastodon</a> · <a href="https://vutuv.de/michael_gisiger" target="_blank">Vutuv</a> · <a href="https://bsky.app/profile/gisiger.eurosky.social" target="_blank">Bluesky</a> · <a href="https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLE_FOLLOWS&amp;followMember=michaelgisiger" target="_blank">LinkedIn</a></p>
    </div>
</div>
]]></content:encoded>
      <guid>https://epicmind.ch/epicmonday-33-habits-erfolgreich-etablieren-fuenf-wissenschaftlich-fundierte</guid>
      <pubDate>Mon, 17 Aug 2026 06:30:05 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>EpicMonday 32: Drei Arten der Neugier – und warum sie wichtig sind</title>
      <link>https://epicmind.ch/epicmonday-32-drei-arten-der-neugier-und-warum-sie-wichtig-sind?pk_campaign=rss-feed</link>
      <description>&lt;![CDATA[Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.&#xA;&#xA;Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Neugier ist nicht gleich Neugier. Die Forschung unterscheidet mindestens drei verschiedene Varianten. Welche das sind und wie diese unser Lernen und uns alle beeinflussen, lest ihr in der heutigen Ausgabe.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Laut dem Forscher Perry Zurn gibt es mindestens drei verschiedene Stile der Neugier, die unser Lernen und unsere gesellschaftliche Entwicklung beeinflussen. Diese Einteilung basiert auf einer philosophischen Analyse: 2019 untersuchte Zurn klassische Texte von Denkern wie Augustinus, Nietzsche und Derrida und identifizierte drei Modelle der Neugier. Erstens gibt es die „Geschäftigen“ (busybody), die sich für eine breite Palette von Themen interessieren und wahllos Informationen aufschnappen. Zweitens die „Jäger“ (hunter), die gezielt nach spezifischen Antworten suchen und Ablenkungen vermeiden. Drittens die „Tänzer“ (dancer), die kreativ neue Verbindungen zwischen Ideen herstellen und unkonventionelle Wege gehen. Diese Stile sind nicht strikt getrennt – viele Menschen vereinen mehrere dieser Ansätze.  &#xA;&#xA;Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass sich diese Neugier-Stile auch im Internet widerspiegeln. „Geschäftige“ erkunden eine breite Themenpalette und vertiefen sich vor allem in kulturelle Inhalte wie Sport oder Kunst. „Jäger“ verfolgen eine gezielte Recherche, insbesondere zu wissenschaftlichen und technischen Themen. „Tänzer“ hingegen springen kreativ zwischen unterschiedlichen Wissensgebieten, verknüpfen Ideen neu und entdecken unerwartete Zusammenhänge. Die Art des Stöberns beeinflusst auch das Wohlbefinden: Während ein eng fokussiertes, zielgerichtetes Suchverhalten mit negativen Gefühlen wie Angst und Stress verbunden sein kann, sind offene, explorative Leserinnen und Leser tendenziell positiver gestimmt. &#xA;&#xA;Auf gesellschaftlicher Ebene zeigt sich, dass in Ländern mit einer breiteren, vielfältigeren Neugier auch Bildung und Gleichstellung besser ausgeprägt sind. Die Freiheit, sich in verschiedene Richtungen weiterzubilden, fördert eine gerechtere Gesellschaft – und umgekehrt schafft Gleichheit die Voraussetzungen für eine offene, vielseitige Wissenssuche. Die gute Nachricht: Neugier ist nicht festgelegt. Wir können unsere Art des Fragens und Entdeckens weiterentwickeln – und so neue Perspektiven auf die Welt gewinnen. Und welcher Stil entspricht dir? Bist du eher geschäftig, ein Jäger oder doch eher ein Tänzer?&#xA;&#xA;Denkanstoss zum Wochenbeginn&#xA;&#xA;  „Geschichte ist Ironie in Bewegung.“ – Emil Cioran (1911–1995)&#xA;&#xA;ProductivityPorn-Tipp der Woche: Delegieren lernen&#xA;&#xA;Du musst nicht alles selbst machen. Delegiere Aufgaben an andere, wenn es möglich ist, um Dich auf Deine Kernkompetenzen zu konzentrieren.&#xA;&#xA;Aus dem Archiv: Warum Geistesblitze nicht aus dem Nichts kommen&#xA;&#xA;Ich habe lange geglaubt, dass gute Ideen aus dem Nichts auftauchen. Beim Zähneputzen, auf einem Spaziergang, in der Dusche. Dieses magische „Heureka!“ – und plötzlich ist die Lösung da. Aber irgendwann merkte ich: So einfach ist es nicht. Der Geistesblitz ist nur der sichtbare Höhepunkt eines unsichtbaren Prozesses. Und je komplexer das Problem, desto weniger reicht er allein. Wer Lösungen für anspruchsvolle Fragen finden will – ob im Beruf, im Studium oder im Alltag –, muss wissen, wie dieser Denkprozess funktioniert. Dabei geholfen hat mir ein Denker, der schon vor fast hundert Jahren genau das beschrieben hat: Graham Wallas. Sein Modell der kreativen Problemlösung hat mich beeindruckt.&#xA;&#xA;weiterlesen …&#xA;&#xA;Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!&#xA;&#xA;---&#xA;EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben&#xA;„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.&#xA;&#xA;!--emailsub--&#xA;&#xA;---&#xA;Disclaimer&#xA;Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.&#xA;&#xA;Topic&#xA;Newsletter&#xA;&#xA;div class=&#34;signature&#34;&#xD;&#xA;    &lt;img&#xD;&#xA;        src=&#34;https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png&#34;&#xD;&#xA;        alt=&#34;Michael Gisiger&#34;&#xD;&#xA;        class=&#34;profile-pic u-photo&#34;&#xD;&#xA;      div class=&#34;signature-content&#34;&#xD;&#xA;        h2 class=&#34;p-author p-name&#34; rel=&#34;author&#34;Michael Gisiger/h2&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;        p class=&#34;p-note&#34;&#xD;&#xA;            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.&#xD;&#xA;            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,&#xD;&#xA;            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.&#xD;&#xA;        /p&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;p class=&#34;signature-links&#34;a href=&#34;https://www.michaelgisiger.ch/&#34; target=&#34;blank&#34;Website/a · a href=&#34;https://nerdculture.de/@gisiger&#34; target=&#34;blank&#34; rel=&#34;me&#34;Mastodon/a · a href=&#34;https://vutuv.de/michaelgisiger&#34; target=&#34;blank&#34;Vutuv/a · a href=&#34;https://bsky.app/profile/gisiger.eurosky.social&#34; target=&#34;blank&#34;Bluesky/a · a href=&#34;https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLEFOLLOWS&amp;amp;followMember=michaelgisiger&#34; target=&#34;_blank&#34;LinkedIn/a/p&#xD;&#xA;    /div&#xD;&#xA;/div]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://gisiger.biz/assets/storage/epicmind/epicmonday-cover.png" alt="Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur."/></p>

