EpicMonday 31: Warum wir mehr Ablehnung riskieren sollten

Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.

Freundinnen & Freunde der Weisheit! Die Angst vor Zurückweisung hält viele Menschen davon ab, ihre Ziele zu verfolgen. Doch eine neue Herangehensweise zeigt: Wer bewusst nach Ablehnung sucht, kann nicht nur Resilienz aufbauen, sondern auch überraschend oft ein „Ja“ erhalten.

Die Journalistin Jillian Anthony testete dies mit ihrem Projekt „November of NO“, in dem sie gezielt Ablehnungserfahrungen sammelte – sei es bei Jobbewerbungen, journalistischen Pitches oder anderen Herausforderungen. Statt sich vor dem Nein zu fürchten, machte sie es zum Ziel. Das Ergebnis: Sie erhielt zwar einige Absagen, aber auch neue berufliche Chancen.

Psychologische Forschung zeigt, dass eine hohe Angst vor Zurückweisung mit geringem Selbstwertgefühl, Vermeidungsverhalten und erhöhtem Risiko für Angststörungen verbunden sein kann. Doch wer Ablehnung als normalen Bestandteil des Lebens betrachtet, gewinnt nicht nur mehr Selbstvertrauen, sondern erhöht langfristig seine Erfolgschancen. Experten empfehlen, konkrete „Ablehnungsziele“ zu setzen, zum Beispiel eine bestimmte Anzahl von Bewerbungen oder Anfragen pro Woche. Durch diese Methode kann sich die Wahrnehmung von Ablehnung verändern – von einer persönlichen Niederlage hin zu einem notwendigen Schritt auf dem Weg zum Erfolg.

Wichtiger noch: Je öfter wir uns bewusst Ablehnung aussetzen, desto leichter fällt es uns, mit ihr umzugehen. Statt Absagen als endgültige Rückschläge zu sehen, können wir sie als Chancen zur Neuausrichtung betrachten. Letztlich entsteht Selbstbewusstsein nicht durch das Vermeiden von Ablehnung, sondern durch das Lernen aus ihr. Wer sich traut, mehr Risiken einzugehen, wird langfristig nicht nur widerstandsfähiger, sondern auch erfolgreicher.

Denkanstoss zum Wochenbeginn

„Nichts fürchtet der Mensch mehr als die Berührung durch Unbekanntes.“ – Elias Canetti (1905–1994)

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EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben „EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.


Disclaimer Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.

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Michael Gisiger

Michael Gisiger

Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung. Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität, PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.