EpicMonday 06: Mini-Workouts gegen das Sitzen

Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.

Freundinnen & Freunde der Weisheit! Wer kennt das nicht, endloses Sitzen am Schreibtisch. Wir alle wissen, dass das nicht gesund ist. Aber was können wir dagegen tun? In der sechsten Ausgabe des Newsletters beleuchte ich genau diese Frage.

Langes Sitzen gilt heute als eigenständiger Risikofaktor für ernsthafte Gesundheitsprobleme – auch bei Menschen, die täglich Sport treiben. Wer über acht Stunden sitzt, schadet langfristig Herz, Kreislauf und Stoffwechsel. Die gute Nachricht: Bereits kurze, regelmässige Bewegungspausen können diesen negativen Effekten entgegenwirken. Studien zeigen, dass sogenannte „Active Breaks“ oder „Exercise Snacks“ eine einfache und wirkungsvolle Strategie darstellen, um den Körper auch während langer Sitzphasen aktiv zu halten.

Doch was genau wirkt am besten? Forschende verglichen verschiedene Formen von Bewegung und fanden heraus: Wer alle 45 Minuten drei Minuten spazieren geht oder zehn Kniebeugen macht, verbessert seine Blutzuckerwerte deutlich – und wirksamer als mit einer einzigen halbstündigen Gehpause pro Tag. Entscheidend ist also nicht die Dauer, sondern die Regelmässigkeit der Unterbrechungen. Bewegung in kleinen Dosen, aber in hoher Frequenz, entfaltet eine überraschend grosse Wirkung.

Für den Alltag bedeutet das: Wer im Büro arbeitet oder zu Hause viel sitzt, sollte sich alle 45 bis 60 Minuten bewusst kurz bewegen. Möglich sind Kniebeugen, Treppensteigen, zügiges Gehen auf der Stelle, Ausfallschritte oder ein schneller Gang durch den Flur. Diese Mini-Workouts dauern nur ein bis drei Minuten, lassen sich fast überall umsetzen und benötigen keine Hilfsmittel. Wer solche Pausen konsequent einplant, verbessert nicht nur seine körperliche Verfassung, sondern auch Konzentration und Wohlbefinden – mit minimalem Aufwand, aber maximalem Nutzen.

Denkanstoss zum Wochenbeginn

„Das grösste Vergnügen im Leben besteht darin, Dinge zu tun, die man nach Meinung anderer Leute nicht fertig bringt.“ – Marcel Aymé (1902–1967)

ProductivityPorn-Tipp der Woche: E-Mails gezielt abrufen

Jedes Mal, wenn du eine neue E-Mail liest, bekommst du einen kleinen Dopamin-Kick – und bist abgelenkt. Setze feste Zeiten für das Abrufen deiner E-Mails und arbeite konzentriert in den übrigen Zeiträumen.

Aus dem Archiv: Lernen durch Dialog – Perspektivenaustausch statt Feedback-Frust

Genauso wie in der Arbeitswelt spielt Feedback auch in der Schule und im Studium eine zentrale Rolle. Doch oft ist die Art, wie Feedback vermittelt wird, genauso verbesserungswürdig. Wenn Schülerinnen oder Studenten Feedback als reine Kritik wahrnehmen, können auch sie in eine Art „inneres Kündigen“ verfallen, bei dem sie zwar körperlich anwesend sind, aber emotional längst auf Distanz gegangen sind. Das Ziel sollte jedoch sein, dass Feedback nicht demotiviert, sondern zur Weiterentwicklung anregt – sowohl im Arbeitsleben als auch in der Bildung.

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EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben „EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.


Disclaimer Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.

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Michael Gisiger

Michael Gisiger

Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung. Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität, PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.