<p>Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Neugier ist nicht gleich Neugier. Die Forschung unterscheidet mindestens drei verschiedene Varianten. Welche das sind und wie diese unser Lernen und uns alle beeinflussen, lest ihr in der heutigen Ausgabe.</p>



<p>Laut dem Forscher Perry Zurn gibt es mindestens <a href="https://greatergood.berkeley.edu/article/item/the_three_styles_of_curiosity">drei verschiedene Stile der Neugier</a>, die unser Lernen und unsere gesellschaftliche Entwicklung beeinflussen. Diese Einteilung basiert auf einer philosophischen Analyse: 2019 untersuchte Zurn klassische Texte von Denkern wie Augustinus, Nietzsche und Derrida und identifizierte drei Modelle der Neugier. Erstens gibt es die <strong>„Geschäftigen“ (busybody)</strong>, die sich für eine breite Palette von Themen interessieren und wahllos Informationen aufschnappen. Zweitens die <strong>„Jäger“ (hunter)</strong>, die gezielt nach spezifischen Antworten suchen und Ablenkungen vermeiden. Drittens die <strong>„Tänzer“ (dancer)</strong>, die kreativ neue Verbindungen zwischen Ideen herstellen und unkonventionelle Wege gehen. Diese Stile sind nicht strikt getrennt – viele Menschen vereinen mehrere dieser Ansätze.</p>

<p>Eine <a href="https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.adn3268">aktuelle Studie zeigt</a> nun, dass sich diese Neugier-Stile auch im Internet widerspiegeln. „Geschäftige“ erkunden eine breite Themenpalette und vertiefen sich vor allem in kulturelle Inhalte wie Sport oder Kunst. „Jäger“ verfolgen eine gezielte Recherche, insbesondere zu wissenschaftlichen und technischen Themen. „Tänzer“ hingegen springen kreativ zwischen unterschiedlichen Wissensgebieten, verknüpfen Ideen neu und entdecken unerwartete Zusammenhänge. Die Art des Stöberns beeinflusst auch das Wohlbefinden: Während ein eng fokussiertes, zielgerichtetes Suchverhalten mit negativen Gefühlen wie Angst und Stress verbunden sein kann, sind offene, explorative Leserinnen und Leser tendenziell positiver gestimmt.</p>

