EpicMonday 04: Wie Musik Erinnerungen formt

Illustration eines antiken Philosophen in Toga, der erschöpft an einem modernen Büroarbeitsplatz vor einem Computer sitzt, umgeben von leeren Bürostühlen und urbaner Architektur.

Freundinnen & Freunde der Weisheit, willkommen zur mittlerweile vierten Ausgabe des wöchentlichen EpicMonday-Newsletters!

Musik ist mehr als Unterhaltung: Sie wirkt tief ins Gedächtnis hinein. Neurowissenschaftliche Studien zeigen, dass emotionale Musik Erinnerungen nicht nur wecken, sondern auch festigen kann – ein Effekt, der gezielt in der Demenztherapie genutzt wird. Entscheidend ist dabei nicht der Musikstil, sondern die persönliche emotionale Resonanz. Ob Händel oder Taylor Swift: Wenn ein Musikstück das Belohnungssystem im Gehirn aktiviert und Dopamin freisetzt, verstärkt es die Verbindung zwischen gehörter Melodie und erlebter Situation.

Doch Musik kann mehr als Gefühle hervorrufen. In einer aktuellen Studie zeigten Forscherinnen, dass Musik nach dem Erleben von Alltagsszenen auch die Erinnerung an Details verbessert – allerdings nur, wenn sie nicht zu stark emotional aufwühlt. Wer nach dem Betrachten eines Bildes eher neutrale Musik hört, erinnert sich später genauer an Einzelheiten wie Farben oder Preise. Die emotionale Intensität steuert also mit, ob wir das grosse Ganze oder feine Nuancen besser erinnern.

Diese Erkenntnisse haben praktische Folgen – etwa beim Lernen oder in der Pflege. Wer Lerninhalte langfristig verankern will, sollte Musik wählen, die persönlich berührt. Wer hingegen auf präzise Fakten abzielt, fährt mit weniger aufwühlender Begleitung besser. Die zentrale Einsicht: Musik wirkt – aber nur, wenn sie zur Person und zum Zweck passt.

Denkanstoss zum Wochenbeginn

„I love deadlines. I love the whooshing sound they make as they fly by.“ – Douglas Adams (1952–2001)

ProductivityPorn-Tipp der Woche: Kurze Pausen einlegen

Regelmässige, kurze Pausen halten Dich konzentriert und produktiv. Methoden wie die Pomodoro-Technik (25 Minuten Arbeit, 5 Minuten Pause) helfen, Deine Energie über den Tag hinweg aufrechtzuerhalten.

Aus dem Archiv: Den Affen zähmen

Das Konzept des „Affens auf dem Podest“ bietet eine wertvolle Perspektive auf die Priorisierung von Aufgaben. Es fordert Dich auf, Dich zuerst den schwierigsten und wichtigsten Herausforderungen zu stellen, anstatt Deine Ressourcen auf einfache, aber letztlich unbedeutende Aufgaben zu verschwenden. Diese Priorisierung hilft Dir, echten Fortschritt zu erzielen und Deine Ziele effektiver zu erreichen.

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EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben „EpicMind“ (kurz für „Epicurean Mindset“) ist mein Blog und Newsletter, der sich den Themen Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie widmet – alles gewürzt mit einer Prise Philosophie.


Disclaimer Teile dieses Texts wurden mit Deepl Write (Korrektorat und Lektorat) überarbeitet. Für die Recherche in den erwähnten Werken/Quellen und in meinen Notizen wurde NotebookLM von Google verwendet. Das Artikel-Bild wurde mit ChatGPT erstellt und anschliessend nachbearbeitet.

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Michael Gisiger

Michael Gisiger

Erwachsenenbildner und Coach mit 20+ Jahren Erfahrung. Aus philosophischer Perspektive schreibe ich über Produktivität, PKM und Coaching – fundiert und praxisnah.