<p>Auf gesellschaftlicher Ebene zeigt sich, dass in Ländern mit einer breiteren, vielfältigeren Neugier auch Bildung und Gleichstellung besser ausgeprägt sind. Die Freiheit, sich in verschiedene Richtungen weiterzubilden, fördert eine gerechtere Gesellschaft – und umgekehrt schafft Gleichheit die Voraussetzungen für eine offene, vielseitige Wissenssuche. Die gute Nachricht: Neugier ist nicht festgelegt. Wir können unsere Art des Fragens und Entdeckens weiterentwickeln – und so neue Perspektiven auf die Welt gewinnen. Und welcher Stil entspricht dir? Bist du eher geschäftig, ein Jäger oder doch eher ein Tänzer?</p>

<h2 id="denkanstoss-zum-wochenbeginn">Denkanstoss zum Wochenbeginn</h2>

<blockquote><p><strong><em>„Geschichte ist Ironie in Bewegung.“</em></strong> – Emil Cioran (1911–1995)</p></blockquote>

<h2 id="productivityporn-tipp-der-woche-delegieren-lernen">ProductivityPorn-Tipp der Woche: Delegieren lernen</h2>

<p>Du musst nicht alles selbst machen. Delegiere Aufgaben an andere, wenn es möglich ist, um Dich auf Deine Kernkompetenzen zu konzentrieren.</p>

<h2 id="aus-dem-archiv-warum-geistesblitze-nicht-aus-dem-nichts-kommen">Aus dem Archiv: Warum Geistesblitze nicht aus dem Nichts kommen</h2>

<p>Ich habe lange geglaubt, dass gute Ideen aus dem Nichts auftauchen. Beim Zähneputzen, auf einem Spaziergang, in der Dusche. Dieses magische „Heureka!“ – und plötzlich ist die Lösung da. Aber irgendwann merkte ich: So einfach ist es nicht. Der Geistesblitz ist nur der sichtbare Höhepunkt eines unsichtbaren Prozesses. Und je komplexer das Problem, desto weniger reicht er allein. Wer Lösungen für anspruchsvolle Fragen finden will – ob im Beruf, im Studium oder im Alltag –, muss wissen, wie dieser Denkprozess funktioniert. Dabei geholfen hat mir ein Denker, der schon vor fast hundert Jahren genau das beschrieben hat: Graham Wallas. Sein Modell der kreativen Problemlösung hat mich beeindruckt.</p>

<p><a href="https://epicmind.ch/warum-geistesblitze-nicht-aus-dem-nichts-kommen">weiterlesen …</a></p>

<p>Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!</p>

<hr/>

<p><a href="https://epicmind.ch/"><strong>EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben</strong></a>
„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.</p>



<hr/>

<p><strong>Disclaimer</strong>
Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.</p>

<p><strong>Topic</strong>
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<div class="signature">
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    <div class="signature-content">
        <h2 class="p-author p-name">Michael Gisiger</h2>

        <p class="p-note">
            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.
            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,
            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.
        </p>

<p class="signature-links"><a href="https://www.michaelgisiger.ch/" target="_blank">Website</a> · <a href="https://nerdculture.de/@gisiger" target="_blank">Mastodon</a> · <a href="https://vutuv.de/michael_gisiger" target="_blank">Vutuv</a> · <a href="https://bsky.app/profile/gisiger.eurosky.social" target="_blank">Bluesky</a> · <a href="https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLE_FOLLOWS&amp;followMember=michaelgisiger" target="_blank">LinkedIn</a></p>
    </div>
</div>
]]></content:encoded>
      <guid>https://epicmind.ch/epicmonday-32-drei-arten-der-neugier-und-warum-sie-wichtig-sind</guid>
      <pubDate>Mon, 10 Aug 2026 07:30:32 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>EpicMonday 31: Warum wir mehr Ablehnung riskieren sollten</title>
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      <description>&lt;![CDATA[Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.&#xA;&#xA;Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Die Angst vor Zurückweisung hält viele Menschen davon ab, ihre Ziele zu verfolgen. Doch eine neue Herangehensweise zeigt: Wer bewusst nach Ablehnung sucht, kann nicht nur Resilienz aufbauen, sondern auch überraschend oft ein „Ja“ erhalten.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Die Journalistin Jillian Anthony testete dies mit ihrem Projekt „November of NO“, in dem sie gezielt Ablehnungserfahrungen sammelte – sei es bei Jobbewerbungen, journalistischen Pitches oder anderen Herausforderungen. Statt sich vor dem Nein zu fürchten, machte sie es zum Ziel. Das Ergebnis: Sie erhielt zwar einige Absagen, aber auch neue berufliche Chancen.  &#xA;&#xA;Psychologische Forschung zeigt, dass eine hohe Angst vor Zurückweisung mit geringem Selbstwertgefühl, Vermeidungsverhalten und erhöhtem Risiko für Angststörungen verbunden sein kann. Doch wer Ablehnung als normalen Bestandteil des Lebens betrachtet, gewinnt nicht nur mehr Selbstvertrauen, sondern erhöht langfristig seine Erfolgschancen. Experten empfehlen, konkrete „Ablehnungsziele“ zu setzen, zum Beispiel eine bestimmte Anzahl von Bewerbungen oder Anfragen pro Woche. Durch diese Methode kann sich die Wahrnehmung von Ablehnung verändern – von einer persönlichen Niederlage hin zu einem notwendigen Schritt auf dem Weg zum Erfolg.  &#xA;&#xA;Wichtiger noch: Je öfter wir uns bewusst Ablehnung aussetzen, desto leichter fällt es uns, mit ihr umzugehen. Statt Absagen als endgültige Rückschläge zu sehen, können wir sie als Chancen zur Neuausrichtung betrachten. Letztlich entsteht Selbstbewusstsein nicht durch das Vermeiden von Ablehnung, sondern durch das Lernen aus ihr. Wer sich traut, mehr Risiken einzugehen, wird langfristig nicht nur widerstandsfähiger, sondern auch erfolgreicher.&#xA;&#xA;Denkanstoss zum Wochenbeginn&#xA;&#xA;  „Nichts fürchtet der Mensch mehr als die Berührung durch Unbekanntes.“ – Elias Canetti (1905–1994)&#xA;&#xA;ProductivityPorn-Tipp der Woche: Die Umgebung optimieren (Ergonomie beachten)&#xA;&#xA;Ein unbequemer Arbeitsplatz kann Deine Konzentration und Gesundheit beeinträchtigen. Investiere in einen ergonomischen Stuhl, einen höhenverstellbaren Schreibtisch oder andere Hilfsmittel.&#xA;&#xA;Aus dem Archiv: Spielend lernen – was LEGO im Unterricht bewirken kann&#xA;&#xA;Kaum eine Kindheit kommt ohne sie aus: bunte LEGO-Steine, aus denen sich ganze Welten erschaffen lassen. Dass diese Bausteine aber nicht nur in Kinderzimmern Wirkung entfalten, zeigt eine neue Studie der University of Surrey: Bereits sechs Wochen LEGO-gestützter Unterricht führten bei Sechs- bis Siebenjährigen zu signifikanten Verbesserungen in räumlicher Vorstellungskraft und Mathematikleistung.&#xA;&#xA;weiterlesen …&#xA;&#xA;Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!&#xA;&#xA;---&#xA;EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben&#xA;„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.&#xA;&#xA;!--emailsub--&#xA;&#xA;---&#xA;Disclaimer&#xA;Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.&#xA;&#xA;Topic&#xA;Newsletter&#xA;&#xA;div class=&#34;signature&#34;&#xD;&#xA;    &lt;img&#xD;&#xA;        src=&#34;https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png&#34;&#xD;&#xA;        alt=&#34;Michael Gisiger&#34;&#xD;&#xA;        class=&#34;profile-pic u-photo&#34;&#xD;&#xA;      div class=&#34;signature-content&#34;&#xD;&#xA;        h2 class=&#34;p-author p-name&#34; rel=&#34;author&#34;Michael Gisiger/h2&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;        p class=&#34;p-note&#34;&#xD;&#xA;            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.&#xD;&#xA;            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,&#xD;&#xA;            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.&#xD;&#xA;        /p&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;p class=&#34;signature-links&#34;a href=&#34;https://www.michaelgisiger.ch/&#34; target=&#34;blank&#34;Website/a · a href=&#34;https://nerdculture.de/@gisiger&#34; target=&#34;blank&#34; rel=&#34;me&#34;Mastodon/a · a href=&#34;https://vutuv.de/michaelgisiger&#34; target=&#34;blank&#34;Vutuv/a · a href=&#34;https://bsky.app/profile/gisiger.eurosky.social&#34; target=&#34;blank&#34;Bluesky/a · a href=&#34;https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLEFOLLOWS&amp;amp;followMember=michaelgisiger&#34; target=&#34;_blank&#34;LinkedIn/a/p&#xD;&#xA;    /div&#xD;&#xA;/div]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://gisiger.biz/assets/storage/epicmind/epicmonday-cover.png" alt="Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur."/></p>

<p>Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Die Angst vor Zurückweisung hält viele Menschen davon ab, ihre Ziele zu verfolgen. Doch eine neue Herangehensweise zeigt: Wer bewusst nach Ablehnung sucht, kann nicht nur Resilienz aufbauen, sondern auch überraschend oft ein „Ja“ erhalten.</p>



<p>Die <a href="https://www.vox.com/life/400820/you-should-be-setting-rejection-goals">Journalistin Jillian Anthony testete dies mit ihrem Projekt „November of NO“</a>, in dem sie gezielt Ablehnungserfahrungen sammelte – sei es bei Jobbewerbungen, journalistischen Pitches oder anderen Herausforderungen. Statt sich vor dem Nein zu fürchten, machte sie es zum Ziel. Das Ergebnis: Sie erhielt zwar einige Absagen, aber auch neue berufliche Chancen.</p>

<p><a href="https://www.psychologytoday.com/us/blog/from-trial-to-triumph/202403/how-to-turn-rejection-sensitivity-into-positive-growth">Psychologische Forschung zeigt</a>, dass eine hohe Angst vor Zurückweisung mit geringem Selbstwertgefühl, Vermeidungsverhalten und erhöhtem Risiko für Angststörungen verbunden sein kann. Doch wer Ablehnung als normalen Bestandteil des Lebens betrachtet, gewinnt nicht nur mehr Selbstvertrauen, sondern erhöht langfristig seine Erfolgschancen. Experten empfehlen, konkrete „Ablehnungsziele“ zu setzen, zum Beispiel eine bestimmte Anzahl von Bewerbungen oder Anfragen pro Woche. Durch diese Methode kann sich die Wahrnehmung von Ablehnung verändern – von einer persönlichen Niederlage hin zu einem notwendigen Schritt auf dem Weg zum Erfolg.</p>

<p>Wichtiger noch: Je öfter wir uns bewusst Ablehnung aussetzen, desto leichter fällt es uns, mit ihr umzugehen. Statt Absagen als endgültige Rückschläge zu sehen, können wir sie als Chancen zur Neuausrichtung betrachten. Letztlich entsteht Selbstbewusstsein nicht durch das Vermeiden von Ablehnung, sondern durch das Lernen aus ihr. Wer sich traut, mehr Risiken einzugehen, wird langfristig nicht nur widerstandsfähiger, sondern auch erfolgreicher.</p>

<h2 id="denkanstoss-zum-wochenbeginn">Denkanstoss zum Wochenbeginn</h2>

<blockquote><p><strong><em>„Nichts fürchtet der Mensch mehr als die Berührung durch Unbekanntes.“</em></strong> – Elias Canetti (1905–1994)</p></blockquote>

<h2 id="productivityporn-tipp-der-woche-die-umgebung-optimieren-ergonomie-beachten">ProductivityPorn-Tipp der Woche: Die Umgebung optimieren (Ergonomie beachten)</h2>

<p>Ein unbequemer Arbeitsplatz kann Deine Konzentration und Gesundheit beeinträchtigen. Investiere in einen ergonomischen Stuhl, einen höhenverstellbaren Schreibtisch oder andere Hilfsmittel.</p>

<h2 id="aus-dem-archiv-spielend-lernen-was-lego-im-unterricht-bewirken-kann">Aus dem Archiv: Spielend lernen – was LEGO im Unterricht bewirken kann</h2>

<p>Kaum eine Kindheit kommt ohne sie aus: bunte LEGO-Steine, aus denen sich ganze Welten erschaffen lassen. Dass diese Bausteine aber nicht nur in Kinderzimmern Wirkung entfalten, zeigt eine neue Studie der University of Surrey: Bereits sechs Wochen LEGO-gestützter Unterricht führten bei Sechs- bis Siebenjährigen zu signifikanten Verbesserungen in räumlicher Vorstellungskraft und Mathematikleistung.</p>

<p><a href="https://epicmind.ch/spielend-lernen-was-lego-im-unterricht-bewirken-kann">weiterlesen …</a></p>

<p>Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!</p>

<hr/>

<p><a href="https://epicmind.ch/"><strong>EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben</strong></a>
„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.</p>



<hr/>

<p><strong>Disclaimer</strong>
Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.</p>

<p><strong>Topic</strong>
<a href="https://epicmind.ch/tag:Newsletter" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Newsletter</span></a></p>

<div class="signature">
    <img src="https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png" alt="Michael Gisiger" class="profile-pic u-photo">
    <div class="signature-content">
        <h2 class="p-author p-name">Michael Gisiger</h2>

        <p class="p-note">
            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.
            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,
            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.
        </p>

<p class="signature-links"><a href="https://www.michaelgisiger.ch/" target="_blank">Website</a> · <a href="https://nerdculture.de/@gisiger" target="_blank">Mastodon</a> · <a href="https://vutuv.de/michael_gisiger" target="_blank">Vutuv</a> · <a href="https://bsky.app/profile/gisiger.eurosky.social" target="_blank">Bluesky</a> · <a href="https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLE_FOLLOWS&amp;followMember=michaelgisiger" target="_blank">LinkedIn</a></p>
    </div>
</div>
]]></content:encoded>
      <guid>https://epicmind.ch/epicmonday-31-warum-wir-mehr-ablehnung-riskieren-sollten</guid>
      <pubDate>Mon, 03 Aug 2026 06:30:18 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>EpicMonday 30: Neue Energie für den Geist: Wie Hobbys die mentale Gesundheit stärken</title>
      <link>https://epicmind.ch/epicmonday-30-neue-energie-fuer-den-geist-wie-hobbys-die-mentale-gesundheit?pk_campaign=rss-feed</link>
      <description>&lt;![CDATA[Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.&#xA;&#xA;Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Ein neues Hobby zu beginnen oder ein altes wieder aufleben zu lassen, ist eine einfache und wirkungsvolle Möglichkeit, die mentale Gesundheit zu stärken. In einem oft hektischen und anspruchsvollen Alltag bieten Hobbys eine willkommene Auszeit, um zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu schöpfen. Die positiven Effekte auf das psychische Wohlbefinden sind wissenschaftlich belegt und gehen weit über blosses Vergnügen hinaus.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Hobbys helfen dabei, Stress abzubauen und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Sie senken den Cortisolspiegel, der für Stressreaktionen verantwortlich ist, und können so helfen, die Herzfrequenz und den Blutdruck zu regulieren. Gleichzeitig fördern sie die Neuroplastizität des Gehirns, indem sie neue synaptische Verbindungen schaffen und die geistige Flexibilität erhöhen. Dadurch fällt es leichter, negative Gedanken zu verarbeiten und den Fokus auf positive Erfahrungen zu richten. Auch das Selbstvertrauen wächst, wenn man Fortschritte bei einem Hobby macht und ein Gefühl der Erfüllung erlebt.  &#xA;&#xA;Lesen, Kunst und Musik sind besonders wirkungsvolle Hobbys zur Förderung der mentalen Gesundheit. Beim Lesen kann man dem Alltag entfliehen und in neue Welten eintauchen, was entspannend wirkt und dabei hilft, negative Gedanken zu unterbrechen. Künstlerische Tätigkeiten wie Malen, Zeichnen oder Musizieren bieten eine Möglichkeit, Emotionen auszudrücken und innere Spannungen abzubauen – dabei spielt es keine Rolle, ob die Ergebnisse perfekt sind. Journaling unterstützt die mentale Gesundheit ebenfalls auf vielseitige Weise. Durch regelmässiges Schreiben lassen sich Gedanken und Emotionen ordnen, wodurch ein tieferes Verständnis für die eigenen Gefühle entsteht. Bereits wenige Minuten tägliches Schreiben können helfen, Ängste zu lindern und das emotionale Gleichgewicht zu verbessern.  &#xA;&#xA;Sich bewusst Zeit für ein Hobby zu nehmen, ist ein wirksamer Weg, die mentale Gesundheit zu stärken und im Alltag mehr innere Ruhe und Ausgeglichenheit zu finden.&#xA;&#xA;Denkanstoss zum Wochenbeginn&#xA;&#xA;  „Homo fit, non nascitur. (Man wird nicht als Mensch geboren, sondern man wird es erst.)“ – Erasmus von Rotterdam (1466/1467/1469–1536)&#xA;&#xA;ProductivityPorn-Tipp der Woche: Kontrolle über Dein E-Mail-Postfach behalten&#xA;&#xA;Lass Dich nicht von Deinem Posteingang steuern. Setze feste Zeiten für das Bearbeiten von E-Mails, verwende Filter und sortiere unwichtige Nachrichten direkt aus.&#xA;&#xA;Aus dem Archiv: Über das Älterwerden, die Gelassenheit und den Luxus, weniger zu wollen&#xA;&#xA;Ich wurde 50. Eine runde Zahl, die sich leise, aber deutlich bemerkbar macht – nicht nur im Pass, sondern auch in meinem inneren Koordinatensystem. Halbzeit vielleicht, wahrscheinlich auch schon mehr als das. Jedenfalls ein Anlass, innezuhalten. Und ehrlich gesagt: Ich war mir nicht sicher, was ich davon halten sollte. 50 – das klingt nach Verantwortung, nach gereiftem Urteil, vielleicht sogar nach leichter Verbitterung. Nach Jahren, in denen man die Welt ernst genommen hat. Manchmal zu ernst. Dabei entdecke ich gerade im #Alter eine neue Leichtigkeit.&#xA;&#xA;weiterlesen …&#xA;&#xA;Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!&#xA;&#xA;---&#xA;EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben&#xA;„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.&#xA;&#xA;!--emailsub--&#xA;&#xA;---&#xA;Disclaimer&#xA;Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.&#xA;&#xA;Topic&#xA;Newsletter&#xA;&#xA;div class=&#34;signature&#34;&#xD;&#xA;    &lt;img&#xD;&#xA;        src=&#34;https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png&#34;&#xD;&#xA;        alt=&#34;Michael Gisiger&#34;&#xD;&#xA;        class=&#34;profile-pic u-photo&#34;&#xD;&#xA;      div class=&#34;signature-content&#34;&#xD;&#xA;        h2 class=&#34;p-author p-name&#34; rel=&#34;author&#34;Michael Gisiger/h2&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;        p class=&#34;p-note&#34;&#xD;&#xA;            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.&#xD;&#xA;            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,&#xD;&#xA;            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.&#xD;&#xA;        /p&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;p class=&#34;signature-links&#34;a href=&#34;https://www.michaelgisiger.ch/&#34; target=&#34;blank&#34;Website/a · a href=&#34;https://nerdculture.de/@gisiger&#34; target=&#34;blank&#34; rel=&#34;me&#34;Mastodon/a · a href=&#34;https://vutuv.de/michaelgisiger&#34; target=&#34;blank&#34;Vutuv/a · a href=&#34;https://bsky.app/profile/gisiger.eurosky.social&#34; target=&#34;blank&#34;Bluesky/a · a href=&#34;https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLEFOLLOWS&amp;amp;followMember=michaelgisiger&#34; target=&#34;blank&#34;LinkedIn/a/p&#xD;&#xA;    /div&#xD;&#xA;/div]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://gisiger.biz/assets/storage/epicmind/epicmonday-cover.png" alt="Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur."/></p>

<p>Freundinnen &amp; Freunde der Weisheit! Ein neues Hobby zu beginnen oder ein altes wieder aufleben zu lassen, ist eine einfache und wirkungsvolle Möglichkeit, die mentale Gesundheit zu stärken. In einem oft hektischen und anspruchsvollen Alltag bieten Hobbys eine willkommene Auszeit, um zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu schöpfen. Die positiven Effekte auf das psychische Wohlbefinden sind wissenschaftlich belegt und gehen weit über blosses Vergnügen hinaus.</p>



<p>Hobbys helfen dabei, Stress abzubauen und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Sie <a href="https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/07421656.2016.1166832">senken den Cortisolspiegel</a>, der für Stressreaktionen verantwortlich ist, und können so helfen, <a href="https://www.webmd.com/balance/health-benefits-of-hobbies">die Herzfrequenz und den Blutdruck zu regulieren</a>. Gleichzeitig <a href="https://samhin.org/hobbies-neural-connections-and-resilience/">fördern sie die Neuroplastizität des Gehirns</a>, indem sie neue synaptische Verbindungen schaffen und die geistige Flexibilität erhöhen. Dadurch fällt es leichter, negative Gedanken zu verarbeiten und <a href="https://www.karger.com/Article/FullText/503571">den Fokus auf positive Erfahrungen zu richten</a>. Auch <a href="https://hbr.org/2021/10/can-hobbies-actually-make-you-a-better-person">das Selbstvertrauen wächst</a>, wenn man Fortschritte bei einem Hobby macht und ein Gefühl der Erfüllung erlebt.</p>

<p>Lesen, Kunst und Musik sind besonders wirkungsvolle Hobbys zur Förderung der mentalen Gesundheit. Beim Lesen kann man dem Alltag entfliehen und in neue Welten eintauchen, was <a href="https://www.takingcharge.csh.umn.edu/reading-stress-relief">entspannend wirkt</a> und dabei hilft, negative Gedanken zu unterbrechen. Künstlerische Tätigkeiten wie Malen, Zeichnen oder Musizieren bieten eine Möglichkeit, Emotionen auszudrücken und <a href="https://www.researchgate.net/profile/Paul-Seyi-Gbangbayau/publication/362678055_The_Therapeutic_Benefits_of_Artistic_Painting_to_Human_Health/links/62f7bdf6c6f6732999c97ce3/The-Therapeutic-Benefits-of-Artistic-Painting-to-Human-Health.pdf">innere Spannungen abzubauen</a> – dabei spielt es keine Rolle, ob die Ergebnisse perfekt sind. <a href="https://www.cnet.com/health/mental/5-benefits-of-journaling-for-mental-health-and-how-to-start/">Journaling unterstützt die mentale Gesundheit ebenfalls</a> auf vielseitige Weise. Durch regelmässiges Schreiben lassen sich Gedanken und Emotionen ordnen, wodurch ein tieferes Verständnis für die eigenen Gefühle entsteht. Bereits wenige Minuten tägliches Schreiben können helfen, Ängste zu lindern und das emotionale Gleichgewicht zu verbessern.</p>

<p>Sich bewusst Zeit für ein Hobby zu nehmen, ist ein wirksamer Weg, die mentale Gesundheit zu stärken und im Alltag mehr innere Ruhe und Ausgeglichenheit zu finden.</p>

<h2 id="denkanstoss-zum-wochenbeginn">Denkanstoss zum Wochenbeginn</h2>

<blockquote><p><strong><em>„Homo fit, non nascitur. (Man wird nicht als Mensch geboren, sondern man wird es erst.)“</em></strong> – Erasmus von Rotterdam (1466/1467/1469–1536)</p></blockquote>

<h2 id="productivityporn-tipp-der-woche-kontrolle-über-dein-e-mail-postfach-behalten">ProductivityPorn-Tipp der Woche: Kontrolle über Dein E-Mail-Postfach behalten</h2>

<p>Lass Dich nicht von Deinem Posteingang steuern. Setze feste Zeiten für das Bearbeiten von E-Mails, verwende Filter und sortiere unwichtige Nachrichten direkt aus.</p>

<h2 id="aus-dem-archiv-über-das-älterwerden-die-gelassenheit-und-den-luxus-weniger-zu-wollen">Aus dem Archiv: Über das Älterwerden, die Gelassenheit und den Luxus, weniger zu wollen</h2>

<p>Ich wurde 50. Eine runde Zahl, die sich leise, aber deutlich bemerkbar macht – nicht nur im Pass, sondern auch in meinem inneren Koordinatensystem. Halbzeit vielleicht, wahrscheinlich auch schon mehr als das. Jedenfalls ein Anlass, innezuhalten. Und ehrlich gesagt: Ich war mir nicht sicher, was ich davon halten sollte. 50 – das klingt nach Verantwortung, nach gereiftem Urteil, vielleicht sogar nach leichter Verbitterung. Nach Jahren, in denen man die Welt ernst genommen hat. Manchmal zu ernst. Dabei entdecke ich gerade im <a href="https://epicmind.ch/tag:Alter" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Alter</span></a> eine neue Leichtigkeit.</p>

<p><a href="https://epicmind.ch/jenseits-der-mitte-uber-das-alterwerden-die-gelassenheit-und-den-luxus">weiterlesen …</a></p>

<p>Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Newsletter zu lesen. Ich hoffe, die Inhalte konnten Dich inspirieren und Dir wertvolle Impulse für Dein (digitales) Leben geben. Bleib neugierig und hinterfrage, was Dir begegnet!</p>

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<p><a href="https://epicmind.ch/"><strong>EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben</strong></a>
„EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.</p>



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<p><strong>Disclaimer</strong>
Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.</p>

<p><strong>Topic</strong>
<a href="https://epicmind.ch/tag:Newsletter" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Newsletter</span></a></p>

<div class="signature">
    <img src="https://www.gisiger.biz/assets/storage/epicmind/michael-gisiger-round-2.png" alt="Michael Gisiger" class="profile-pic u-photo">
    <div class="signature-content">
        <h2 class="p-author p-name">Michael Gisiger</h2>

        <p class="p-note">
            Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung.
            Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität,
            PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.
        </p>

<p class="signature-links"><a href="https://www.michaelgisiger.ch/" target="_blank">Website</a> · <a href="https://nerdculture.de/@gisiger" target="_blank">Mastodon</a> · <a href="https://vutuv.de/michael_gisiger" target="_blank">Vutuv</a> · <a href="https://bsky.app/profile/gisiger.eurosky.social" target="_blank">Bluesky</a> · <a href="https://www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLE_FOLLOWS&amp;followMember=michaelgisiger" target="_blank">LinkedIn</a></p>
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      <pubDate>Mon, 27 Jul 2026 06:30:59 +0000</pubDate>
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